Die Short Cuts Cologne stehen vor einem erneuten Leitungswechsel: Das Kölner Filmhaus wird sich von Marita Lenze, die zwei mal das Kurzfilmfestival geleitet hat, trennen und die Stelle der Festivalleitung neu ausschreiben. Laut Informationen von ComCologne.de hat Lenze eine Ausgliederung des Festivals in eigene Trägerschaft gefordert. Das Filmhaus hingegen will das Festival auch 2006 unter eigener Trägerschaft ausrichten. Nach Angaben des kommissarischen Filmhaus-Geschäftsführer Peter Klas kam eine Weiterarbeit unter der Trägerschaft des Filmhauses für Lenze nicht in Frage. Überdies wünsche sich der Verein Kölner Filmhaus für die Zukunft eine nähere Anbindung des Festivals an den Verein.
Der ganze Artikel zur Kölner Krise: http://www.comcologne.de/suche3.cfm?edit=1102

Zum letzten Mal im Jahr 2005 hat die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden Prädikate für Kurzfilme vergeben.
Mit je einem Prädikat "besonders wertvoll" wurden die Animationsfilme COUNTDOWN von Krishna Saraswati (Filmakademie Baden-Württemberg) und ZASUKANEC von Špela Cadež (KHM Köln) sowie die Kurzspielfilme DER BESTE von Arne Jysch und Rasmus Borowski, CASPIAN BRIDE von Veit Helmer und ENDSPIEL von Mara Eibl-Eibesfeldt (HFF München) ausgezeichnet.
Die Animationsfilme X von Raphael Wahl (Kunsthochschule Kassel), SNOWBODY von Rasha El Sawiy, Dagmar Gebert, Kai Pannen, Sabrina Sarkodie-Gyan und Volker Sponholz (Animation-School-Hamburg), ADAM UND EVA TREFFEN AUF EINE FEE von Gudrun Winter und Stefan Klein erhielten ein Prädikat "wertvoll". Ebenfalls als "wertvoll" wurden der Kurzspielfilm MÄNNER AM MEER von Reto Caffi (KHM Köln) und der Experimentalfilm HUIT ? 8 von Michael Muschner prämiert.

Das 28. Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand hat die Auswahl für die beiden internationalen Wettbewerbssektionen bekanntgegeben. Vom 27. Januar – 4. Februar 2006 stellen sich insgesamt sechs deutsche Kurzfilme und drei deutsche Koproduktionen der internationalen Konkurrenz.
In die International Competition wurden eingeladen: BLACKOUT von Maximilian Erlenwein, FALLEN von Peter Kaboth, LÂL von Dirk Schäfer sowie die estnisch-isländisch-deutsche Koproduktion ANOTHER / TEINE von René Vilbre. In der Lab Competition, der Wettbewerbssektion für experimentellere Produktionen, konkurrieren …ELLIPSE von Martin Kaatz, INSIDE von Philipp Hirsch, QUIETSCH von Baran Bo Odar, sowie die schweizerisch-deutsche Koproduktion WIR SIND DIR TREU von Michael Koch und YOU ARE 10 YEARS OLD von Paul Leyton, eine englisch-deutsche Koproduktion.
Das Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand mit dem angeschlossenen Kurzfilmmarkt gilt als wichtigstes Branchenereignis der internationalen Kurzfilmszene.

