
12 Jahre © KurzFilmAgentur Hamburg/ interfilm Berlin
Bereits zum vierten Mal können die Zuschauer aus einer Auswahl herausragender Kurzfilme ihren Favoriten zum besten Vorfilm küren. In diesem Jahr konkurrieren u. a. der Kurzfilm LE PETIT DRAGON, in dem Bruce Lees Seele in einer kleinen Kunststoffpuppe wiedererweckt wird und 12 JAHRE, die Geschichte einer gescheiterten Beziehung zwischen einer Rottweilerdame und ihrem Dackelgemahl, um die Gunst des Publikums.
Gleichzeitig starten die AG Kurzfilm, die KurzFilmAgentur Hamburg und interfilm Berlin die Kampagne „Kurz vor Film“, die in Zusammenarbeit mit der Berliner Kommunikationsagentur WE DO ab September 2010 bundesweit für den Einsatz von Vorfilmen im Kino werben wird. Ziel der Kampagne ist es, mehr Kurzfilme auf die Kinoleinwand zu bringen.
Mehr zum Programm des Vorfilmtests unter www.ag-kurzfilm.de
Zur Kampagne gibt es in Kürze hier weitere Informationen: www.kurz-vor-film.de
Das Filmfest Dresden - eines der wichtigsten Kurzfilmfestivals Deutschlands - wird künftig von einem Dreier-Team geführt: Die organisatorische Leitung übernimmt Karolin Kramheller, den kreativen Bereich teilen sich Kathrin Küchler und Alexandra Schmidt.
Alle drei haben bereits mehrere Jahre für das Filmfest Dresden gearbeitet. Die bisherige Festivaldirektorin Annegret Richter nahm aus familiären Gründen im Juni ihren Abschied, sie hatte das Filmfest Dresden ein Jahr lang geführt.
Die 23. Auflage des internationalen Kurzfilmfestivals findet vom 12. bis 17. April 2011 statt.
www.filmfest-dresden.de
Die AG Kurzfilm, die KurzFilmAgentur Hamburg und interfilm Berlin starten in Zusammenarbeit mit der Berliner Werbeagentur WE DO eine Kampagne für den Kurzfilm als Vorfilm
Die Kampagne Kurz vor Film wird von der Filmförderungsanstalt (FFA) gefördert und wirbt zwischen September und Dezember 2010 bundesweit für die Kunstform Kurzfilm im Kino. Unter anderem werden sich prominente Schauspieler für die Wiederbelebung des Kurzfilms als Vorfilm einsetzen und das Publikum zu einer Unterschriftenaktion aufrufen.
www.ag-kurzfilm.de, www.shortfilm.com, www.interfilm.de

Germany Shorts in Cannes 2010 © AG Kurzfilm
Traditionell hat die AG Kurzfilm im Rahmen ihrer Aktivitäten zur Short Film Corner in Cannes (12.-23. Mai 2010) und zum Animationsfilmfestival in Annecy (7.-12. Juni 2010) jeweils eine Sichtungs-DVD für die Branche herausgebracht. Die DVDs "GerMany Shorts in Cannes" und "New German Animations" enthalten eine Auswahl an aktuellen Kurzspielfilmen, -dokumentationen und -experimentalfilmen sowie Animationsfilmen. Beide richten sich v.a. an Festivalvertreter, Kuratoren und Einkäufer. Auf Anfrage sind die DVDs bei der AG Kurzfilm erhältlich.
www.ag-kurzfilm.de
Die derzeitige Direktorin Annegret Richter verlässt zum 11. Juni das Filmfest Dresden. Richter war seit dem Frühsommer 2009 Direktorin des Filmfests Dresden. Mit Annegret Richter erlebte das Filmfest Dresden eine Reihe von Neuerungen. So ist das Festival in ihrer einjährigen Amtszeit in neue Spielstätten umgezogen. Ein erweitertes Rahmenprogramm, eine neue Optik und viel Frauenpower im Festivalbüro – das ist die Handschrift von Annegret Richter.
„Einen Job wie diesen kann man nur mit 200-prozentigem Engagement und viel Herzblut machen – lange Büronächte inklusive. Das funktioniert für eine begrenzte Zeit, auf Dauer allerdings ist dieser Spagat weder für Kind, Mutter noch für das Festival eine befriedigende Lösung“, so die Festivaldirektorin. Annegret Richter war kurz vor dem Festival 2010 erstmals Mutter geworden. Derzeit berät der Veranstalter, die Filminitiative Dresden, über die zukünftige Festivalleitung. Das 23. Filmfest Dresden findet vom 12. bis 17. April 2011 statt.
www.filmfest-dresden.de

