
Hochhaus
© N. Chryssos/ Filmakademie B-W
Vom 27. Januar bis 3. Februar 2007 findet in Clermont-Ferrand das Festival International du Court Métrage statt. In diesen Jahr wurden gleich neun deutsche Kurzfilme in den Internationalen Wettbewerb und die Lab Competition eingeladen.
Am Internationalen Wettbewerb nehmen teil: die Kurzspielfilme HOCHHAUS von Nikias Chryssos, FAIR TRADE von Michael Dreher, BECKENRAND von Michael Koch und DER MUNGO von Philipp Osthus. In die Lab Competition wurden eingeladen: die Collage A MAN'S GOT TO DO WHAT A MAN'S GOT TO DO von Harald Schleicher, die Animation HIT THE FLOOR von Khalil Kays, der Kurzspielfilm DIE KNEIPE von Gabriel Gauchet, Andrzej Król, der Experimentalfilm KRISTALL von Christoph Girardet und Matthias Müller und der experimentelle Dokumentarfilm MOTODROM von Jörg Wagner.
Das Festival in Clermont-Ferrand, das von dem Verein "Sauve qui peut le court métrage" organisiert wird, hat sich in seiner 25jährigen Geschichte zu dem weltweit größten und bedeutendsten Kurzfilmfestival entwickelt. In Frankreich steht es nach Cannes an zweiter Stelle, was die Festivalbesucher und das Fachpublikum angeht.
Am heutigen Freitag, dem 17. November 2006, beginnt in Wiesbaden das 19. exground filmfest, eines der wichtigsten Festivals für Independent Film in Deutschland. Bis zum 26. November 2006 werden rund 250 Produktionen in den Sektionen American Independents, News from Asia, International, Dokumentationen und Shorts zu sehen sein, darunter viele Premieren. Zudem gibt es zahlreiche Rahmenveranstaltungen.
Im Deutschen Kurzfilmwettbewerb konkurrieren unter anderem DIE BABYSITTERIN von Christine Lang, EINE EINFACHE LIEBE von Maike Mia Höhne, FAIR TRADE von Michael Dreher, KEIN PLATZ FÜR GEROLD von Daniel Nocke, KNOSPEN WOLLEN EXPLODIEREN von Petra Schröder, MOTODROM von Jörg Wagner und [DESI’RE:] - THE GOLDSTEIN REELS von Romeo Grünfelder miteinander. In den unterschiedlichen Rahmenprogrammen des Festivals werden noch zahlreiche weitere deutsche Kurzfilme zu sehen sein.

© Filmbüro Baden-Württemberg
Vom 7. bis 10. Dezember 2006 präsentiert das Filmbüro Baden-Württemberg, das in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen feiert, in seiner Filmschau wieder die besten Arbeiten dieses Jahres von Filmemachern aus ganz Baden-Württemberg.
An den drei Tagen des Festivals werden über 100 ausgewählte Filme vor allem aus den Bereichen Kurzspielfilm, Animations- und Dokumentarfilm, aber auch abendfüllende Spielfilme gezeigt.
Es werden auch verschiedene Workshops angeboten, bei denen jungen Filmemachern die Möglichkeit geboten wird, ihre Kenntnisse unter professioneller Anleitung zu vertiefen. Kleinen und größeren Schülern wird die Möglichkeit geboten, auf spielerische Art dem Medium Film näher zu kommen. Mit Hilfe von sogenannten "Trickboxxen" können sie selbst Kurzfilme im Stop-Motion-Verfahren drehen.
Unter diesem Motto präsentiert Artonio-TV ab dem 26.12.2006 ein Kurzfilmfestival im Spreekanal des Kabelfernsehens Berlin. Das Festival findet über drei Monate jeden Montag ab 22.30 Uhr statt. Danach stimmen die Zuschauer über den besten Film ab.
Interessierte können ihre Filme derzeit online anmelden. Nähere Informationen unter www.biwalo.com
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist die Kurzfilmlandschaft in Deutschland vielfältig wie nie zuvor. Dies ist ein Ergebnis der Kurzfilmstudie "Kurzfilm in Deutschland - Studie zur Situation des kurzen Films" der AG Kurzfilm, die am 5. Mai 2006 im Rahmen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Sie beleuchtet die deutsche Kurzfilmproduktion und –distribution der Jahre 2003-2005. Untersucht wurden neben ästhetischen Fragestellungen die Bereiche Produktion, Finanzierung, Vertrieb und Verleih und das Abspiel in Kino und Fernsehen. In gesonderten Kapiteln geht die Studie auf Kurzfilmfestivals, die Rolle der Hochschulen, den Kurzfilm als kulturellem Dokument und auf die Perspektiven des Kurzfilms im Zuge der Digitalisierung von Produktion und Vertrieb ein.
"KurzSchluss - Das Magazin" hat mit den Machern der Kurzfilmstudie, Michael Jahn, Christina Kaminski und Reinhard W. Wolf gesprochen und wird über die wichtigsten Ergebnisse berichten. Die Sendung wird am 15.11.2006 um 0:40 Uhr und am 17.11.2006 um 15:00 auf arte zu sehen sein.
Die Deadline für das 1. Internationale Kurzfilmfestival in Oldenburg/Holstein wurde bis 14.11. (Eingangsdatum) verlängert!
Das Festival findet am 24. und 25. November statt und richtet sich an Menschen mit oder ohne Behinderung. Die Oldenburginale ist ein spartenfreies Festival, zu dem Filme aller Genres eingereicht werden können. Im Mittelpunkt des Festivals steht der Erfahrungsaustausch zwischen den Filmemachern.
Anmeldeformular und Einreichbedingungen unter www.oldenburginale.de