16 Langfilme und ebenso viele Kurzfilme werden im kommenden Jahr im Wettbewerb und Spektrum des 27. Filmfestivals Max Ophüls Preis (23. bis 29. Januar) zu sehen sein. Im Kurzfilmwettbewerb werden u. a. "37 ohne Zwiebeln " von André Erkau und "Heile Welt" von Jakob Moritz Erwa zu sehen sein. "Auffällig ist die hohe Professionalität der Filme", so Gabriella Bandel, Leiterin des Kurzfilmbereichs des Filmfestivals Max Ophüls Preis. "Egal ob es sich um Arbeiten von Hochschulen oder um freie Produktionen handelt." Die Mitglieder des Auswahlbeirats für den Bereich Kurzfilm waren in diesem Jahr neben Gabriella Bandel Anke Jungfleisch (Produzentin) und Norbert Bandel (Kameramann). Am 29. Januar wird die fünfköpfige Jury, bestehend aus Regisseurin Hermine Huntgeburth, Schauspielerin Christiane Paul, Filmjournalist Knut Elstermann, Kameramann Peter Indergand und dem letztjährigen Gewinner des Max Ophüls Preises, Lars Jessen, die besten Filme und Darsteller auszeichnen.

Ab November werden die Preisträger der diesjährigen Short Tiger Awards der Filmförderungsanstalt auf eine achtmonatige Tournee durch die kommunalen Kinos gehen. Die Filme entstanden an deutschen Filmhochschulen, sind aber auch international ausgerichtet, da drei der Filmemacher aus Polen, der Türkei bzw. den USA stammen.
Das Programm zeigt die beiden Hauptpreisträger CHRISTINA OHNE KAUFMANN von Sonja Heiss (HFF München) und CHAIM von Jonathan Greenfield (KHM Köln) ebenso wie die vier mit Förderpreisen ausgezeichneten Beiträge NAMUS von Döndü Kilic (dffb), GIGOLO von Bastian Schweitzer (HFF München), ALIM MARKET von Özgür Yildirim (Hamburg Media School) und JAM SASSION von Izabela Plucinska (HFF Potsdam).

Das internationale Nachwuchs-Filmfestival up-and-coming wird in diesem Jahr erstmals auch einen Deutschen Nachwuchspreis vergeben. Damit wird es neben den drei mit jeweils 1.500 € dotierten sogenannten "Filmkometen" für die internationalen Beiträge auch einen gleichwertigen Deutschen Nachwuchsfilmpreis geben.
Festivalleiter Burkhard Inhülsen zeigt sich davon überzeugt, dass ein Filmpreis für die junge Filmszene auf dem deutschen Filmparkett "längst überfällig" sei. Sowohl der Deutsche Nachwuchsfilmpreis als auch sein Pendant, der International Young Film Makers Award, werden 3 Mal vergeben. Alle Preise sind mit 1.500 Euro und können nicht geteilt werden. Die Veranstalter, die up-and-coming 1982 als Privatinitiative ins Leben gerufen haben, erhielten in diesem Jahr 2450 Bewerbungen aus 56 Ländern, aus denen rund 100 Filme für den internationalen und ebensoviele für den nationalen Wettbewerb ausgewählt wurden. Im nationalen Wettbewerb zu sehen ist auch Prix-UIP-Gewinner "Delivery" von Till Nowak.

Der Aufsichtsrat der Film- und Medienfestival GmbH hat in der vergangenen Woche beschlossen, Dittmar Lumpp und Ulrich Wegenast mit sofortiger Wirkung zu den neuen Geschäftsführern der Film- und Medienfestival GmbH zu bestellen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Thomas Schadt, gab dies am 3. November 2005 in Ludwigsburg bekannt. Dittmar Lumpp ist innerhalb der Geschäftsführung für Finanzen und Organisation zuständig, Ulrich Wegenast für die Festival-programme und die künstlerische Geschäftsführung. Lumpp und Wegenast treten die Nachfolge von Gabriele Röthemeyer an, die die Festival GmbH seit 2003 leitete und auf eigenen Wunsch zum 31. Oktober 2005 ausschied.
