Die FFA-Kommission für Verleih/Marketing hat in ihrer 145. Sitzung am 11. und 12. November 2009 in Berlin einem Antrag der KurzFilmAgentur Hamburg zur Entwicklung einer Kurzfilmkampagne zugestimmt, und fördert dieses Vorhaben mit 17.100 Euro.
www.ffa.de
Auch bei der fünften Auflage der Veranstaltung Film+ in Köln wird es den Förderpreis Schnitt für die beste Montage eines Kurzfilms geben. Die Förderer von Film+ - Filmstiftung NRW und das Land NRW - haben ihre Bereitschaft erklärt, nach Rückzug des Sponsors, einmalig den Fortbestand des Preises zu sichern. Der Förderpreis Schnitt ist mit 2.500 Euro dotiert. In den letzten Jahren gewannen ihn Marty Schenk für LEROY RÄUMT AUF (2005), Wolgfang Weigl für FAIR TRADE (2006), Rudi Zieglmeier für BILDFENSTER/FENSTERBILDER (2007) und Tobias Suhm für ESCAPE (2008).
Einsendeschluss für den Förderpreis Schnitt 2009 ist der 20. Oktober, die Preisverleihung findet am 30. November statt.
www.filmplus.de
Zum dritten Mal sucht die AG Kurzfilm gemeinsam mit den Kurzfilmverleihern KurzFilmAgentur Hamburg, interfilm Berlin und W-film Köln auf der Filmkunstmesse Leipzig nach dem besten Vorfilm. Am 23. September ist das Publikum aufgerufen, aus einem hochkarätigen Programm seinen Favoriten zu küren.
Die AG Kurzfilm möchte die Filmkunstmesse als Podium nutzen, um Publikum und Kinobranche für die kurzen Meisterwerke zu begeistern. Denn im Kurzfilm gibt es sie: eine überwältigende, cineastische Vielfalt auf der großen Leinwand - grüne Schafe, fliegende Möbel, Ponys in Bussen, Rehe mit Identitätskrise und jedes Jahr neue schräge Typen.
Gleichzeitig gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten, z.B. der Abspielförderung der FFA von bis zu 1.500 Euro für Kinos, die regelmäßig Kurzfilme zeigen.
www.ag-kurzfilm.de und www.filmkunstmesse.de
Am 18. September läd das Filmbüro Saar Produzenten und Regisseure der Region Großregion (europäische Großregion Saar - Lor - Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonie - Französische und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens) in die Stadtgalerie Saarbrücken zum "Thementag Filmförderung 2009". Die Veranstaltung versteht sich als Informationsforum und als Plattform für grenzüberschreitende Kontakte.
Die neugegründete FilmFörderung Saarland (FFS) wird vorgestellt und die neuen Entwicklungen bei Filmförderungen in Luxemburg und Lothringen werden betrachtet. Im Anschluss informieren die MEDIA Antenne Strasbourg, das MEDIA Desk Luxembourg und Eurimages über europäische Förderprogramme. Auch Vertreter weiterer regionaler und europäischer Förderprogramme geben Tipps, wie grenzüberschreitende Projekte finanziert werden können.
Die Veranstaltung wird simultan auf Deutsch und Französisch übersetzt.
Anmeldungen für die Verasntaltung sind bis zum 11. September unter info
filmbuero-saar.de möglich.
www.filmbuero-saar.de
In der ersten Förderrunde für Festivals, die zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober 2009 stattfinden, hat die Kommission 1.721.465 Euro für 43 europäische Festivals vergeben.
Drei deutsche Festivals dürfen sich über die MEDIA-Förderung freuen:
Das Internationale KurzFilm Festival Hamburg (2. bis 8. Juni) erhält 40.000 Euro, das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart (5. bis 10. Mai) 75.000 Euro und das Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum „Der Schlingel“ in Chemnitz (5. bis 11. Oktober) wird erstmals von MEDIA mit 25.000 Euro unterstützt.
www.mediadesk.de/artikel-detail.php?id=589
Am 30.9.2009 wurden durch Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Hamburg die Kinoprogrammpreise 2009 des Bundes verliehen. Insgesamt erhielten 196 Kinos Preise in Höhe von 1,5 Millionen €. Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte: "Das Kino hat als Kulturort eine wichtige Funktion in der Mitte unserer Gesellschaft – ob in der Stadt oder in den Regionen.Die heute ausgezeichneten Programmkinos und Filmkunstverleiher setzen in der deutschen Kinolandschaft besondere Akzente. Die Kinoprogrammpreise mit einer Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro tragen entscheidend dazu bei, dass die Preisträger weiterhin anspruchsvolle Kinoprogramme anbieten können und sich nicht ausschließlich dem Kommerz unterwerfen müssen."