Ausreisser
© U. Grote/Hamburg Media School
Am 30.10. begannen die Dreharbeiten zu KONTRA (AT), dem ersten Langfilm von Athanasios Karanikolas. Er hat bereits mehrere Kurzfilme gedreht, u.a. MEIN ERLÖSER und BEST WORST MISTAKE, ein Kurzdokumentarfilm über griechische Frauen in Australien. KONTRA erzählt von Elli, einer griechischen Immigrantin aus Wuppertal, der ihre Schwester gerade ihre Tochter anvertraut hat. Beide Frauen versuchen, sich von den abwesenden und dennoch mächtigen Vaterfiguren in ihrem Leben zu lösen. Sie sind getrieben von einer Sehnsucht nach Zugehörigkeit, nach einem Ort, an dem sie zuhause sind.
Auch Ulrike Grote, deren Kurzfilm AUSREISSER 2005 den Studentenoscar gewann und in diesem Jahr für den Oscar® als Bester Kurzfilm nominiert war, arbeitet zur Zeit an ihrem ersten Langfilmprojekt. HERZSCHLAG (AT) ist ein Krankenhausdrama voller Gefühle und überraschender Komik, in dem sieben Menschen in einer Nacht mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden.
Der Einreichtermin für den Kurzfilmwettbewerb des "kurzfilmspezial", dem Filmmagazin der Niedersächsischen Bürgermediensender h1, oeins, TV 38, radioumlandtv und Bürgerrundfunk Wesermündung wird bis zum 30.11.2006 verlängert.
Gesucht werden gute Kurzfilme aus den Bereichen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm: spannend, kreativ, witzig, nachdenklich, forschend etc. bis max. 15 Min. Länge ab dem Produktionsjahr 2003, die lizenzfrei bei "kurzfilmspezial" im Bürger-TV ausgestrahlt werden können.
Teilnehmen können NachwuchsfilmerInnen und FilmstudentInnen mit Filmen, die bereits einmal in einem der Niedersächsischen Bürgermediensender h1, oeins, TV38, radioumlandtv oder Bürgerrundfunk Wesermündung ausgestrahlt wurden oder bei denen ein Ausstrahlungstermin bei einem der Sender vorgesehen ist. Inhaltlich und formal gibt es keine Vorgaben. Die Filme müssen in sendefähiger Qualität auf den Formaten: DV/MiniDV, DV-Cam oder DVD eingereicht werden.

Schwarzfahrer
© KFA / P. Danquart
Im Rahmen der Kopienförderung des Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) hat die KurzFilmAgentur Hamburg (KFA) eine Förderung für insgesamt zehn zusätzliche Kopien für neun Kurzfilme ihres Repertoires erhalten: SCHWARZFAHRER von Pepe Danquart (zwei Kopien), je eine Förderkopie für HOME STORIES von Matthias Müller, FEMME von Donald Kraemer, A HEAP OF TROUBLE von Steve Sullivan, FLATSCH von Thomas Oberlies und Helge Weichmann, FATHER AND DAUGHTER von Michael Dudok de Wit, DUFTE von Ingo Rasper, MARUNDES LANDLEBEN von Sandra Schießl und Björn Magsig, sowie für MOTODROM von Jörg Wagner.
Die Kopienförderung des BKM hat das Ziel, engagierte Filmkunsttheater und Verleihfirmen zu unterstützen und die Verbreitung kulturell anspruchsvoller Filme zu fördern. Sie werden zusätzlich zu dem vom Verleiher finanzierten Kopienangebot auf Kosten des Bundes gezogen. Voraussetzung dafür ist weniger die Herkunft der Filme - es können neben deutschen auch ausländische Produktionen sein - als vielmehr deren künstlerischer Rang und die zu erwartende erhebliche Publikumsresonanz. Diese Zusatzkopien stehen insbesondere Filmkunsttheatern in kleineren Orten zur Verfügung, die dadurch attraktive aktuelle Filme erheblich früher als sonst ihrem Publikum zeigen können.
Bis zum 30. Oktober 2006 können noch Kurzfilme für das Festival du Court Métrage Clermont-Ferrand (26.1.-3.2.2007) eingereicht werden!
Das Festival in Clermont-Ferrand, das von dem Verein "Sauve qui peut le court métrage" organisiert wird, hat sich in seiner 25jährigen Geschichte zu dem weltweit größten und bedeutendsten Kurzfilmfestival entwickelt. In Frankreich steht es nach Cannes an zweiter Stelle, was die Festivalbesucher und das Fachpublikmu angeht. Einreichungen für den Internationalen Wettbewerb haben ebenfalls die Möglichkeit, sich für die Lab Competition zu qualifizieren.

