Der von der Hamburger Produktionsfirma Detailfilm produzierte Dokumentarfilm WAGAH vom indischen Regisseur Supriyo Sen setzt seinen nationalen und internationalen Siegeszug weiter fort. So wurde die Cutterin des Films Szilvia Ruszev am 30. November bei film+, dem Forum für Filmschnitt und Montagekunst mit dem Förderpreis Schnitt für die beste Nachwuchsmontage ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, und wurde in diesem Jahr einmalig von der Filmstiftung NRW und dem Ministerpräsidenten des Landes NRW getragen.
Beim 51. Zinebi – International Festival of Documentary and Short Film in Bilbao (23. – 28. November 2009) konnte WAGAH mit dem Gewinn des „Grand Prize“ einen weiteren Erfolg feiern.
www.filmplus.de und www.zinebi.com
Die Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises in Gold in den Kategorien Dokumentarfilm und Animations-/Experimentalfilm sammeln auch auf den Bühnen der internationalen Festivals weiterhin Preise.
WAGAH von Supriyo Sen konnte in den vergangenen Wochen u.a. beim Internationalen Kurzfilmfestival in Uppsala den Jury- und den Publikumspreis gewinnen. Auch beim Internationalen Kurzfilmfestival Winterthur kürte das Publikum WAGAH zum Favoriten. Beim Middle East International Film Festival in Abu Dhabei gewann WAGAH den Black Pearl Award.
PLEASE SAY SOMETHING wurde von der Jury in Winterthur mit dem Großen Preis des Festivals ausgezeichnet. Auch beim Ottawa International Animation Festival konnte David OReillys traurige Liebesgeschichte zwischen Katze und Maus einen Preis erringen - als Best Narrative Short. Bei DOK Leipzig erhielt PLEASE SAY SOMETHING eine Silberne Taube im internationalen Wettbewerb für Animationsfilm. Bereits im September hatte David OReilly den Cartoon d’Or Award, vergeben von CARTOON, der Europäischen Gesellschaft für Animationsfilm, erhalten.
www.detailfilm.de und www.davidoreilly.com
Beim von der Duisburger Kurzfilmwoche initiierten Projekt dok you stehen kurze Dokumentarfilme für Kinder im Fokus des Interesses - Kindern mit dokumentarischen Mitteln - und zwar auf allen Ebenen: Filmproduktion, Auswertung und Vermittlung - Filmbildung zu vermitteln ist das Ziel von dok you. Im ersten Jahrgang beteiligten sich 10 Filmemacher. Mit den 15-minütigen Kinderdokumentarfilmen sollen Kinos, das Fernsehen und Schulen als Orte von Medienbildung, Qualifikation und Filmproduktion vernetzt werden.
Ihre Premiere im Rahmen der 33. Duisburger Filmwoche erlebten Anfang November die ersten vier entstandenen Filme EDNAS TAG von Bernd Sahlig, HERR RÜCKER von Anna Wahle, GELB UND PINK von Alexandra Schröder sowie NICK & TIM von Bettina Braun.
HERR RÜCKER und EDNAS TAG wurden darüber hinaus in die Sektion Kids & Docs des International Documentary Film Festival Amsterdam IDFA, eines der bedeutendsten Dokumentarfilmfestivals Europas, eingeladen.
Veranstalter des Projekts dok you sind doxs!, die Kinder- und Jugendfilmsektion der Duisburger Filmwoche und die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. Förderer und Partner sind das Land Nordrhein-Westfalen, der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und die Filmstiftung NRW.
www.dokyou.de
Das vom Filmmagazin Schnitt in Zusammenarbeit mit der Filmstiftung NRW und der Stadt Köln veranstaltete Montageforum Film+ geht in die neunte Runde. Am 3. November wurden die Nominierungen für den Förderpreis Schnitt 2009 bekannt gegeben. Für ihre Montageleistungen im Bereich Kurzfilm wurden folgende Editoren nominiert: Michèl Hammann für DOLCE VITA (Regie: Michael Schwarz), Carolina Hellsgard für HUNGER (Regie: Carolina Hellsgard), Andrzej Król für BIRTHDAY (Regie: Andrzej Król), Szilvia Ruszev für WAGAH (Regie: Supriyo Sen) und Felix Stienz für BETTY B. & THE THE's (Regie: Felix Stienz).