Auf ihrer letzten Sitzung im September hat die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden auch wieder einige Kurzfilme mit Prädikaten ausgezeichnet: Je ein Prädikat "besonders wertvoll" ging an den Kurzspielfilm BITTE NICHT STÖREN von Paul Schwarz (HFF Potsdam) und den Animationsfilm THE WHEEL TURNS von Vuk Jevremovic. Ein Prädikat "wertvoll" erhielt der Animationsfilm SUBWAY SCORE von Alexander Isert (HFF Potsdam) sowie die Kurzspielfilme WIE SCHNEE HINTER GLAS von Jakob Moritz Erwa (HFF München, mojo:pictures GbR) und LISANNE von Lars-Gunnar Lotz (Kunsthochschule Kassel / media productions TO Free e.K.).
Vom 7. bis 23. Oktober wird im Museum of Modern Art in New York eine große Retrospektive der DEFA unter dem Titel "Rebels with a Cause - The cinema of East Germany" zu sehen sein.
Die Auswahl wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut getroffen. Neben Spielfilmklassikern kommen auch Beispiele des Kurz- und Animationsfilmschaffens der DEFA-Studios zur Aufführung:
Aus dem Bereich Dokumentation werden "Mädchen in Wittstock" (1974) von Volker Koepp und "Einmal in der Woche schrein" (1982/89) von Günter Jordan gezeigt. Außerdem werden die Kurzspielfilme "Eine Liebesgeschichte" (1953) von Richard Groschopp und "Es geht um die Wurst" (1955) von Harald Röbbeling, sowie die Animationen "Konsequenz" (1987) und "Der Kreis" (1989) von Klaus Georgi, und "Monument" (1990) von Klaus Georgi und Lutz Stüzner zu sehen sein.
Nach der Präsentation im MoMA wird das gesamte Programm durch verschiedene Städte in den USA und in Deutschland touren.
Die Nominierungen für den Deutschen Kurzfilmpreis 2005 stehen fest.
In diesem Jahr wurden in der Kategorie Spielfilm bis 7 Minuten wurden "female/male" von Daniel Lang (HFF Potsdam) und "Heim" von Marc Brummund (Hamburg Media School) nominiert. Bei den Spielfilmen von 7 bis 30 Minuten Länge dürfen sich Jonathan Greenfield für "Chaim" (KHM Köln), Steve Hudson für "Goodbye" (Rosebud Films), Heiko Hahn für "Vorletzter Abschied" und Dennis Jacobsen für "Wattläufer" (dffb) über eine Nominierung freuen.
"Counter" von Volker Schreiner und "Jam Session" von Izabela Plucinska (HFF Potsdam) sind die nominierten Filme in der Kategorie Animationsfilm. Auf den Preis für Dokumentarfilm dürfen Maria Mohr für "Cousin Cousine" (UdK Berlin) und Till Passow für "Mast Qalandar" (HFF Potsdam) hoffen. Mit der Nominierung ist eine Prämie von 12.500 Euro verbunden, die Kurzfilmpreise in Gold sind insgesamt 30.000 Euro dotiert.
Bereits gekürt ist der Gewinner des Sonderpreises für Filme mit einer Spielzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten: 2005 erhält Gerhard Friedl für "Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?" den Preis und die damit verbundene Prämie von 20.000 Euro.
Die Verleihung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Christina Weiss, findet am 4. November 2005 an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam statt.
Im Rahmen der Initiative �Potsdam meets Peking - Deutsche Filmstudenten im Reich der Mitte� sind im Rahmen der ersten deutsch-chinesischen Sommerakademie innerhalb von vier Wochen elf Kurzfilme entstanden, die am 18. September auf dem chinesischen Herbstfest in Peking ihre Premiere feierten. Die Studenten der Potsdamer Hochschule f�r Film und Fernsehen wurden dabei von Studierenden der Pekinger Medienhochschule CUC Communication University of China und Dozenten beider Hochschulen unterst�tzt.
Die drei besten Kurzfilme wurden am 18. September, dem chinesischen �Mid-Autumn-Festival�, in einer feierlichen Abschlu�veranstaltung auf dem Campus der CUC mit dem �Mooncake-Award� ausgezeichnet. Deutsche und chinesische Fernsehsender haben bereits Interesse an einer Ausstrahlung der Filme bekundet.