Zasukanec
© KHM/S. Cadez
Der Wettbewerb für den European Talent Award in den Katagorien Filmmusik und Sound-Design hat begonnen! SoundTrack_Cologne 3.0 lädt die Ton- und Musikstudenten Europäischer Film- und Musikschulen ein, im Wettbewerb um den the European Talent Award anzutreten.
Zwei herausragende Kurzfilme können auf der Website von SoundTrack_Cologne 3.0 heruntergeladen werden und warten darauf, neu vertont zu werden. Wettbewerbsteilnehmer können zwischen einem kurzen Dokumentarfilm und einem kurzen Animationsfilm wählen, um am Europäischen Wettbewerb teilzunehmen. Die zwölf besten Einreichungen qualifizieren sich für die öffentliche Jury-Sichtung am 25. November.
Einreichfrist ist der 4. November.
Vom 15. bis 22. November 2006 präsentiert die Regensburger Kurzfilmwoche bereits zum 13. Mal eine aktuelle und genreübergreifende Auswahl an Weltkurzfilmkultur in der Weltkulturerbestadt an der Donau.
Über 300 Filme werden über die Leinwände flimmern. Die 123 Filme der internationalen, deutschen und bayerischen Wettbewerbsprogramme wurden aus der Rekordzahl von mehr als 2.500 Einreichungen aus aller Welt ausgewählt.
Darüber hinaus bilden kurze Filme über städtisches Leben den großen Themenschwerpunkt "In der Stadt" mit sieben Programmen und im Länderschwerpunkt richtet sich der filmische Blick nach Ungarn. Der Zyklus "Zeitbilder: Deutschland" wird mit den 1980er Jahren heuer abgeschlossen. In der neuen Programmschiene "Cinema Mi Vida" sind Filmemacher eingeladen, ihr filmisches Leben in Werkschauen vorzustellen – zu Gast sind Bernhard Marsch, John Smith und Jay Rosenblatt.
Umrahmt wird das wichtigste Kurzfilmfestival Süddeutschlands von einem vielfältigen (Film-)Kulturprogramm, so dass die Kurzfilmwoche ihren letztjährigen Rekord von 7.500 Besuchern wieder erreichen möchte. Festivalkinos sind die Filmgalerie im Leeren Beutel, der Wintergarten im Andreasstadel und das Ostentor-Kino. Programmdetails und Infos unter www.kurzfilmwoche.de

Desi're
© Romeo Grünfelder
Das exground filmfest in Wiesbaden, eines der wichtigsten Festivals für Independentfilm in Deutschland, bringt vom 17. bis 26. November 2006 zum 19. Mal die Höhepunkte aus dem internationalen Programm von unabhängig produzierten Kurz- und Langfilmen in die hessische Landeshauptstadt – das Beste aus der Rekordzahl von mehr als 2.000 Einreichungen aus 67 Ländern. In den Sektionen American Independents, News from Asia, International, Dokumentationen und Shorts werden rund 250 Produktionen zu sehen sein, darunter zahlreiche Premieren. Im Länderschwerpunkt wird das Filmland Kanada vorgestellt – unter anderem mit dem Eröffnungsfilm THE NOVENA von Bernard Émond. Passend hierzu ist die Retrospektive dem Werk von David Cronenberg gewidmet: Gezeigt werden sechs Werke dieses innovativen Regisseurs, darunter frühe Werke wie THE DEAD ZONE, SCANNERS und RABID und Klassiker wie VIDEODROME und CRASH. Der Länderschwerpunkt Kanada und die Cronenberg-Retrospektive werden von der Botschaft von Kanada in Berlin großzügig unterstützt.
In der Kurzfilmsektion werden rund 200 Produktionen zu sehen sein – in so unterschiedlichen Reihen wie ANIMATION, BEST OF, BRAZILIAN SHORTS, DESIRE, DOKUMENTATION, LOVE IS JUST A FANTASY? – BRITISH SHORTS und PRIX UIP 2005. Zudem gibt es drei Kurzfilmprogramme mit aktuellen Kurzspielfilmen, Experimentalfilmen sowie Animationen und Dokumentarfilmen aus Kanada.
Wieder einer der Höhepunkte im Programm sind die Wettbewerbe: Der „Deutsche Kurzfilm-Wettbewerb“ ist mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 EUR dotiert (das Preisgeld für den 1. und 3. Platz wird vom Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gestiftet – das Preisgeld für den 2. Platz von der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH). Beim „Internationalen ON-VIDEO-Wettbewerb“ wird eine Fachjury den Preis für den besten Kurzfilm auf Videoformat in Höhe von 1.500 EUR vergeben (gestiftet von der Landeshauptstadt Wiesbaden). Zum zweiten Mal ist für den „Wiesbaden-Special – Kurzfilm-Wettbewerb“ ein Publikumspreis in Höhe von 500 EUR ausgeschrieben, gestiftet von unserem Medienpartner Wiesbadener Kurier: Er geht an den besten Film einer Wiesbadener Produktionsgesellschaft oder eines einheimischen Regisseurs.
Chris Cunningham: »Wenn man einen ganzen Tag lang MTV anschaut, will man den Kopf in den Ofen stecken.«
Tatsächlich stößt man immer wieder auf Musikvideos, die über ihre Funktion als reiner Werbeträger hinausgehen. Die dem Zuschauer ein Angebot machen, das jenseits des oberflächlichen Konsums weiterreichende Beziehungen und Ebenen verheißt und einzulösen versucht.
In solchen Momenten zeigt sich, dass sich das Genre der Videoclips als eigene Kunstform etabliert hat. Musikvideos dabei jedoch immer im Kontext der Videokunst zu verstecken, ist zu kurz gedacht.
Das AREAL28 präsentiert die interessantesten Einsendungen beim Musikvideo-/ Musikkurzfilmwettbewerb "LOCAL MOVIES" am 24. November in Magdeburg. Die Filme werden außerhalb des Wettbewerbs gezeigt.
Das Musikvideo-Festival im AREAL28 findet am 01. Dezember statt.
Filme können noch bis zum 5. November 2006 eingereicht werden.
Vom 7. bis 12. November lädt interfilm Berlin zum 22. Mal zum internationalen Kurzfilmfestival ein. Über 4.000 Filme und Videos aus 94 Ländern wurden zum 22. internationalen Kurzfilmfestival nach Berlin geschickt. 500 Produktionen unterschiedlichster Genres, von Spielfilm über Animations-, Dokumentar- und Kinderfilm bis zum Music Clip wurden für die Wettbewerbe sowie die Spezialprogramme ausgewählt. Neben den Filmprogrammen bietet das Festival Visual Presentations und Podiumsdiskussionen mit internationalen Gästen.
Eines der Themen soll die momentan vieldiskutierte Internet-Videoplattform YouTube sein. Die Visual Presentation 'Video 2.0 – Clip-Entertainment auf YouTube & Co.' findet am Donnerstag, 9.11., 20.00, im Roten Salon der Volksbühne statt. Anhand von Beispielen wird die Bandbreite der auf den Internet-Plattformen veröffentlichten Filme präsentiert und die Folgen für das Format Kurzfilm diskutiert.

