
Die Lego Studios haben in Großbritannien einen Kurzfilm-Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich Schüler zwischen 8 und 18 Jahren beteiligen können. Den Gewinnern winkt ein "LEGO & Steven Spielberg MovieMaker Set".
Zum "LEGO & Steven Spielberg MovieMaker Set" gehört eine PC-Kamera, kinderleichte Schnittsoftware, ein Sortiment Lego-Steine für den Bau eines Filmstudios und spezielle Steine für typische Filmkulissen. So gibt es ein Set für Erdbebenfilme oder auch das "Quick-build Buildings"-Set, zu dem es in der Beschreibung heißt: »Crash your LEGO building and film the action. If you can't get it all in one take, don't worry, this set rebuilds in seconds!«
Aus den USA wird gemeldet, dass offenbar (erwachsene) Filmemacher sich nicht nur des Lego-Handbuchs "Tips & Tricks for Movie Making" bedienen (»This book is your shortcut to create real movies«), sondern auch die billigen Produktionsmittel einsetzen, um sogenannte Brick Films zu drehen, wie z.B. der Lego-Regisseur Rob Weychert.
Am 3. November wurde in Kowloon das Künstlerhaus Cattle Depot Artist Village eröffnet. Die beteiligten Institutionen und Organisationen 1aspace, Artist Commune, On and On Theatre Workshop, Positive Null, Videotage and Zuni Icosahedron luden aus diesem Anlaß zu einem Spanferkel-Grill ein. Der offiziellen 'pig cutting'-Zeremonie wohnten Vertreter aus Politik und Verwaltung bei.
Kontakt: Cattle Depot Artist Village, 63 Ma Tau Kok Road, To Kwa Wan, Kowloon, Hong Kong. Die Organisation Videotage hat dort im Gebäude Unit 13, PB Blk 567 ihr Domizil.
e-mail: videotage
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Gerhard Büttenbender und Michael Brynntrup präsentieren beim 3rd Bangkok Experimental Film Festival (Nov/Dez 2001) 32 deutsche Experimentalfilme der 90er Jahre. Das Projekt wird vom Goethe-Institut Bangkok unterstützt.
Das New York Lesbian & Gay Experimental Film/Video Festival feiert vom 14. - 18. November seinen 15. Geburtstag. Unter dem Motto "Feliz Quincea?era" wird das bisher umfangreichste Programm in der Geschichte dieses außergewöhnlichen und außerordentlich erfolgreichen Festivals angeboten. Mehr als 120 Filme und Videos werden im Festivalkino der Anthology Film Archives in Manhattan zu sehen sein.
Zum Jubiläumsprogramm gehören u.a. Retrospektiven, die von den früheren Festivalleitern Jim Hubbard, Shari Frilot und Rajendra Roy & Anie Stanley kuratiert wurden sowie eine spezielle Präsentation von Werner Schroeters "Der Rosenkönig". ?Feliz Quincea?era!
Zum 40. Geburtstag der Film-Makers' Cooperative zeigt das Museum of Modern Art in der 34. Ausgabe der Reihe "Cineprobe" eine Auswahl von Kurzfilmen der 60er Jahre, die zu den frühesten Werken der Cooperative gehören. Zum Programm, das Laurence Kardish kuratiert, gehören Filme von Marie Menken, Stan Brakhage, Jonas Mekas, Andy Warhol u.v.m.
Die Kooperative ist ein nicht-gewerbliches Filmarchiv, das allen Filmemachern offensteht, die dort ihren Film für den Verleih hinterlegen möchten. Gegenwärtig hat die Film-Makers' Cooperative ihren Sitz im MoMa (lower Manhattan).
Das Düsseldorfer Unternehmen Akonga TV ist seit November an 10 deutschen Hochschulen mit einem Kurzfilmmagazin "auf Sendung". Auf Monitorwänden, die in Campus-Cafés aufgestellt werden, präsentiert Akonga TV ein je einstündiges Programm mit Musikvideos, Kurzfilmen und Reportagen, das als Loop sechs Stunden lang läuft. Zur Zeit rotieren fünf Stunden Programm auf Videokassetten. Nach dem Modell der Zeitschriften-Lesezirkel soll jeden Monat eine neue Ausgabe ausgeliefert werden.