Auf ihrer letzten Sitzung im September hat die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden auch wieder einige Kurzfilme mit Prädikaten ausgezeichnet.
Je ein Prädikat "besonders wertvoll" ging an den Kurzspielfilm QUIETSCH von Baran bo Odar (Cine plus Media Service, Berlin), den Experimentalfilm COUNTER von Volker Schreiner, den Kurzspielfilm MUSIK NUR WENN SIE LAUT IST von Marie Reich (HFF Müchen / Müchner Filmwerkstatt e.V.). Ebenfalls mit einem "besonders wertvoll" wurde eine Reihe von Social Spots von Gernot Aschoff prämiert: SOMALIA / KOREOLE MOGADISHU - FLÜCHTLING, SOMALIA / MOGADISHU - KRIEGSTRAUMA und SOMALIA / MOGADISHU - VERGEWALTIGUNG.
Ein Prädikat "wertvoll" erhielt der Kurzspielfilm TOD EINER SEKRETÄRIN von Andreas Föhr.
Mit der Auszeichnung von Juan Pablo Etcheverrys "Minotauromaquia, Pablo en el Laberinto" auf dem Kurzfilmfestival im griechischen Drama sind die Nominierten für den Europäischen Kurzfilmpreis komplett. Aus Deutschland ist Holger Ernsts "Rain Is Falling" im Rennen um die Auszeichnung, die am 3. Dezember in Berlin vergeben wird. Er konkurriert auch mit 11 weiteren Kurzfilmen, die zuvor bereits auf verschiedenen Festivals mit dem Prix UIP ausgezeichnet wurden.
Wie es in einer Pressemitteilung der European Film Academy (EFA) weiter heißt, gehören im kommenden Jahr 14 Festivals zum Prix-UIP-Zyklus, nachdem das International Film Festival Rotterdam und das Cork Film Festival dazukommen.
Mit der Preisverleihung ging gestern die 7. Europäische Kurzfilmbiennale in Ludwigsburg zu Ende. In sieben Tagen sahen insgesamt 5000 Zuschauer 74 aktuelle europäische Kurzfilme in den Wettbewerbsblöcken sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Mit einem Preisgeld von insgesamt 52.500 Euro ist das Festival eines der höchstdotierten in Europa. Der Hauptpreis, der Europäische Kurzfilm-Förderpreis in Höhe von 15.000 Euro, ging in diesem Jahr an Gianluca und Massimilano De Serio aus Italien, die die Jury mit ihrem Beitrag "Mio fratello Yang" überzeugen konnten. Den Deutschen Kurzfilm-Förderpreis, ebenfalls mit 15.000 Euro dotiert, erhielt Kerstin Nickig für ihren Dokumentarfilm "Lieber Muslim". Den zweiten Preis, dotiert mit jeweils 7.500 Euro, gewann auf europäischer Ebene "Love Me or Leave Me" von Duane Hopkins aus Großbritannien sowie auf deutscher Ebene Maike Mia Höhne für "Eine einfache Liebe".
Alle weitere Preisträger und ausführliche Jurybegründungen können auf der Internetseite des Festivals nachgelesen werden.
Im Rahmen der Europäischen Kurzfilmbiennale Ludwigsburg findet am 15. September ein Produktions- und Distributionstag statt. Bereits 2003 gab es Gespräche zu den Themen Kurzfilm im Netz, Kurzfilm und Kunst, Kurzfilm im Kino und Digitale Produktionsformen. Das Dauerthema "Kurzfilm im Fernsehen" steht auch in diesem Jahr wieder auf der Tagesordnung. Außerdem diskutieren Branchenvertreter in Podiumsgesprächen die Themen "Kurzfilm in der Region", "Kurzfilm und neue Vertriebswege" und "Europäische Koproduktionen".