© Shortmoves
Vom Donnerstag den 16.November bis zum Samstag den 18.November 2006 wird es nun schon die 6. Auflage des Kurzfilmfestivals in Lux. Kino am Zoo in Halle geben. Im ersten Jahr mit Filmen aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt gestartet, ist bei den Einsendungen nur noch die Antarktis ein weißer Fleck. Ansonsten erreichen Einsendungen aus allen anderen Kontinenten die Festivalveranstalter.
Die große Anzahl und das hohe Niveau der Filme machten es auch diesmal schwer, die Filme zu nominieren, welche Mitte November über die schöne Leinwand des Kino Lux flimmern werden. 30 Filme aus 9 Ländern, wie Australien, Spanien und Russland haben es ins Programm geschafft und das Publikum wird sich überzeugen können, welche interessanten und spannenden Filme mit nur 15 Minuten Länge entstehen können.
Wer mehr über die Filmemacher erfahren will, wird die Möglichkeit im Kino bekommen, denn einige beehren das Festival mit ihrem Besuch und werden dem Publikum Rede und Antwort stehen. Dieses entscheidet am Ende des Festivals über ihren Favoriten mit der Vergabe des Publikumspreises, welcher neben einem Jurypreis verliehen wird.
Neben den Filmen der „großen“ Filmemacher gibt es am Samstag, den 18.November um 14 Uhr Kurzfilme von kleinen Filmemachern zu sehen, denn dann kommt es zur zweiten Auflage des Minimoves – Kinderkurzfilmfestes. Mehr dazu unter www.minimoves.de.
Am 21. Oktober veranstaltet der Deutsche Künstlerbund in seinem Projektraum ein Symposium zum Abschluss des Projektes "40jahrevideokunst – was fehlt?". Es sollen die Zugänglichkeit und Vermittlungsformate von Videokunst, der Paradigmenwechsel auf dem Kunstmarkt und die diskursbildende Instanz von Archiven zu diskutiert werden.
Zur Diskussion werden unter anderem Wulf Herzogenrath, der Initiator des Projekts, Rotraut Pape, Gustáv Hamós, Astrid Heibach und Egon Bunne anwesend sein.
Für die 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin (8.-18.02.2007) gibt es zwei Neuerungen: Die bisherige Sektion Kinderfilmfest/14plus wird in Generation umbenannt. Die Kurzfilme von Wettbewerb und Panorama werden zu einem Programm zusammengefasst.
Um die Aufmerksamkeit für dieses wichtige Film-Format zu fokussieren und zu erhöhen, werden die beiden Kurzfilmprogramme Wettbewerb und Panorama künftig zusammengeführt. „Der Kurzfilm ist uns als eigene Kunstform wichtig, und wir möchten dies mit der neuen Struktur unterstreichen“ kommentiert Festivaldirektor Dieter Kosslick.
Zusammen mit den Kurzfilmprogrammen innerhalb der Sektion Generation und dem Berlinale Talent Campus sind die Regisseure und Regisseurinnen dieses vielfältigen Filmformats im Festival somit ideal vernetzt. Filme können noch bis 1. November angemeldet werden.

La Vida Dulce
© Torero Film/Blümner, Rech
In ihrer letzten Jurysitzung hat die Filmbewertungsstelle Wiesbaden wieder neben den aktuellen prädikatisierten Langfilmen auch die Auszeichnungen für Kurzfilme bekannt gegeben. Als Kurzfilm des Monats Juli 2006 wurde der Kurzdokumentarfilm LA VIDA DULCE - DAS SÜSSE LEBEN von Bettina Blümner und Rouven Rech ausgewählt. Er erhält gleichzietig das Prädikat "Besonders Wertvoll". Im Film geht es um den Muttertag in Havanna, eine Konditorei, unzählige rosa Torten mit der Spritzguß-Aufschrift „Mamá“ und all die vielen Kunden, die dafür geduldig Schlange stehen.
Vom 22. März bis 25. März 2007 findet das Landshuter Kurzfilmfestival zum achten Mal statt. In vier Kinos und mehr als 30 Veranstaltungen zeigen wir die besten Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ausschreibung hat bereits begonnen und es können noch Filmbeiträge aller Formate und Genres bis zu 30 Minuten Spielzeit angemeldet werden. In unterschiedlichen Wettbewerbskategorien werden Preisgelder von rund
6000,- € vergeben.
Anmeldeschluss ist der 15. November 2006.
Diessen am Ammersee lädt vom 8. – 11. November 2006 das zweite Mal zu einem deutschlandweiten Kurzfilmwettbewerb ein. In diesem Jahr werden zwei Publikumspreise von 1.000 € und 500 €, sowie ein Jurypreis von 1.000 € vergeben.
Damit ergeht der Aufruf an alle Filmschaffenden in ganz Deutschland und an die zahlreichen Filmkünstler in der Region, ihre Kurzfilme vorzustellen und bei uns einzureichen. Wie beim letzten Festival können Thema und Genre frei gewählt werden: Aus der Vielfalt filmischer Möglichkeiten erwarten wir Kunst- Dokumentar-, Spiel- und Trickfilme sowie allerlei Experimentelles in einer Gesamtlänge von maximal 15 Minuten.
Das Team des Diessener-KurzFilmFestivals 2006 freut sich schon jetzt auf Ihre Zusendungen und auf die große Vielfalt der kurzen Filme.
Einsendeschluss: 1. Oktober 2006
Teilnahmebedingungen und Informationen unter:

© interfilm
Vom 7. bis 12. November lädt interfilm Berlin zum 22. Mal zum internationalen Kurzfilmfestival ein.
Über 4.000 Filme und Videos aus 94 Ländern wurden zum 22. internationalen Kurzfilmfestival nach Berlin geschickt. 500 Produktionen unterschiedlichster Genres, von Spielfilm über Animations-, Dokumentar- und Kinderfilm bis zum Music Clip wurden für die Wettbewerbe sowie die Spezialprogramme ausgewählt.
Neben dem internationalen und dem deutschen Wettbewerb liegt in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt auf Kurzfilmproduktionen aus der Tschechischen Republik und Brasilien. Besondere Beachtung wird in diesem Jahr dem Genre Animationsfilm zukommen, wobei prominente Gäste wie Bruno Bozzetto (Schöpfer von Signor Rossi) und Michaela Pavlatova erwartet werden.
Auch in diesem Jahr werden wieder über 16.000 Besucher zu Berlins zweitgrößtem Filmfestival erwartet. Die Jurys der verschiedenen Wettbewerbe werden Sach- und Geldpreise im Wert von insgesamt 35.000 € vergeben.

© exground filmfest
Das exground filmfest in Wiesbaden, eines der wichtigsten Festivals für Independentfilm in Deutschland, bringt vom 17. bis 26. November 2006 zum 19. Mal die Höhepunkte aus dem internationalen Programm von unabhängig produzierten Kurz- und Langfilmen in die hessische Landeshauptstadt – das Beste aus der Rekordzahl von mehr als 2.000 Einreichungen aus 67 Ländern. In den Sektionen American Independents, News from Asia, International, Dokumentationen und Shorts werden rund 300 Produktionen zu sehen sein, darunter zahlreiche Premieren. Im Länderschwerpunkt wird das Filmland Kanada vorgestellt. Passend hierzu ist die Retrospektive dem Werk von David Cronenberg gewidmet.
Zum 2. Mal schreibt "kurzfilmspezial", das Filmmagazin der Niedersächsischen Bürgermediensender h1 (Hannover), oeins (Oldenburg), TV 38 (Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter), radioumlandtv (Region Bremen) und Bürgerrundfunk Wesermündung (Region Bremerhaven, Nordenham) einen Wettbewerb aus.
Gesucht werden gute Kurzfilme aus den Bereichen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm: spannend, kreativ, witzig, nachdenklich, forschend etc. bis max. 15 Min. Länge ab dem Produktionsjahr 2003, die lizenzfrei bei "kurzfilmspezial" im Bürger-TV ausgestrahlt werden können. Teilnehmen können NachwuchsfilmerInnen und FilmstudentInnen mit Filmen, die bereits einmal in einem der Niedersächsischen Bürgermediensender h1, oeins, TV38, radioumlandtv oder Bürgerrundfunk Wesermündung ausgestrahlt wurden oder bei denen ein Ausstrahlungstermin vereinbart ist. Inhaltlich und formal gibt es keine Vorgaben. Die Filme müssen in sendefähiger Qualität auf den Formaten: DV/MiniDV, DV-Cam oder DVD eingereicht werden.
Die besten drei von einer Jury ermittelten Filme werden bei "kurzfilmspezial" im Bürger-TV ausgestrahlt und mit je 300 EURO prämiert. Zusammen mit weiteren besonders geeigneten Filmen werden sie außerdem zu einer Wettbewerbs-Kurzfilmsendung zusammengestellt, die von den Niedersächsischen Bürgermedien-TV-Sendern sowie von weiteren nichtkommerziellen Sendern z.B. in Rostock, Kiel, Schwerin und Münster ausgestrahlt wird. Mit der Einreichung stimmen die Teilnehmer dieser kostenlosen Ausstrahlung zu.
Anmeldeschluss ist der 15. November 2006
Weitere Infos und Ausschreibungsunterlagen:

© dffb
Am 17. September 1966 eröffnete der Regierende Bürgermeister Willy Brandt die erste Filmakademie der Bundesrepublik Deutschland – die dffb. Aus Anlass dieses 40-jährigen Jubiläums veranstaltet die Filmhochschule vom 23. – 30. September eine Festwoche.
Den Auftakt bildet ein „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 23. September. Das gesamte Filmhaus lädt anlässlich des Jubiläums der dffb die interessierte Öffentlichkeit zu einem Blick hinter die Kulissen der dffb, dem Kino Arsenal und der Deutschen Kinemathek ein. Zum Festakt am 24. September werden zahlreiche prominente Gäste erwartet und der neu geschaffene Helene-Schwarz-Regiepreis vergeben.
Im Laufe der Festwoche werden dffb-Filme, die in der 40-jährigen Geschichte der Hochschule entstanden sind, gezeigt. Eine spezielle Reihe widmet sich der Begegnung von ehemaligen Studierenden des Gründungsjahrs 1966 mit Studierenden des aktuellen Jahrgangs an der dffb.
Begleitet wird die Festwoche von verschiedenen Veranstaltungen und Spezialsendungen. Weitere Informationen und das komplette Programm unter: www.dffb.de