Alle fünf Filme werden am 29.11.2009 um 21:30 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig präsentiert. Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis Schnitt wird in diesem Jahr einmalig durch Unterstützung der langjährigen Film+ Partner, der Filmstiftung NRW und dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, ermöglicht. Die Verleihung findet am 30.11.2009 gemeinsam mit der Vergabe des Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm und des Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm statt.
www.filmplus.de

Am 23. September wählte das Publikum der Filmkunstmesse Leipzig beim 3. Vorfilmtest von AG Kurzfilm, KurzFilmAgentur Hamburg, interfilm Berlin und W-film Köln aus einem hochkarätigen Kurzfilmprogramm seinen Favoriten. 16 Kurzfilme waren um die Gunst des Publikums angetreten.
Sieger des Abends wurde DER CONNY IHR PONY von Robert Pohle und Martin Hentze. Beide studieren an der Burg Giebichenstein in Halle Multimedia und Virtual Reality-Design.
Der Film, über die 11jährige Conny, die ihr viel zu großes Pony nicht in den Linienbus hineinbekommt, begeisterte das Publikum durch das perfekte Zusammenspiel von Animation und Text. Vorlage war ein Stück des bekannten Schweizer Poetry-Slammers Gabriel Vetter, der den Text eigens für den Film nochmals einsprach.
Der Gewinnerfilm wird demnächst bei der KurzFilmAgentur Hamburg in den Verleih aufgenommen, und kann dann als Vorfilm gebucht werden.
Auf den zweiten Platz in der Publikumsgunst kam HEIM von Marc Brummund, eine Produktion der Hamburg Media School.
Die European Film Academy (EFA) und Cartoon, der europäische Verband für Animationsfilm, haben eine neue Preiskategorie beim Europäischen Filmpreis geschaffen: den European Film Academy Animationsfilm 2009. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen im europäischen Animationsfilm geehrt.
In den kommenden Wochen werden durch ein Expertenkomitee drei Nominierungen bestimmt. Die nominierten Filme werden anschließend von den 2.000 EFA-Mitgliedern gesichtet, die den Gewinner wählen. Der Sieger wird im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben, die dieses Jahr anlässlich des europäischen Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010 am 12. Dezember im Ruhrgebiet stattfindet.
Für die Kategorie Kurzfilm gibt es bereits drei deutsche Nominierungen. Alle Filme konnten die Nominierung auf einem der 13 mit der EFA kooperierenden Festivals erringen: WAS BLEIBT von David Nawrath (Angers), DIE LEIDEN DES HERRN KARPF. DER GEBURTSTAG von Lola Randl (Berlinale) und RENOVARE (D / RO) von Paul Negoescu (Vila do Conde).
www.europeanfilmacademy.org
Bayerns ältestes Kurzfilmfestival wird 20. Die Bamberger Kurzfilmtage feiern vom 13. – 17. Januar 2010 ihr 20. Jubiläum und zeigen über 100 aktuelle Kurzfilme in verschiedenen Reihen. Für den Wettbewerb qualifizieren sich die aktuellsten und außergewöhnlichsten Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Filmemacher können Ihre Beiträge dafür noch bis 15. Oktober beim Filmfest einreichen. Zugelassen sind Produktionen bis 30 Minuten Länge der Genres Fiktion, Animation, Dokumentarfilm und Experimentalfilm. Auch im Jubiläumsjahrgang wird neben dem Wettbewerb in internationalen Sonderreihen das aktuelle Kurzfilmgeschehen des europäischen Auslands präsentiert.
Zum ersten Mal können sich die Zuschauer auch direkt am Kinogeschehen beteiligen: Im Rahmen der Aktion „Offene Leinwand“ können die Besucher ihre eigenen Filmbeiträge vorstellen. Bis spätestens eine Stunde vor Beginn der Vorführung können Kurzfilmbeiträge abgegeben werden, die dann direkt im Anschluss gezeigt werden. Egal, ob Spielfilm, Animation, Musikvideo, Experimentalfilm oder Dokumentation - alles ist möglich!
Infos und Anmeldung unter: www.bambergerkurzfilmtage.de
Noch bis zum 14. September können für den 23. Stuttgarter Filmwinter (21. bis 24. Januar 2010) noch Arbeiten für die Bereiche Kurzfilm, Medieninstallationen und On-/Offlineprojekte eingereicht werden.