Die Veranstaltung wird von der MFG Filmförderung, der Film- und Medienfestival GmbH und der Film Commission Region Stuttgart ausgerichtet.
Auf der letzten Sitzung der Filmbewertungsstelle Wiesbaden wurden folgende Kurzfilme mit Prädikaten ausgezeichnet:
Die Kurzspielfilme "Open" von Charlotte Siebenrock (Preussen-Film Medien GmbH) und "Homeland Security" von Donald Houwer (dffb) erhielten jewels ein Prädikat Besonders Wertvoll.
Als Wertvoll wurden die Kurzspielfilme "Der Mann mit dem weissen Bart" von Rüdiger Heinze (Schmerbeck & Heinze GbR, Die blauen Engel Filmproduktion), "Im Netz" von Susanne Horizon-Fränzel (Sultana Films), "Hypochonder" von Maggie Peren (Clausen & Wöbke), "Triumph des Nichtschwimmers" von Martin Dolejs (Cinemaniax!) und Cyberheidi 3D von Ingo Knopf (Virtual Experience) ausgezeichnet. Der Experimentalfilm "Blindschatten" von Gerald Grote erhielt ebenfalls ein Prädikat Wertvoll.
Am 31. August hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Christina Weiss, die Kinoprogrammpreise 2005 für herausragende Jahresfilmprogramme vergeben.
Erstmals wurde in diesem Jahr dabei ein Spitzensonderpreis in Höhe von 10.000 Euro für das jeweils beste Kinder- und Jugendfilmprogramm, Dokumentarfilmprogramm und Kurzfilmprogramm vergeben. Für das beste Kurzfilmprogramm 2004 wurde das Filmtheater "filmkunst 66" aus Berlin prämiert.
Die Kinoprogrammpreise mit einer Gesamtsumme von 1,325 Millionen Euro sollen zum Erhalt einer kulturell anspruchsvollen Film- und Kinolandschaft in Deutschland beitragen.
Zur Berlinale 2006 wird es zum vierten Mal einen Talent Campus, die Möglichkeit für junge Filmer aus aller Welt unter der Anleitung von namhaften Lehrern zu lernen, Kontakte zu knüpfen und aktiv die Berlinale mitzugestalten. Dem Talent Campus ist ein Kurzfilmwettbewerb angeschlossen, der im kommenden Jahr unter dem Leitthema "HUNGER, FOOD, AND TASTE" steht. Die Bewerbungszeit läuft noch bis zum 1. November.
Mit knapp 60 neuen Titeln aus 19 Ländern starten die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in die neue Verleihsaison. Auffallend: digitale Formate, allen voran DVD, sind auch im Kurzfilmtage-Verleih auf dem Vormarsch.Ausgewählt wurden wie immer die Highlights aus den Wettbewerben, darunter zahlreiche preisgekrönte Arbeiten. Der Kurzfilmtage-Verleih arbeitet nicht-gewerblich und auf internationaler Ebene. Kinos, Museen, Kultureinrichtungen und andere Stellen können Filme ausleihen. Im Verleih stehen auch weiterhin viele Titel aus den vorhergehenden Programmen. Das gesamte Programm inklusive Verleihbedingungen und -preise kann als Broschüre bei den Kurzfilmtagen bestellt werden und steht ab Ende August auf www.kurzfilmtage.de als Download zur Verfügung.
Für die diesjährigen FIRST STEPS Awards, die Auszeichnung für Abschlussfilme an deutschsprachigen Filmschulen, wurden 209 Filme eingereicht, davon 118 mit Spielfilmcharakter, 36 Dokumentarfilme und 55 Werbespots.
Nun wurden die Nominierungen veröffentlicht: drei Fachjurys wählten die besten Werbespots, Dokumentar- und Spielfilme aus. In der Kategorie "Kurz- und Animationsfilme bis 25 Minuten" sind CHAIM von Jonathan Greenfield (KHM Köln), FLOH von Christine Wiederkehr, FROHE OSTERN von Ulrich Schaffner, HUNDE von Matthias Huser (alle Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich) und LÂL von Dirk Schäfer (KHM Köln).