Wattläufer aus dem Programm "Wendepunkte" © dffb
Etwa 800 Besucher verbuchten die Special-Events "KURZ. Der Tag der kurzen Filme" im Rahmen der Tournee "Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs". In Köln (12. August), Berlin (19. August) und Dresden (2. September) wurde das Konzept von 3Rosen und Script House, die Programme des Deutschen Kurzfilmpreises im Rahmen von regionalen Kurzfilm-Events zu präsentieren, mit positiver Resonanz aufgenommen.
"KURZ. Der Tag der kurzen Filme" bot jeweils einen Samstag lang eine Auswahl der besten Kurzfilme aus ganz Deutschland. Die Kinotour "Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs" mit den beiden Programmen FIXPUNKTE und WENDEPUNKTE wird noch bis Ende November 2006 fortgesetzt.
Filmfestival goEast hat mit der Robert Bosch Stiftung einen starken neuen Partner gewonnen. Bereits in diesem Jahr konnte so gemeinsam ein Fortbildungsprogramm für Filmstudenten aus Mittel- und Osteuropa realisiert werden.
Im April 2007 wird die Robert Bosch Stiftung nun erstmals ihren Filmförderpreis für Koproduktionen bei goEast, Festival des mittel- und osteuropäischen Films, in Wiesbaden verleihen. Unterstützt werden drei Teams, in denen ost- und südosteuropäische sowie deutsche Nachwuchsfilmer zusammenarbeiten. Der Preis wird in den Sparten Animation, Dokumentation und Kurzspielvergeben. Die Fördersumme beträgt pro geförderter Produktion bis zu 70.000 €.
Im Rahmen des Themenschwerpunktes Arbeit in Zukunft hatte die Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit ZDF/ARTE und der KurzFilmAgentur Hamburg e.V. den Kurzfilmwettbewerb "Mach doch, was du willst" ausgeschrieben. Aufgabe war es, Konzepte für Kurzfilme einzureichen, die auf die Frage nach der Zukunft unserer Arbeitswelt mit originellen Ideen und Visionen aufwarten können.
Aus 486 Einreichungen – sowohl von Nachwuchsregisseuren als auch von etablierten Filmschaffenden – wählte die Jury elf Projekte aus, die nun verwirklicht werden können. Drei Kurzfilme mit bis zu 15 Minuten, fünf mit bis zu 8 Minuten sowie drei Filme mit bis zu 90 Sekunden Länge erhalten Produktionskostenzuschüsse von insgesamt 235.000 Euro. Ihre Premiere werden die Filme voraussichtlich im Frühjahr 2007 in Berlin feiern.
Aus den elf realisierten Kurzfilmen wird eine Kinorolle zusammengestellt, die 2007 bundesweit in die Filmtheater kommt und auf Festivals präsentiert wird. Außerdem ist eine Kooperation mit ARTE für die TV-Ausstrahlung eines Filmes jeder Kategorie vereinbart.
Weitere Informationen zu den ausgewählten Projekten unter:

Wattläufer © dffb / Dennis Jacobsen
Im Rahmen der Tournee "Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs" präsentieren 3Rosen und Scripthouse im August und September in Köln (12. August), Berlin (19. August) und Dresden (2.September) im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und mit Unterstützung der Filmförderungsanstalt (FFA) "Kurz. Der Tag der kurzen Filme".
Die drei Veranstaltungen sind als Pilot-Events geplant, um der Tour noch mehr Öffentlichkeit zu verleihen. In allen drei Städten werden neben den beiden aktuellen Programmen der Tournee auch kurze Animationsfilme für Kinder und Kurzfilme aus der jeweiligen Region gezeigt.
Die Rahmenprogramme werden von lokalen Partnern - in Köln short cuts cologne, in Berlin interfilm und in Dresden das Filmfest Dresden - kuratiert. Die Animationsprogramme in Köln und Berlin präsentieren Filme der Hochschule für Film- und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) und des interfilm Verleihs. In Dresden wird ein Programm aus DEFA-Kinderfilmen gezeigt, das der DIAF e. V. zusammengestellt hat.
Weitere Informationen unter: www.kurzfilmpreisunterwegs.org
Der Kulturstaatsminister und die FFA schreiben - erstmals gemeinsam - ihre Kurzfilmpreise aus. Am 16. November werden an der HFF "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg der Deutsche Kurzfilmpreis des BKM und der Short Tiger der FFA vergeben. Bis zum 30. Juni sind Verbände und Einrichtungen des deutschen Films sind aufgefordert, ihre Vorschläge für beide Preise an den BKM zu schicken.
Der Deutsche Kurzfilmpreis wird weiterhin in den Kategorien Spielfilm (bis zu 7 Minuten und 7 bis 30 Minuten), Animationsfilm und Dokumentarfilm vergeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit zur Vergabe eines Sonderpreises für einen Film von 30 bis 78 Minuten Länge. Gegenüber den vergangenen Jahren gibt es noch eine weitere wichtige Neuerung: Bisher genügten für die Einreichungen deutsche Untertitel um das Kriterium "deutsche Sprache" zu erfüllen, ab diesem Jahr müssen - mit Ausnahme der Dokumentarfilme - alle Beiträge in deutscher Sprachversion vorliegen. Insgesamt ist der Deutsche Kurzfilmpreis mit 215.000 Euro dotiert.
Für den Short Tiger können Filme mit einer Maximallänge von 5 Minuten, die besonders "kinotauglich" sind eingereicht werden. Die drei vergebenen Short Tiger sind mit jeweils 25.000 Euro dotiert.