Das Festival zeigt Kurz- und Experimentalfilme sowie neue Medien und ist ein Experimentierfeld für neue Rezeptions- und Vermittlungsformen. In der starken multimedialen und grenzüberschreitenden Ausrichtung erprobt der Filmwinter das "Kino von Morgen".
Anmeldeformular sowie weitere Informationen unter: www.wand5.de/filmwinter
Am 25. August wurden in Berlin in einer feierlichen Veranstaltung die First Steps Awards - die Preise für Abschlussfilme an deutschsprachigen Filmhochschulen - verliehen. In der Kategorie "Kurzfilme bis 25 Minuten" wurde AM ANDEREN ENDE von Philipp Döring (Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg) ausgezeichnet, auch die Drehbuchautorin Katharina Kress wurde für diesen Film prämiert. Die Jury würdigte einen Film, der "in Rhythmus und Inszenierung so dicht und packend erzählt (ist), dass man sich ihm unmöglich entziehen kann.". Preisträger in der Kategorie Spielfilme bis 60 Minuten wurde WAGs von Joachim Dollhopf & Evi Goldbrunner (Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg).
Alle weiteren Preisträger, Nominierten und die Jurybegründungen unter
www.firststeps.de
Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ schreibt Kurzfilmwettbewerb aus
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Rahmen des Programms „Perspektive 50plus“ einen Kurzfilmwettbewerb ausgelobt. Gesucht werden kinotauglich produzierte Beiträge, die sich mit den Themen Alter und Arbeit sowie damit verbundenen individuellen und gesellschaftlichen Problemlagen auseinandersetzen. Was bedeutet es, in der heutigen Arbeitsgesellschaft zu den Älteren zu gehören? Welchen Stellenwert hat Arbeit im Leben eines Menschen über 50? Was bedeutet Arbeitslosigkeit für jemanden, der schon mehr als die Hälfte seines Berufslebens hinter sich hat?
Das Preisgeld des Wettbewerbs beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro, verteilt auf einen ersten (5.000 Euro), zweiten (3.000 Euro) und dritten (2.000 Euro) Platz. Der Wettbewerb ist ein eigenständiger Programmpunkt des „exground filmfest“ Wiesbaden im November 2009. Die Gewinner sowie weitere ausgewählte Beiträge werden am 18. November 2009 in der FilmBühne Caligari Wiesbaden präsentiert.
Deadline ist der 30.09.2009 (Posteingang). Max. Spiellänge 30 Min.
Wettbewerbsunterlagen und Teilnahmebedingungen unter:
www.perspektive50plus.de/filmwettbewerb
Eine 5-köpfige Jury hat die Nominierungen für FIRST STEPS 2009, darunter 7 Kurzfilme und 4 Spielfilme bis 60 Minuten bekanntgegeben. Anlässlich der 10. Verleihung der FIRST STEPS Awards 2009 entscheidet die Jury zusätzlich über die Vergabe eines Drehbuchpreises, der mit 8.000 Euro ausgestattet ist.
"FIRST STEPS - Der Deutsche Nachwuchspreis" wird jährlich an die besten Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen. Insgesamt werden 72.000 Euro in fünf Sparten an Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme vergeben.
Die Verleihung der Awards findet am Dienstag, den 25. August 2009 im Theater am Potsdamer Platz in Berlin statt. Im Umfeld der Preisverleihung wird eine Auswahl der nominierten Filme öffentlich vorgeführt.
Die Liste der Nominierten und weitere Informationen unter www.firststeps.de/nominierungen.html
In diesem Jahr findet Going Underground, das Kurzfilmfestival in der Berliner U-Bahn, erstmals nicht parallel zur Berlinale, sondern im September statt. Auf über 4000 Monitoren in U-Bahnen werden eine Woche lang 14 internationale Kurzfilme gezeigt. Die Fahrgäste - täglich 1,6 Millionen Menschen - haben als Jury die Möglichkeit ihren Lieblingsfilm zu wählen. Noch bis zum 31. Juli können Beiträge - maximale 90 Sekunden lang, auch ohne Ton vorführbar und für alle Altersklassen geeignet - eingereicht werden.
Going Underground möchte mit einer zusätzlichen Film-Sektion "1989 UP AGAINST THE WALL" an den Fall der Berliner Mauer erinnern und zeigt 5 Filme zu diesem Thema während Going Underground 8 in allen Berliner U-Bahnen.