Die Preisträger werden am 23. August 2005 im Rahmen der FIRST STEPS Preisverleihung im Theater am Potsdamer Platz bekannt gegeben. Eine öffentliche Aufführung findet am Montag, den 29. August, in Zusammenarbeit mit dem
MuseumsInselFestival 2005 statt. Alle weiteren Informationen sowie die Nominierten der anderen Kategorien unter
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat ihre Regularien für die Werbekampagnen für die kommende 78. Oscar-Vergabe überarbeitet. Darin wurde u.a. als Hinweis aufgenommen, dass Academy-Mitglieder, die über den Oscar® in der Kategorie Kurzfilm abstimmen, die möglichen Kandidaten bei offiziell anberaumten Academy-Screenings ansehen müssen und nicht etwa auf Screeners zurückgreifen dürfen. In den anderen Kategorien sind Ansichtskassetten oder DVDs zugelassen, nach einer kurzzeitigen von der MPAA verhängten Screeners-Sperre im Jahr 2003.
Mit einem Sommerfest im Bertramshof und einer Reihe im Filmmuseum Frankfurt begeht die Hessische Filmförderung in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag.
Die festliche Veranstaltung findet mit rund 250 geladenen Gästen am 19. Juli statt, steht aber auch allen Kultur- und Filminteressierten der Region offen.
Zum 20jährigen Jubiläum der HFF wird nach Einbruch der Dunkelheit (gegen 22:30 Uhr) auf der Open Air-Kinoleinwand ein Kurzfilmprogramm gezeigt. Mit dabei ist u.a. der hessische Kurzfilm-Oscar-Preisträger "Quest" (siehe Foto) sowie zahlreiche andere unterhaltsame, witzige und nachdenkliche Kurzfilm-Höhepunkte aus 20 Jahren HFF.
Neben dem Sommerfest zeigt das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt die Filmreihe "Made in Hessen - 20 Jahre Hessische Filmförderung" (14. - 31.07.05), bei der vielfach preisgekrönte Filme wiederzusehen sein werden.
Auf der letzten Sitzung der Filmbewertungsstelle Wiesbaden wurden folgende Kurzfilme mit Prädikaten prämiert:
Ein Prädikat Besonders Wertvoll erhielten der Animationsfilm "Die größte Liebe des letzten Jahrhunderts" von Sebastian Peterson, der Animationsfilm "Delivery" von Till Nowak (Framebox) und der Kurzspielfilm "Nie solo seiN" von Jan Schomburg (KHM). Als Wertvoll wurden die Kurzspielfilme "annaottoanna" von Clemens Pichler (HFF München) und "Little Spoon" von Régine Provvedi (Bluefilm GmbH) ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm "Werkstatt Ehrlich" von Gabriele Schwark, der ebenfalls im Juni ein Prädikat Besonders Wertvoll erhalten hatte, wurde als Kurzfilm des Monats ausgezeichnet.
Die Veranstaltungen des 6. »Deutsch-französischen Kurzfilm-Rendezvous« finden vom 28. bis 1. Juli in Straßburg in Frankreich und vom 30. Juni bis 2. Juli in Mainz in Deutschland statt.
Das Deutsch-französische Kurzfilm-Rendezvous, das vom Maison de France in Mainz in Zusammenarbeit mit Vidéo les beaux jours präsentiert wird, will französischen und deutschen Kurzfilmemachern die Möglichkeit zum Austausch geben, und dem interessierten Publikum einen Überblick über die aktuellen Tendenzen des Kurzfilms des Nachbarlandes liefern. Zu diesem Anlaß werden deutsche und französische Filmemacher nach Straßburg und Mainz eingeladen, um an Seminaren, Konferenzen und Wettbewerben teilzunehmen.