KRISTALL © Matthias Müller & Christoph Girardet
Beim gestern zu Ende gegangenen Filmfestival in Cannes konnten deutsche Kurzfilme einmal mehr auf internationalem Parkett punkten und gleich in mehreren Kategorien Preise gewinnen:
Der Gran Prix Canal+ für den besten Kurzfilm der Semaine de la critique ging an den Experimentalfilm KRISTALL von Matthias Müller und Christoph Girardet. KRISTALL entwirft ein Melodram in klaustrophobisch anmutenden Spiegelkabinetten. Wie ein anonymer Beobachter observiert der Spiegel Szenen von Intimität.
In der Sektion Cinéfondation, dem Wettbewerb für Studentenfilme, sicherte sich Stefan Müllers MR. SCHWARTZ; MR. HAZEN & MR. HORLOCKER den 2. Preis. Die Animation über die sich überschlagenden Ereignisse in einem Apartmenthaus ist bereits jetzt einer der großen Gewinnerfilme des Jahres und gewann bereits Preise auf verschiedensten Festivals.

Kein Platz für Gerold © Studio Filmbilder / Daniel Nocke
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat auf ihrer letzten Sitzung die aktuell prädikatisierten Kurzfilme bestimmt. Als Kurzfilm des Monats Mai mit je einem Prädikat Besonders Wertvoll wurden die Animation DRAWING THE LINE von Hyekung Jung, der Kurzspielfilm KNOSPEN WOLLEN EXPLODIEREN von Petra Schröder und die Animation KEIN PLATZ FÜR GEROLD von Daniel Nocke ausgezeichnet.
Im Nachgang geben wir auch die Kurzfilme des Monats April der Filmbewertungsstelle bekannt: als jeweils Besonders Wertvoll wurden die Kurzspielfilme OLLI von Jack Rath (HFF "Konrad Wolf") und GESCHÄFT MIT TRÄUMEN von Richard Böhringer (ifs internationale filmschule köln) ausgezeichnet.

Jaba © HFF München / Andreas Bolm
Deutsche Kurzfilme werden beim diesjährigen Festival in Cannes zahlreich vertreten sein: in die Wettbewerbssektion für Hochschulfilme Cinéfondation sind in diesem Jahr drei deutsche Produktionen eingeladen, der Dokumentarfilm JABA von Andreas Bolm (HFF München), die Animation MR. SCHWARTZ, MR. HAZEN & MR. HORLOCKER (FH Wiesbaden) und der Kurzspielfilm FIRN von Axel Koenzen (dffb Berlin). In der Reihe Semaine de la Critique wird der Experimentalfilm KRISTALL von Matthias Müller und Christoph Girardet zu sehen sein.
Traditionell ist Cannes auch das Auftaktfestival für die NEXT GENERATION-Reihe von German Films, der Kurzfilmrolle mit aktuellen deutschen Hochschulproduktionen, die im laufenden Jahr auf allen Festivals des Deutschen Films präsentiert wird.
Alle Filme werden zudem auf dem zentralen Server der Short Film Corner, dem Marktsegment, das eigens dem Kurzfilm gewidmet ist, zu sehen sein. Auch die AG Kurzfilm hat hier gemeinsam mit German Films weiteren Serverplatz angemietet, und präsentiert 16 aktuelle Kurzfilme, um dem deutschen Kurzfilm ein Podium zu bieten und Kontakte zu internationalen Einkäufern aufzubauen.
Heute werden die 52. Kurzfilmtage Oberhausen eröffnet, aus über 5.700 Einreichungen wurden 136 Beiträge aus 48 Ländern für die Wettbewerbe ausgewählt. Darunter von so namhaften Künstlern wie Mara Matuschka und Matthias Müller.
Neben den Wettbewerben werden in der neuen Diskussionsreihe "Podium" Gesprächsrunden über ästhetische, technologische, kulturpolitische und wirtschaftliche Fragen und deren Relevanz für die Produktion, Distribution und Präsentation kurzer Formen ausleuchten.
weitere Informationen unter www.kurzfilmtage.de

Das Maß der Dinge © Filmakademie / Sven Bohse
DAS MASS DER DINGE von Sven Bohse ist unter den fünf Nominierten für den diesjährigen Studentenoscar. Insgesamt waren 29 Produktionen aus 22 Ländern für den „Honorary Foreign Film Award“ eingereicht, der im Rahmen der Verleihung der Student Academy Awards am 10. Juni in Beverly Hills verliehen wird.
DAS MASS DER DINGE ist Sven Bohses Abschlussfilm (Buch und Regie) an der Filmakademie Baden-Württemberg. Die 38-minütige Komödie, erzählt vom jungen Koch Don (Antonio Wannek), der vor die Entscheidung zwischen Karriere und Liebe gestellt wird.

Our Man in Nirvana © Jan Koester / HFF "Konrad Wolf"
Vom 18. bis 23. April findet in Dresden zum 18. Mal das Internationale Festival für Animations- und Kurzfilm statt. Das Festival, das mit insgesamt 60.000 Euro das höchstdotierte in Europa ist läd wieder Filmemacher aus aller Welt in die sächsische Landeshauptstadt ein.
Aus über 1800 Einreichungen wurden die Beiträge für die Wettbewerbe ausgewählt: im Internationalen Wettbewerb treten 49 Filme aus 20 Ländern um die begehrten "Goldenen Reiter" an. Auch einige deutsche Beiträge stellen sich der internationalen Konkurrenz: "Our Man in Nirvana" von Jan Koester - erst im Februar mit dem "Silbernen Bär" der Berlinale dekoriert, "Wolfstraum" von Maria-Anna Rimpfl,"Mr. Schwartz, Mr. Hazen & Mr. Horlocker" von Stefan Müller und "Trusted Computing" von Stephan Vogel und Benjamin Lutz.
Auch das Rahmenprogramm mit insgesamt 12 unterschiedlichen Themen verspricht z.B. mit Fotofilmen, Silhouettenfilmen der 40er und 50er Jahre und internationalen Experimentalfilmen einige Neu- und Wiederentdeckungen.
Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen werden in diesem Jahr ihr Marktangebot erweitern. Erstmals organisiert das Festival ein Marktscreenings mit Filmen, die sich an der Schnittstelle zwischen Film und Kunst bewegen sollen. Vertreter der zwölf weltweit führenden Verleiher experimenteller Arbeiten, darunter auch der deutsche Verleih arsenal experimental, präsentieren ihre neuen Akquisitionen. Weiterhin stehen alle Einreichungen und der gesamte Kurzfilmbestand von reelport an den 17 Videosichtplätzen zur Verfügung. In ihrer neuen Diskussionsreihe „Podium“ präsentieren die Kurzfilmtage Gespräche, die „ästhetischen, technologischen, kulturpolitischen und wirtschaftlichen Fragen nachgehen und deren Relevanz für die Produktion, Distribution und Präsentation kurzer Formen ausleuchten.“ Täglich von 10 bis 12.30 Uhr geht es hier unter anderem um Kurzfilm in der Medienpädagogik, Internetfernsehen und aktuelle Kulturpolitik.