Alle weiteren Informationen unter www.goingunderground.de und www.interfilm.de
Unter dem Titel „Morgen sehen wir weiter – Realitäten, Visionen, Utopien“ hat Intervideo einen neuen Preis zur gezielten Förderung des Nachwuchses in Film, Medien und Gestaltung gestiftet. Im Rahmen der Themenstellung sollen sich Studenten und Berufseinsteiger im Medienbereich kreativ, spielerisch und kritisch mit der Entwicklung der Gesellschaft und des Lebens auf der Erde in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten beschäftigen.
Der neue Preis wird in den drei filmischen Kategorien „Dokumentarstil“, Fiction/Kurzfilm“ und „Freie Arbeiten/Animationen“ durch eine unabhängige Jury vergeben. Die Preise werden am 15.11.2009 im Rahmen des Filmfestes „exground“ in Wiesbaden verliehen.
Einsendeschluss für die Beiträge: 31. 08. 2009.
Weitere Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb unter:
Ein neues Kurzfilmfestival für Köln: Das shnit-Festival, das sich seit 2003 in Bern in der Schweiz etabliert hat, und jährlich wachsende Besucherzahlen verzeichnen konnte, wird zum binationalen Ereignis, und findet vom 7. bis 11. Oktober 2009 erstmals parallel in Bern und Köln statt. Noch bis zum 1. Juli können Filme für das Festival eingereicht werden. Insgesamt sind Preise im Wert von 30.000 Euro zu gewinnen.
www.shnit.de
Das 48 Hour Film Project kommt am Wochenende des 17. bis 19. Juli nach Berlin. Filmemacher aus ganz Deutschland treten gegeneinander an - am Ende geht es darum in 48 Stunden einen Kurzfilmzu produzieren. Die Filme werden am 22. Juli 2009 im Babylon Berlin vorgeführt und von einer bewertet. Außerdem gibt es einen Publikums-Award. Der Gewinnerfilm wird Ende des Jahres gegen die Sieger aus anderen internationalen Städten teilnehmen.
www.48hourfilm.com/berlin/
Bereits seit einigen Jahren bietet das Festival des gescheiterten Films eine Plattform für all die Filme an, die an Publikum, Festivals oder Kritik gescheitert sind. Dabei haben, so die Macher, gescheiterte Filme nichts mit schlechter Qualität zu tun. Vielmehr noch: je höher der Anspruch, desto tiefer Fall: desto wahrscheinlicher das Scheitern. Filmemachern, wird die Möglichkeit gegeben, einem mutigen Publikum die Filme zu präsentieren, die durch das auf den vermeintlichen Erfolg getrimmte Raster gefallen sind. Stationen sind in Berlin, München, Bremen, Frankfurt, Köln, Hannover, Leipzig, Hamburg usw. geplant. Eingereicht können die gescheiterten Werke unter
www.der-gescheiterte-film.com
Tomer Esheds bereits mehrfach ausgezeichnete Animation OUR WONDERFUL NATURE (HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg) wurde für den Honorary Foreign Film Award nominiert. Nachdem in den letzten beiden Jahren Toke Constantin Hebbeln mit NIMMERMEER und Reto Caffi mit AUF DER STRECKE den Preis gewannen, ist nun der Computer-animierte Fünfminutenfilm über das Paarungsverhalten von Wasserspitzmäusen im Stil eines Martial-Arts-Abenteuers, einer der fünf Finalisten. Der Honorary Foreign Film Award wird am 13. Juni 2009 in einer feierlichen Zeremonie von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills vergeben. Der Gewinner hat in der Woche vor der Verleihung die Möglichkeit, in Los Angeles bei verschiedenen Veranstaltungen Kontakte zur internationalen Filmbranche zu knüpfen. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences sichtete 57 Einreichungen aus 39 Ländern. Ebenfalls nominiert sind Beiträge aus Israel, Schweden, Russland und Großbritannien.