Der französische Teil des Festivals in Mainz wird organisiert vom Maison de France, der deutsche Teil in Straßburg von dem Verein Vidéo Les Beaux Jours.
http://www.cinemayence.de/kurzfilmrendezvous.html
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) vergibt im Rahmen der jährlichen OSCAR-Verleihungen auch eine Auszeichnung für den besten kurzen Animationsfilm und für den besten kurzen Spielfilm. Für die Anmeldung zum Auswahlverfahren gelten wie bereits in den letzten Jahren für die meisten deutschen Filmemacher nur schwer erfüllbare Bedingungen, u.a. eine Vorführung in einem Kino im Kreis Los Angeles folgenden Voraussetzungen oder ein Hauptpreis in der Sektion Kurzfilm in einem von der AMPAS anerkannten Wettbewerbsfestivals. Studentenfilme können sich ausschließlich über einen Hauptpreis oder über die vorherige Auszeichnung mit einem Studenten-OSCAR am Auswahlverfahren qualifizieren. Regularien und Anmeldeformular können bei GERMAN FILMS angefordert werden.
Die Festivalliste der Wettbewerbsfestivals findet sich unter
http://www.oscars.org/78academyawards/rules/rules_shortfest.html
Ungezählte Filmemacher wurden in den letzten Jahren als “Künstler” entdeckt, zahllose Videoclip-Regisseure für den Film. Dabei wurde allerdings oft übersehen, dass diese Filmemacher schon künstlerisch gearbeitet hatten, bevor man sie in Kunstausstellungen präsentierte, und dass die Videoclip-Regisseure gleichzeitig sehr experimentelle Filmemacher waren.
Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen präsentieren seit über 50 Jahren neue Namen und Trends im Grenzbereich zwischen Kurzfilm und Kunst. Auf der ART BASEL zeigt Festivalleiter Lars Henrik Gass am 18. Juni um 16 Uhr ein Programm von Arbeiten “unentdeckter” Künstler.
Weitere Informationen unter
http://www.kurzfilmtage.de/ikf/pages/festival/index.php?id=159&item_id=111&lang_id=1
Auf der letzten Sitzung der Filmbewertungsstelle Wiesbaden wurden folgende Kurzfilme mit Prädikaten ausgezeichnet:
Ein Prädikat Besonders Wertvoll erhielten der Zeichentrickfilm "Ego Sum Alpha et Omega" von Jan-Peter Meier, der Animationsfilm "Lebenslauf" von Thilo Ewers (Filmakademie Baden-Württemberg GmbH), der Kurzspielfilm "Wattläufer" von Dennis Jacobsen (dffb) und der Dokumentarfilm "Werkstatt Ehrlich" von Gabriele Schwark.
Je ein Prädikat Wertvoll wurde an die Kurzspielfilme "Solo" von Burghard Feige, "Out Now" von Sven J. Matten, "Public/Private" von Christoph Behl, "Morgenschwarm" von Thomas Fröhlich und "Traumschatten" von Steffen Groth sowie den Animationsfilm "Puppethotel" von Meike Fehre und Sabine Dully verliehen.
Jeweils ein halbes Jahr (oder 6 1/2 Monate) zwischen 2000 und 2004 waren acht Filmemacher und Filmemacherinnen aus Israel, Ungarn, Spanien, den USA, Usbekistan, China und Kanada beim Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes zu Gast. Die Sicht der Künstlerund Künstlerinnen auf die Stadt Berlin ist in Kurzfilmen dokumentiert: klassisch & collagiert, erzählend & essayistisch, experimentell & animiert. Am 10. Juni wird die DVD "6 1/2" in Anwesenheit von drei Filmemacherinnen um 21 Uhr im Berliner Kino Arsenal erstmals vorgestellt.