Akonga TV sucht für die neuen Ausgaben noch Filmbeiträge, die derzeit jedoch noch nicht honoriert werden können.
"Paris je t'aime" ist ein internationales Episodenfilm-Projekt der Novem Productions (Paris). 20 Kurzfilme sollen je eine kurze Liebesgeschichte aus einem der 20 Pariser Bezirke erzählen.
Die ersten Beiträge - von Agn?s Varda und Jean-Luc Godard - sind fertiggestellt. Weitere Kurzfilme, u.a. von Woody Allen, Tom Tykwer, Walter Salles, Sally Potter, Vincenzo Natali, Seijun Suzuki und Asia Argneto, sind in Planung. "Paris je t'aime" soll im Jahr 2003 in die Kinos kommen.
Als äußerst fatal für Windows-Systeme stufen Virenexperten den Kurzfilm 'Naked Wife' ein, der derzeit via E-Mail die Runde macht. Der als Kurzfilm getarnter Virus löscht innerhalb kürzester Zeit große Teile des Systems.
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Disc4You
Als Produzent des Kurzfilms "Tuesday" besuchte der Ex-Beatle die Mostra in Venedig. Regisseur des Films ist Geoffrey Dunbar. Der Film lief außer Wettbewerb zusammen mit "Atraksion" von Raoul Servais. Seit vielen Jahren produziert McCartney mit dem Zeichner Geoff Dunbar, früher auch unter Mitwirkung von Linda McCartney, gelegentlich Kurzfilme. In dem Zeichentrickfilm "Tuesday" leiht Sir Paul - an der Seite von Dustin Hoffman - einem Frosch seine Stimme.
"Die 24 Stunden von Nürnberg" nennt sich das wohl außergewöhnlichste Kurzfilmfestival Deutschlands. Das Reglement ist verblüffend einfach: Jeder kann Filme beim Festival einreichen, jeder kann beim Festival anwesend sein und jeder Film mit einer Maximallänge von 20 Minuten wird akzeptiert, solange bis das Programm mit 24 Stunden gefüllt ist! Einziger Nachteil: Es gibt keine genaue Uhrzeit für die einzelnen Filme. Anfang und Ende stehen aber fest: Freitag, 2. Nov. 21 Uhr geht es los und Samstag, 3. Nov. 21 Uhr werden die Projektoren ausgeschaltet.
Für seine eigene Internet-Filmseite bmwfilms ließ der bayrische Autohersteller renommierte Filmregisseure Kurzfilme drehen. Unter dem Titel "The Hire" beteiligten sich Wong Kar-Wai, Ang Lee, John Frankenheimer, Alejandro González I?árritu und Guy Ritchie (mit Madonna). Die einzige Gemeinsamkeit der fünf Kurzfilme, die der User-Viewer mit Hilfe von Substories zu einem großen Ganzen verknüpfen soll, ist jedoch der Hauptdarsteller Clive Owen und - erwartungsgemäß - ein Auto im Mittelpunkt der Handlung.
Der Wodka-Hersteller Absolut bietet im Netz Clips aus einem japanischen 60er Jahre Science-Fiction zur digitalen Weiterverarbeitung an. Als Anregung wurde Spike Lee für ein Beispielvideo gewonnen.
Immer häufiger trifft man in der Kurzfilm-Welt auf den Namen oder sogar auf einen "Jameson Club". Sind dies vielleicht philosophische Zirkel? Nur Whisky-Kenner werden bei dem Namen jedoch noch andere Assoziationen als Kritische Theorie und Film haben. Richtig! Dahinter steckt die Irish-Whisky-Distille John Jameson & Son Ltd., mit der die "European Coordination of Film Festivals" (ECFF) für drei Jahre ein 300.000 Euro schweres Abkommen geschlossen hat. Die ECFF und Jameson begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 1999 mit dem Projekt "15 by 15: The European Film Heritage" - ein Filmprogramm mit 15 Beiträgen, die von 15 renommierten Regisseuren ausgewählt wurden, das nun durch die europäischen Filmfestivals tourt. Darüber hinaus wurde vereinbart, auf ausgewählten Festivals Jameson Clubs einzurichten. Die "Jameson Short Film Awards" schließlich werden jährlich rotierend auf je acht europäischen Festivals ausgerichtet. An dem Wettbewerb können Kurzspielfilme teilnehmen, die das Potential haben, ein breites europäisches Publikum zu erreichen. Das Preisgeld beträgt 6.000 Euro und ebenso viele Euro erhält das ausrichtende Festival von Irish Distillers für die Mühe. Dieses Jahr wird der Jameson Short Film Award bei Brief Encounters in Bristol ausgerichtet.
