„Spatial Computer“ – Kurzfilm wieder bahnbrechend beim Testen innovativer Technik

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Heute liefert Apple die deutsch lokalisierte Version von Apple Vision Pro aus. Das Gerät mit einem neuen Betriebssystem (visionOS), das wie ein Virtual Reality Brille aussieht, wird vom Hersteller „Spatial Computer“ genannt. Vision Pro verbindet als ‚Raum-Computer‘ mit VR- und Augmented Reality Anwendungen, digitale Inhalte nahtlos mit der physischen Welt. Darstellungen im dreidimensionalen Raum können mit Sprache, Hand- und Augenbewegungen gesteuert werden. Vision Pro ist zugleich auch eine Plattform für visuelle Inhalte.

 

Vision Pro ist hochpreisig. Es kostet in der einfachsten Konfiguration 3.999 €, in der leistungsstärksten Version sogar 4.499 €. Die Produktion visueller Inhalte oder Filme für das Gerät ist aufwändig und ebenfalls teuer. Neuere Modelle des iPhones sind mit Vision Pro ausgestattet und können für Aufnahmen – Fotos oder Filme im 3D-Format – genutzt werden.

 

Apple verspricht »ein einzigartiges persönliches Kino«[1]. Bislang gibt es aber kaum Peripheriegeräte anderer Hersteller und fast keine Inhalte. Nur Canon, Blackmagic Design und Zeiss haben Aufnahmegeräte (Kameras oder Optiken) für das neue Format in der Entwicklung. Was die Produktion von Inhalten angeht, gibt es bislang nur Clips als Demos von Apple selbst.

Wie zum Beispiel die Musikdokumentation “Alicia Keys: Rehearsal Room”, der kurze Tierfilm „Wild Life“, eine computergenerierte Dinosaurier-Animation und ein sportlicher Naturabenteuerfilm aus Norwegen.

Zu einem eigenständigen Kurzfilm mit dem Titel „Submerged“ hat Apple aber jetzt den deutschen Oscar-Preisträger Edward Berger („Im Westen nichts Neues“, CH/A 2023) eingeladen.

 

[1] Pressemitteilung Apple https://www.apple.com/de/newsroom/2024/06/apple-vision-pro-arrives-in-new-countries-and-regions-beginning-june-28/