www.oscars.org/awards/saa/index.html
Am 19. April ging das 21. Filmfest Dresden zu Ende, das mit Preisgeldern von über 60.000 Euro höchstdotierte Kurzfilmfestival Europas. Über die den mit 20.0000 Euro verbundenen Förderpreis der sächsischen Kunstministerin durfte sich Gregor Dashuber freuen. Seine an der HFF "Konrad Wolf" Potsdam entstandene Animation NEVER DRIVE A CAR WHEN YOUR DEAD überzeugte die Jury des Nationalen Wettbewerbs. Als bester Animationsfilm national wurde GERMANIA WURST von Volker Schlecht ausgezeichnet, POLAR von Michael Koch bekam den Preis für den besten deutschen Spielfilm. Im Internationalen Wettbewerb gewann MUTO von Blu aus Italien als beste Animation, den Preis für den besten Spielfilm teilen sich 4 von Eduard Salier aus Frankreich und Chufshat Shichrur von Micha Kinsbrummer aus Israel.
www.filmfest-dresden.de
Vom 29. Mai bis 4. Juni findet in Krakau das 49. Krakow Film Festival statt. Auch fünft deutsche Kurzfilme haben es in die Auswahl des Internationalen Kurzfilmwettbewerbs um den Goldenen und die Silbernen Drachen geschafft. In der Kategorie Animation sind CELLULOIDIVA von Harald Schleicher und GERMANIA WURST von Volker Schlecht vertreten, die Spielfilme TOTENWACHE von Gregor Höppner und DIE UMARMUNG von Kat Magrowitz sowie der Dokumentarfilm WAGAH von Supriyo Sen sind ebenfalls im Wettbewerb zu sehen. Der Gewinner des Goldenen Drachen qualifiziert sich zur Einreichung bei den Kurzfilmoscars 2010.
www.kff.com
Ab 2009 müssen alle Filme, die im Deutschen Dokumentarfilm Wettbewerb von DOK Leipzig laufen, deutsche Premieren sein - dürfen also zuvor noch bei keinem anderen Festival gelaufen sein. Damit hat das Festival die Regeln aller drei Dokumentarfilmwettbewerbe (Internationler, nationaler und Nachwuchswettbewerb „Generation DOK“) angeglichen. Das Festival verspricht sich von diesem Schritt die Erhöhung von Attraktivität und Exklusivität des Deutschen Dokumentarfilm Wettbewerbs für Publikum, Presse und Fachbesucher.
Eine Festivalpremiere im Ausland vor DOK Leipzig ist kein Ausschlussgrund von den Wettbewerben, Welt und Internationalen
Premieren wird aber der Vorzug gegeben. Produktionen, die vor DOK Leipzig bei einem anderen deutschen Festival gezeigt wurden, können weiterhin im Internationalen Programm laufen. Das vollständige neue Reglement und das Online-Einreichformular sind seit Ende März auf Webseite www.dok-leipzig.de verfügbar.
Einreichtermine DOK Leipzig 2009: für Filme, die vor dem 1. Mai 2009 fertig gestellt wurden: 29. Mai 2009; für Filme, die nach dem 1. Mai 2009 fertig sind, 10. Juli 2009.
Im vergangenen Jahr wurde von der Redaktion des Kleinen Fernsehspiels in Zusammenarbeit mit der Hauptredaktion Neue Medien im ZDF ein Kurzfilmwettwerb initiiert. 173 Beiträge wurden eingereicht, 24 davon standen im Januar zur Publikatabstimmung im Internet. Im Februar wurden die 4 Preisträger gekürt: das Publikum entschied sich für GABRA 2 von Jan Karpinski, drei weitere Filme wurden von einer Fachjury prämiert. Auf den ersten Platz wählte diese KOPFGEBURTENKONTROLLE von Jan Riesenbeck, dahinter platzierten sich REGENBOGENENGEL von Anna Kasten und NACHTS IN DEN KARPATEN von Kai Blisch und Adrian Marhoffer. Die prämierten Talentproben werden am Montag, den 4. Mai 2009 um 0.05 Uhr im ZDF zu sehen sein.
www.daskleinefernsehspiel.zdf.de
Beim 33. Internationalen Animationsfilmfestival in Annecy (8.-13. Juni 2009) werden 13 deutsche Kurzfilme in den verschiedenen Sektionen zu sehen sein.
Für den Wettbewerb Short Films um den Hauptpreis Annecy Cristal wurde PLEASE SAY SOMETHING von David OReilly (DE/IE) ausgewählt. In der Sektion Graduation Films für Studentenfilme laufen CHICKEN WINGS von Pauline Kortmann, NEVER DRIVE A CAR WHEN YOU’RE DEAD von Gregor Dashuber, RENDEZ-VOUS MIT EINER TOTEN von Pauline Flory, THEY WILL COME TO TOWN von Thilo Ewers und YOU ARE MY HERO von Tobias Bilgeri.