POLAR © KMH/ Michael Koch (Gewinner 2009)
Kulturstaatsminister Bernd Neumann verleiht am 18. November den Deutschen Kurzfilmpreis 2010 als nationalen Spitzenpreis in Kooperation mit der Hamburg Media School in Hamburg. Ausgezeichnet werden herausragende künstlerische und innovative Kurzfilme bis 30 Minuten Laufzeit in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und Animations-/Experimentalfilm sowie – fakultativ – ein Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten.
Mit den Auszeichnungen sind Preisgelder von insgesamt 230 000 Euro verbunden. Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Deutschen Kurzfilmpreises trifft der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Empfehlung der Jurys Deutscher Kurzfilmpreis. Verbände und Einrichtungen des deutschen Films sind aufgefordert, ihre Vorschläge für den Deutschen Kurzfilmpreis bis zum 18. Juni 2010 einzureichen.
www.kulturstaatsminister.de

ZIELPUNKTE DER STADT © interfilm Berlin
interfilm Berlin kuratierte im Auftrag der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai Kurzfilme für den deutschen Pavillon. Insgesamt 62 deutsche Produktionen werden in fünf thematischen Kurzfilmprogrammen gezeigt.
Die ausgewählten Filme bezeugen die Vielseitigkeit und Dynamik des deutschen Kurzfilm- und Filmschaffens, sie haben Witz, sind ernst, sind politisch, ironisch, animiert und voll der deutschen Seele.
Die abendfüllenden Programme sind thematisch angelegt: Anlässlich des Pavillonmottos „Balancity - Eine Stadt im Gleichgewicht“ widmet sich das Programm STADTBILDER urbanen Architekturlandschaften. BEST OF GERMANY versammelt Filme, die in den letzten Jahren international gefeiert wurden, ACHTUNG DEUTSCHLAND! bündelt als 'typisch deutsch' empfundene Wesensmerkmale, während MAUERBLÜTEN AUS BERLIN ein vielfältiges Bild des Lebens in Ost und West zu Mauer- und Wendezeiten bietet. Und klar, der Fußball-Block KICK OFF! darf auch nicht fehlen!
In den Programmen sind international prämierte Werke vertreten. Neben den beiden Oscargewinnern SPIELZEUGLAND von Jochen Freydank und SCHWARZFAHRER von Pepe Danquart, sind u.a. auch der vielfach ausgezeichnetete OUR WONDERFUL NATURE (Tomer Eshed), ZIELPUNKTE DER STADT (Jörn Staeger) und DAS RAD (Chris Stenner) vertreten.
Mehr Infos zum Programm und den Filmen unter: www.interfilm.de/expo und auf der Website des deutschen Pavillons.

