Seit Juni 2023 kooperieren wir mit Indiefilmtalk, dem Podcast übers Filmemachen und besprechen in loser Folge gemeinsam (kurz)filmrelevante Themen, die uns besonders am Herzen liegen.
In unserer heutigen Kooperationsfolge geht es wieder einmal um Filmfestivals. Wie schafft man es eigentlich, dass der eigene Film dort läuft? Wo gibt es Fallstricke im komplexen Feld Festivaleinreichung und wer kann mir Tipps geben? Susanne Braun hat dazu mit Jutta Wille, Co-Geschäftsführerin der AG Kurzfilm, und Anne Gaschütz, Co-Festivalleiterin des FILMFEST DRESDEN gesprochen.
Wenn es um Filmfestivals geht, denken viele direkt an Berlinale, Cannes, Venedig und Co. Doch für junge Filmschaffende, die ihre ersten Kurzfilme auf Festivals einreichen wollen, kann es weitaus erfolgreicher und spannender sein, sich nach kleineren Festivals und insbesondere Kurzfilmfestivals umzuschauen.
Kleine Festivals – Große Chancen
Festivals schaffen eine starke Sichtbarkeit für Kurzfilme und sind ein wichtiger Ort, um sich als Filmemacher*in zu vernetzen und bedeutende Akteure der Branche kennenzulernen. Doch die Konkurrenz ist sehr groß. Festivals wie das Filmfest Dresden erhalten schon um die 3.000 Einreichungen. Bei größeren Festivals, insbesondere solchen, die für die Oscar-Qualifizierung relevant sind, sind es bis zu 10.000 Einreichungen. Daher muss genau abgewogen werden, ab wann es sich lohnt, die größeren Formate anzuvisieren. Selbstverständlich spielt auch das Budget eine große Rolle, denn größere Filmfestivals haben meist auch wesentlich höhere Einreichgebühren.
Um all diese Fragen geht es in der aktuellen Folge.
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Beitragsbild: Workshop der AG Kurzfilm zum Thema „Filmeinreichungen“ beim FILMFEST DRESDEN 2023 © Greta Markurt/AG Kurzfilm