Die Preise werden in den Kategorien Allgemeines Filmprogramm / Kinder- und Jugendfilmprogramm / Kurzfilmprogramm / Dokumentarfilmprogramm vergeben.
Den Hauptpreis in der Kategorie "Kurzfilmprogramm" mit 10.000 € erhielt das Kino Union-Studio in Kaiserslautern. Außerdem wurden 37 weitere Kinos für ihre Kurzfilmprogrammarbeit mit Preisen von 5.000 € und 2.500 € gewürdigt.
Die Liste aller Kinoprogrammpreisträger ist unter www.kulturstaatsminister.de abrufbar.
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert 18 Kurzfilmvorhaben mit einem Gesamtbetrag von 255 500 Euro. Unter anderem sind neue Filme von Jörn Staeger (u.a. REISE ZUM WALD), Rosa-Hannah Ziegler (u.a. CIGARETTA MON AMOUR - PORTRAIT MEINES VATERS) und Katja Pratzksche (u.a. RIEN NE VA PLUS) unter den geförderten Maßnahmen. Die komplette Liste kann auf der Webseite des BKM nachgelesen werden.
http://www.bundesregierung.de/nn_23394/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2009/04/2009-04-03-bkm-produktionsfoerderungen.html
Seit 1. Januar 2009 ist es nun in Kraft, das neue Filmförderungsgesetz
(FFG). Rege Diskussionen, auch um die Belange des Kurzfilms, gingen der
Novelle im vergangenen Jahr voraus.
Der seit langem umstrittene § 20, das sogenannte Kopplungsgebot, ist im
neuen FFG nicht mehr enthalten. Die gesetzliche Vorgabe, einen geförderten
Film bis 110 Minuten mit einem Kurzfilm zur gemeinsamen Aufführung (!) zu
verbinden, wurde in der Vergangenheit in allen erdenklichen Formen umgangen.
Das Gesetz hat sich in der Praxis nicht bewährt und sein Ziel komplett
verfehlt.
Durch neue Anreiz- und Fördermodelle soll dem Kurzfilm nun der Weg auf die
Kinoleinwand erleichtert werden. Erstmals sind Förderungshilfen auch für den
Verleih und Vertrieb von Kurzfilmen gesetzlich verankert (§53 Abs. 3),
ebenso wie eine Abspielförderung von Filmtheatern für die Aufführung von
Kurzfilmen als Vorfilm von bis zu 1.500 Euro (§56).
Des Weiteren erfolgte eine Umstrukturierung der Referenzkriterien (geregelt
in §41-46) für die Produktionsförderung von Kurzfilmen – die stärkere
Gewichtung von Wettbewerbsteilnahmen und Preisen auf Festivals
berücksichtigen die elementare Bedeutung der Festivals gerade für den
Kurzfilm.
www.ffa.de
Das Filmbüro NW hat Anfang 2009 seinen Vereinssitz von Mülheim a. d. Ruhr in den Mediapark nach Köln verlegt.
“Nach dem ersatzlosen Streichen der Betriebs- und Personalmittel für das Filmbüro NW noch unter der Clement-Regierung war ein Aufrechterhalten der Struktur in Mülheim, verbunden mit einer Zukunftsperspektive, leider nicht möglich“, so Vorstand Stephan Brüggenthies. Der Verein sieht den Wechsel durchaus auch mit einem weinenden Auge – schließlich hat die Stadt Mülheim das Filmbüro 28 Jahre lang intensiv unterstützt, außerdem kommen viele Mitglieder aus dem Ruhrgebiet. Dennoch gab es ein überraschend eindeutiges Votum der Filmbüro-Mitglieder für die Verlegung nach Köln.
Durch den Umzug wird sich das Filmbüro breiter aufstellen, darüber aber die bisherigen Tätigkeiten, z. B. die Kulturelle Filmförderung “Produktion 2“ innerhalb der Filmstiftung NRW, nicht aus den Augen verlieren.
Die neue Adresse des Filmbüro ab Ende Januar: Im MediaPark 7, 50670 Köln.
www.filmbuero-nw.de
German Films hat in seiner Gesellschaftersitzung am 28.11.2008 die Gesellschafteranteile neu strukturiert. Die Anteile der AG Neue Deutsche Spielfilmproduzenten (15 Prozent) und des Bundesverbandes Deutscher Fernsehproduzenten (10 Prozent) wurden auf den neuen Gesellschafter Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (20 Prozent) und die bestehenden Gesellschafter AG Dok (plus 3 Prozent) und AG Kurzfilm (plus 2 Prozent) übertragen. Die AG Kurzfilm hält nunmehr 5 Prozent Gesellschafteranteile von German Films.
www.german-films.de