ps. Fragen, die offen bleiben müssen: Warum gibt es in den Jameson Clubs Pernod und Ricard, warum dürfen in Frankreich die Preise nicht "Jameson"-Awards heißen und warum hieß das Cork Short Film Festival letztes Jahr "Murphy's Cork Film Festival"?

Eine von jungen Mainzer Filmwissenschaftlern in mehrjähriger Arbeit erstellte medienkritische Analyse der populären Zeichentrickserie soll, wenn es nach den Rechteinhabern der Serie geht, gleich nach ihrem Erscheinen eingestampft werden. Dem Marburger Schüren Verlag wurden von einer Münchner Anwaltskanzlei rechtliche Schritte angedroht, weil das Buch "Die Simpsons - Subversion zur Prime-Time" Marken- und Urheberrechte verletze. Anlass sind der Titel des Buches und die etwa sechs Zentimeter großen Abbildungen, die den Buchbeiträgen als Illustration dienen. Der US-Medienkonzern Fox ist auch in anderen Fällen mit scharfen Reaktionen aufgefallen. So wurden u.a. Fanzines und Fan-Websites zu "Buffy" aus ähnlichen Gründen gestoppt. Diese Haltung zur Vermarktung popkultureller Inhalte wäre an sich schon eine weitere medienkritische Studie wert. Der Fall der "Simpsons" ist aber besonders kurios, da diese Serie selbst voll von Zitaten aus anderen Filmen ist.
Das Projekt hamlet-X, initiiert vom Schauspieler und Medienkünstler Herbert Fritsch, veröffentlicht Shakespeares Hamlet im Internet. In ungekürzter Länge wird die klassische Übersetzung von Schlegel-Tieck adaptiert, aufgeteilt in 111 Teile, die einzeln verfilmt werden. Jeder "Splitter" ist mit anderen Schauspielern besetzt und als selbständiger Kurzfilm angelegt.Neben den textbasierten Filmen werden 111 Statements mit Untergebenen des königlichen Hofes realisiert, wie dem Hofberichterstatter, Koch, Pförtner, Arzt, Kraftfahrer etc. Sie tragen zu einer Erweiterung der Sicht auf Hamlet bei, in der man - einmal ironisch, einmal ernsthaft - Aspekte der Rezeptionsgeschichte und der historischen Situation behandelt, aber auch freie Improvisationen zeigt. In der Zusammenarbeit mit Musikern wie Blixa Bargeld oder Sir Henry entstehen Kompositionen, die zusätzlich oder im Zusammenspiel mit den Filmen zur Aufführung kommen. Eine komplexe Navigationsstruktur läßt ein virtuelles "Hamlet-Universum" entstehen, durch das die Internet-User sich interaktiv bewegen können. Neben den gefilmten Sequenzen mit Schauspielern stehen Hörspiele, Text- und Bildanimationen, Informationen, Links, graphische Arbeiten und vieles mehr.Herbert Fritsch unterrichtet als Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe zum Thema "Theater und Internet" und trat in diesem Zusammenhang erstmals im Internet Relay Chat als hamlet_X auf. Im Wintersemester 99/00 ist er Gastdozent an der Freien Universität Berlin zum Thema "Der Computer als Maske". Vom Herbst 1999 bis zum Frühjahr 2000 arbeitete er als Creative Director bei der Boje-Buck Filmproduktion und gestaltet den Internetauftritt der Firma Delphi neu. Seit März 2000 arbeitet er als Projektleiter und seit Februar 2001 als Regisseur von hamlet-X. Quelle: ZDF.theaterkanal