37 ohne Zwiebeln � Andr� Erkau / KHM / brave new work
Drei Kurzfilme sind im Monat Februar von der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden mit dem Prädikat besonders wertvoll und gleichzeitig als Kurzfilm des Monats ausgezeichnet worden:
der Spielfilm 37 OHNE ZWIEBELN von André Erkau, die Dokumentation MOTODROM von Jörg Wagner und der bereits 1995 entstandene Animationsfilm FESTUNG EUROPA von Markus Wende.

© KurzFilmAgentur, Kulturstiftung des Bundes
Im Rahmen ihres neuen Themenschwerpunkts „Arbeit in Zukunft“ initiiert die Kulturstiftung des Bundes einen Kurzfilm-Wettbewerb zur Frage, wie sich unsere Lebensverhältnisse durch den Wandel der Arbeit verändern und welche Vorstellung wir von Arbeit in der Zukunft haben.
Bis zum 10. Mai können Konzepte für Kurzfilme und Spots eingereicht werden. Elf Filmprojekte zum Thema Arbeit werden von einer Fachjury ausgewählt und anschließend finanziert. Die Ausschreibung richtet sich an Film- und Videokünstler und an Studierende der Film-, Medien- und Kunsthochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der Durchführung des Wettbewerbs ist die KurzFilmAgentur Hamburg (KFA) betraut. Alle weiteren Informationen unter:

Mr. Schwartz, Mr. Hazen & Mr. Horlocker © Stefan Müller
Auf Ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr hat die Filmbewertungsstelle sieben Kurzfilme mit Prädikaten ausgezeichnet.
Mit je einem Prädikat "besonders wertvoll" wurden die Animationsfilme MR. SCHWARTZ, MR. HAZEN & MR. HORLOCKER von Stefan Müller und DER VIERTE KÖNIG von Ted Sieger und Michael Ekblad sowie der Dokumentarfilm MOTODROM von Jörg Wagner ausgezeichnet.
Die Kurzspielfilme BILDER VON DER vERTEIDIGUNG EINES HOFES von Bernd Kilian und RAUSKOMMEN von Michael Dörfler erhielten ein Prädikat "wertvoll". Ebenfalls als "wertvoll" wurden die Dokumentarfilme ALBAN FAUST von Mark Monheim und TRANSFAMILY von Sabine Bernardi prämiert.

Ausreißer © Hamburg Media School / Ulrike Grote
Es gibt Grund zu feiern in der deutschen Kurzfilmszene: Ulrike Grote darf sich über eine Oscar ® -Nominierung für ihren Kurzfilm AUSREISSER freuen. Bereits im letzten Jahr hatte sie mit ihrem am Filmstudium der Hamburg Media School entstandenen Kurzfilm den Studenten-Oscar gewonnen, und hofft nun auf mehr.
Der Film erzählt die Geschichte des vielbeschäftigten Architekten Walter, der plötzlich über den sechsjährigen Juri stolpert. Der Junge behauptet hartnäckig, Walters Sohn zu sein. Walter macht sich auf die Suche nach der Mutter...
Bis zum 5. März heißt es nun Daumen drücken, ob ein neuer Kurzfilmoscar ® den Weg nach Deutschland findet.

Our Man in Nirvana © HFF Potsdam / Jan Koester
Genau 56 Kurzfilme werden in den Wettbewerbs- und Rahmenprogrammen der 56. Berlinale zu sehen sein.
Im internationalen Wettbewerb stellen sich 13 Kurzfilme dem Urteil der Jury. Mit Jan Koesters OUR MAN IN NIRVANA (HFF Potsdam) ist hier auch ein deutscher Beitrag im Rennen um den Goldenen Bär für den Besten Kurzfilm und den Preis der Jury, den Silbernem Bär.
Mit einer Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis ist der Prix UIP, mit dem ein europäischer Kurzfilm aus Wettbewerb oder Panorama ausgezeichnet wird, verbunden. Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Februar statt.
Alle Kurzfilmfreunde sollten sich zudem den 16. Februar vormerken: zur Short-Film-Night im CinemaxX 3 werden Filme aus Wettbewerb, Panorama, Kinderfilmfest/14plus und Forum zu sehen sein.

Der Propellervogel © Filmakademie Baden-Württemberg
Auf dem Kinderfilmfest und 14plus, der Programmsektion für Jugendliche, der Berlinale laufen neben 21 Spielfilmen (darunter 4 Weltpremieren) auch 21 Kurzfilme aus 16 Ländern. Auch zwei deutsche Kurzfilme sind hier vertreten: DER PROPELLERVOGEL von Jan Locher und Thomas Hinke (Filmakademie Baden-Württemberg) sowie WUTZ & WIEBKE von Leonore Poth (Balance Film).