In der Sektion Advertising Films werden die Clips TROMPETERTIERCHEN (NICK) von Stefan Schomerus und SCHEIBENWISCHER (TRICKFILMFESTIVAL STUTTGART 2008) von Gottfried Mentor gezeigt. AANAATT (JEMAPUR) von Max Hattler (GB/DE/JP) und HELLO ANTENNA von Veronika Samartseva und Anna Samoylovich laufen in der Sektion Music Videos.
Die Kurzfilme DER DA VINCI TIMECODE von Gil Alkabetz und DIE SCHIEFE BAHN von Jim Lacy und Kathrin Albers laufen als Short Films Out of Competition.
Im Wettbewerb TV Series wird DIE KLEINE MONSTERIN: MOLLY BEIM ZAHNARZT von Michael Ekblad und Ted Sieger zu sehen sein.
Das Filmfestival Annecy ist eines der weltweit renommiertesten Animationsfestivals. Das Filmprogramm wird ergänzt durch Workshops und Seminare. Der an das Festival angeschlossene Marché International du Film d’Animation (MIFA, 10.-12. Juni) ist einer der bedeutendsten Marktplätze für Animationsfilme weltweit.
www.annecy.org
Das Kölner exposed filmfestival zeigt vom 15. bis 19. April Debütfilme von europäischen Filmemachern. Manch einen Filmschaffenden kennt man bereits durch seine Kurzfilme. Die Zuschauer in Köln können nun erleben, in wie weit sich die stilistischen und thematischen Eigenarten, die man in den Kurzfilmen geschätzt hat, auch im Langfilm wiedererkennbar bleiben. Ein Beispiel ist BETTER THINGS von Duane Hopkins, dem es beeindruckend gelingt, seine Handschrift auch in seinem ersten langen Spielfilm unverkennbar zu hinterlassen. Der britische Regisseur erzielte bereits mit seinen Kurzfilmen FIELD und LOVE ME OR LEAVE ME ALONE viel Aufmerksamkeit auf Filmfestivals. LOVE ME OR LEAVE ME ALONE lief 2004 im Wettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen. Ein schönes Beispiel ist auch CAN GO THROUGH SKIN von Esther Rots die beispielsweise mit ihrem Kurzfilm SPEEL MET ME auf zahlreichen Festivals überzeugen konnte. Auch in ihrem ersten Langfilm kann man die wunderbar assosiative Herangehensweise an ihren Geschichten wiedererkennen.
Termine und weitere Informationen.
www.exposed-filmfestival.de
Andreas Gräfenstein und Fabian Daub kehrten mit einem Preis aus Finland zurück: für ihre Dokumentation WAS ÜBRIG BLEIBT erhielten sie den mit 1.500 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm des 39. Filmfestivals in Tampere. Insgesamt 69 Filme aus 37 Ländern hatten im internationalen Wettbewerb um die Preise des Festivals konkurriert. Der Grand Prix des Festivals ging an Pablo Lamar aus Paraguay für seinen Film AHENDU NDE SAPUKAI.
www.tamperefilmfestival.fi
Jochen Alexander Freydank wurde gestern Nacht im Los Angeles für seinen 14minütigen Kurzfilm SPIELZEUGLAND mit dem Oscar® für den besten Kurzspielfilm ausgezeichnet. Die Geschichte um Schuld, Verantwortung und große und kleine Lügen im Dritten Reich hatte bereits auf vielen internationalen Festivals Preise gesammelt, und konnte nun auch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences überzeugen.