Ab 13. Juni präsentiert die neue Online-Verleihdatenbank der Hamburger KurzFilmAgentur elf Kurzfilmrollen und mehr als dreihundert einzelne Filme aus ihrem Verleih. Die Datenbank liefert eine Fülle an Informationen, Standbildern und Filmausschnitten. Recherchieren lässt sich nach Filmlänge, Thema oder Stil, nach einzelnen Regisseuren, aber auch nach Stichwörtern von “Animationsfilm" bis “Zwischenmenschliches". Zusätzlich erscheint bei jedem Klick ein Filmtipp mit Bild und Titel.
Die Verleihdatenbank wird im Rahmen des Hamburger Kurzfilmfestivals am 11. Juni um 15 Uhr im Filmhaus präsentiert.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Christina Weiss, wird am 4. November 2005 in der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg den Deutschen Kurzfilmpreis 2005 als nationalen Spitzenpreis verleihen. Ausgezeichnet werden herausragende künstlerische und innovative Kurzfilme in den Kategorien Spiel-, Dokumentar- und
Animationsfilm sowie - fakultativ - ein Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten. Mit den Auszeichnungen sind Preisgelder von insgesamt 215.000 Euro verbunden.
Verbände und Einrichtungen des deutschen Films sind aufgefordert, ihre Vorschläge bis zum 1. Juli 2005 an:
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
-Filmreferat K 35-
Graurheindorfer Str. 198
53117 Bonn
zu senden. Die Entscheidung über die Auszeichnungen trifft die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Empfehlung der Jurys Deutscher Kurzfilmpreis.
"Endlich strafmündig!" heißt es in diesem Jahr in Hamburg. Was vor 21 Jahren unter dem programmatischen Titel NoBudget begann, hat sich mittlerweile als feste Institution der Kurzfilmszene etabliert. Etabliert in dem Sinne, dass das Festival zu einer wichtigen Plattform für
viele Filmschaffende geworden ist. Und doch nicht so etabliert, dass es nicht weiterhin darum gehen würde, immernoch auf der Suche zu sein nach Filmen, die energisch unsere Sehgewohnheiten überprüfen.
Vom 8. bis 13. Juni erwarten das Publikum Kurzfilme in unterschiedlistchen Wettbewerbs- und Rahmenprogrammen - von International bis Made in Hamburg, vom Flotten Dreier bis zum Kinderfilm. Auf der Internetseite des Festivals kann man schon jetzt sein persönliches Festivalprogramm zusammenstellen.
Nach Berlin und Clermont-Ferrand wird die AG Kurzfilm in diesem Jahr zum zweiten Mal auch auf dem wichtigsten europäischen Filmmarkt in Cannes präsent sein: Innerhalb der Short Film Corner, einem im vorigen Jahr neu eingerichteten Marktsegment, das eigens dem Kurzfilm gewidmet ist, wird der Bundesverband gemeinsam mit German Films dem deutschen Kurzfilm ein Podium bieten und Kontakte zu internationalen Einkäufern aufbauen. In einem Markt-Screening zeigen die AG Kurzfilm und German Films ein Kurzfilmprogramm mit herausragenden und für die internationale Auswertung geeigneten Kurzfilmen wie „Morir de Amor“ von Gil Alkabetz, „Hundeleben“ von Veit Helmer oder „Mast Qalander“ von Till Passow. Alle Filme des Markt-Screenings und die neue „Next Generation“-Rolle können auch einzeln auf dem Markt gesichtet werden. Die AG Kurzfilm wird von Astrid Kühl (Vorstandsmitglied AG Kurzfilm und Geschäftsführerin der Kurzfilmagentur Hamburg) in Cannes vertreten. Sie wird auch das Markt-Screening betreuen.
Die Präsenz in der Short Film Corner, die allen Einkäufern und Verleihern zugänglich ist, ist ein weiterer gemeinsamer Schritt von der AG Kurzfilm und German Films hin zu mehr internationaler Aufmerksamkeit für den deutschen Kurzfilm.