© AG Kurzfilm
Die AG Kurzfilm hat Ende Januar ihren aktuellen Kurzfilmkatalog "German Short Films 2010" veröffentlicht. Die Zusammenstellung von 100 der interessantesten deutschen Kurzfilme wurde auf den Filmmärkten der bedeutenden Festivals in Clermont-Ferrand und auf der Berlinale (European Film Market) vorgestellt. Die Online-Applikation folgt in einigen Wochen.
Begleitend zum Printkatalog ist für Festivals, Kuratoren und Einkäufer eine Sichtungs-DVDs mit einer Auswahl von 16 Katalogfilmen erschienen. Erstmals wurde zudem eine eigene Sichtungs-DVD mit Filmen speziell für Kinder und Jugendliche herausgegeben.
Alle Erzeugnisse sind auf Anfrage bei der Geschäftsstelle der AG Kurzfilm erhältlich: www.ag-kurzfilm.de
Auf der Berlinale informierte die AG Kurzfilm über eine geplante PR-Aktion im Herbst 2010 zur Förderung des Kurzfilms als Vorfilm. Zusammen mit der KurzFilmAgentur Hamburg, interfilm Berlin und der Zukunft Kino Marketing GmbH wird eine Kampagne entwickelt, um den Vorfilm zurück ins Kino zu bringen.
„Kurzfilme sind nicht aufgrund mangelnden Publikumsinteresses, sondern wegen fehlender ökonomischer Strukturen für die Kinobetreiber und geringer Spielräume bei der Disposition aus den Kinosälen verschwunden“, meint Sylke Gottlebe, die Geschäftsführerin der AG Kurzfilm. Habe es in den 60er- und 70er-Jahren noch Steuervorteile für Kurzfilme im Kino gegeben, ersetzte in den 80ern immer mehr Werbung den Vorfilm, der in den 90ern dann fast vollständig verdrängt wurde.
Zahlreiche und vielfältige Festivals, die steigende Zahl exzellenter Kurzfilmproduktionen wie auch die rasante Verbreitung kurzer und kürzester Formate im Internet sprechen für ein wachsendes Interesse an kurzen Filmen. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass diese Tendenz auch in den Kinos sichtbar wird. Unterstützung für dieses Ziel kommt zudem vom neuen Filmförderungsgesetz. Kinos, die regelmäßig Kurzfilme als Vorfilme platzieren, können bis zu 1500 Euro jährliche Abspielförderung erhalten.
Eine Win-win-Situation fur alle Beteiligten, wie Sylke Gottlebe erklärt: „Der Kurzfilm wertet das Programmangebot auf, schafft Wettbewerbsvorteile und bindet das Stammpublikum.“ Gleichzeitig profitieren Zuschauer wie auch Kurzfilmer und Produzenten.
Ende 2009 hat Jürgen Kittel seine Stelle als künstlerischer Leiter des Internationalen KurzFilmFestival Hamburg (IKFF) niedergelegt. Die KurzFilmAgentur als Ausrichterin des Festivals bedauert diesen Schritt und dankt ihm für all die abwechslungs- und erfolgreichen Festivals, die er mit dem Festivalteam zusammen auf die Beine gestellt hat.
Bis zum 26. Festival im Juni 2010 übernimmt Swenja Thomsen, die bereits seit vielen Jahren für das Festival arbeitet, kommissarisch die Programmleitung.
Für die darauf folgenden Festivals schreibt die KurzFilmAgentur Hamburg die Stelle des künstlerischen Leiters (m/w) neu aus. Eintrittstermin ist der 1.7.2010.
Vollständige Stellenausschreibung: hier

DER CONNY IHR PONY © Pohle / Hentze
Am 20. Januar heißt es beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis "Kurzfilm ab!". Denn Saarbrücken ist der Auftaktort für die Kinotournee "Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs". Premiere feiern das Programm "Einerseits: ungestüm" mit fünf Filmen sowie die zwei kurzen Kinotrailer zur Tournee.
Als besonderes Highlight wird der Slam-Poet Gabriel Vetter den Film DER CONNY IHR PONY, für den er auch den Text schrieb, live einsprechen. Diese urkomische Animation über Connys Probleme mit Pferden in öffentlichen Verkehrsmitteln bildet den Abschluss des Programms, welches mit WAGAH einen spektakulären Beginn hat. In diesem Dokumentarfilm geht es um eine bizarre, vor Autorität strotzende Militärparade bei gleichzeitiger Volksfeststimmung trotz einer fast undurchlässigen Grenze: der zwischen Indien und Pakistan.
Das zweite Programm der Kinotourne "Andererseits: betörend" wird dem Publikum und der Branche während der Berlinale am 15.2.2010 im Hackesche Höfe Filmtheater präsentiert.
Weitere Informationen: www.kurzfilmpreisunterwegs.org