Jochen Alexander Freydank setzt die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre für den deutschen Kurzfilm bei den Oscars® fort. Nach SCHWARZFAHRER von Pepe Danquart (1994) und QUIERO SER von Florian Gallenberger (2001) ist SPIELZEUGLAND die dritte deutsche Produktion, die den begehrtesten Filmpreis der Welt in der Kategorie Short Film – Live Action erhält.
www.mephistofilm.de, www.oscars.com
Am 10. Februar wurden auf der Berlinale bereits die Preisträger in der Sektion Berlinale Shorts - dem Wettbewerb für Kurzfilme - gekürt. Auch deutsche Beiträge durften sich über Preise freuen: CONTRE-JOUR von Matthias Müller und Christoph Girardet erhielt eine "Special Mention" der Jury. Lola Randl geht mit ihrer Auszeichnung für DIE LEIDEN DES HERRN KARPF.DER GEBURTSTAG als Berlinale Short Film Nominee für den European Film Award 2009, der im Dezember in Essen verliehen wird, ins Rennen. Den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm erhielt der Ire David OReilly für seine Animation PLEASE SAY SOMETHING.
www.berlinale.de
Beim gerade zu Ende gegangenen Internationalen Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand gewann SEEMANNSTREUE von Anna Kalus - eine Adaption des gleichnamigen Gedichts von Joachim Ringelnatz über einen Seemann, der seine Braut auch über den Tod hinaus nicht loslassen kann - den Preis als bestern Animationsfilm.
Der Film ist auch Bestandteil der vierten Edition des Programms "Soirée Allemande . Coup de Cœur - Le Court Métrage Allemand", einer Kooperation zwischen dem Festival in Clermont-Ferrand, dem Goethe-Institut Lyon, German Films, der KurzFilmAgentur Hamburg und der AG Kurzfilm, das nach der Premiere in Clermont-Ferrand als französisch untertitelte DVD durch die Goethe-Institute der französischsprachigen Länder und die Institute der Alliance Francaise auf Tournee geht.
www.clermont-filmfest.com und www.goethe.de/soiree-allemande
In der Sektion für Kurzfilm, Berlinale Shorts, sind deutsche Kurzfilme in diesem Jahr zahlreich vertreten. Das neue Werk von Matthias Müller und Christoph Girardet CONTRE-JOUR ist ebenso im Wettbewerb zu sehen, wie HAVET von Jöns Jönsson (HFF "Konrad Wolf" Potsdam). Mit Lola Randl (DIE LEIDEN DES HERRN KARPF. DER GEBURTSTAG) und Petra Schröder (DER PRINZ) haben es auch zwei Filmemacherinnen mit einer sehr eigenen Filmsprache in die Berlinale Shorts-Sektion geschafft. Außerdem wurde die deutsch-rumänische Koproduktion RENOVARE von Paul Negoescu ausgewählt.
Gleich drei deutsche kurze Animationen laufen im Wettbewerb Generation K Plus - der Kinderfilmsektion der Berlinale: HOKUS-POKUS von Anna Samoylovich, COCOON CHILD von Sonja Rohleder und MEINE ERSTE HOCHZEIT von Ralf Kukula.
Auch unter die fünf Finalisten des diesjährigen Berlin Today Award, dem Kurzfilmwettbewerb des Talent Campus, hat es mit TELEPORTATION von Markus Dietrich ein deutscher Beitrag geschafft. 176 junge Filmemacher aus 72 Ländern waren der Einladung gefolgt, anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls Projektideen zum Thema „My Wall“ einzureichen.
www.berlinale.de
Eines der ersten wichtigen internationalen Festivals ist traditionell das Festival Premiers Plans im französischen Angers. Vor allem für Debüt- und Studentenfilme ist Angers ein bedeutenter Gradmesser. Beim soeben zu Ende gegangenen Festival konnten sich auch zwei Kurzfilme aus Deutschland in die Preisträger einreihen: WAS BLEIBT von David Nawrath erhielt den Grand Prix der Jury als bester europäischer Studentenfilm und Peter Hecker nahm für ALLES AUSSER HÖREN den Preis der Studenten von Angers mit nach Hause.
Das 31. Festival International du Court Métrage Clermont-Ferrand findet vom 30. Januar bis zum 8. Februar 2009 statt. In die Wettbewerbe des weltweit bedeutendsten Kurzfilmfestivals wurden in diesem Jahr fünf deutsche Beiträge eingeladen.
Für den Internationalen Wettbewerb wurden ARBEIT FÜR ALLE von Thomas Oberlies und Matthias Vogel, DIE SCHIEFE BAHN von Kathrin Albers und Jim Lacy sowie SEEMANNSTREUE von Anna Kalus (DE/AT) ausgewählt. Im Lab Wettbewerb für experimentellere Produktionen laufen REISE ZUM WALD von Jörn Staeger und TEACHING THE ALPHABET von Volker Schreiner.
www.clermont-filmfest.com