Seit der Einführung der Videokamera für tot erklärt, ist der Super-8-Film immer noch für eine Überraschung gut. Worauf ambitionierte Super-8-Filmemacher seit Einführung des Formats warten, ist seit diesem Jahr erhältlich: ein Super-8-Negativfilm! Kodak konfektioniert jetzt gleich zwei seiner neuen Kino-Farbfilme auch im Super-8-Format. Einmal den hochempfindlichen Vision2 500T - ein Kunstlichtfilm mit vergleichsweise extrem feinem Korn - und den mittelempfindlichen Vision2 200T. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 21,40 Euro. Die Entwicklung ist im Preis nicht inbegriffen (Kodak empfiehlt das Berliner Labor Andec Filmtechnik).
Beide Filme sind für die Abtastung und elektronische Verarbeitung konzipiert. Eine Umkehr auf Positivfilm wird derzeit noch nicht angeboten, was interessante Rückschlüsse auf die Verwendung von Super-8-Filmen heute erlaubt.
Etwa zeitgleich kündigte Kodak an, dass die Produktion des Ektachrome-Umkehrfilms Ende 2004 eingestellt wird. Wer noch Ektachrome-Materialhat, sollte sich beeilen und das Material bald belichten, da auch die Chemikalien für die Entwicklung (VNF Prozess) nicht mehr lange hergestellt werden.
Zu den Kodak-Produkten gibt es übrigens immer noch die Fuji-Alternative: Fuji liefert den F-500 Kunstlichtfilm und den F-250 Tageslichtfilm auf 60-Meter-Spulen (200ft).
Quelle Kodak
http://www.andecfilm.de 1 Rolle S-8 © rww
International Competition
Best Fiction: "Ostende", Ilka Schulz (D)
Best Documentary: "Flamenco", Anna & Ewa Kulinska (PL)
Special Mention: "Bunarman", Branko Istvancic (Kroatien)
Best Animation: "Desert Holiday Nightmare", Finn & Bert Deivert (S)
Best Experimental Film: "Time Streams", Stephanie Maxwell & Allan Schindler (USA)
National Competition
Best Fiction: "Gas", Claudio Noce
Special Mention: "Deadline", Massimo Coglitore
Best Non Fiction: "Piccola Mare", Simone Massi
Special Mention: "Un'estate da Rem", Donatello Alunni Pierucci
Short Village Award: "Piccola Mare", Simone Massi
Kinder Kino Competition: "After Dark", Jochen FitzHerbert (NZ) / "How To Cope With The Death", Ignacio Ferreras (UK)
Audience Award: "Le Grotte Del Formaggio", Tommaso Lipari (I)
Grand Prix: "De Beste G?r F?rst" (United we stand), Hans Petter Moland (N)
Prix Special du Jury: "The tram n°9 goes", Stepan Koval (Ukraine)
Prix Fujifilm: "Le Léopard ne se déplace jamais sans ses tâches", Héléna Klotz (F)
Prix Cinecourts: "Koro", Güldem Durmaz (B)
Europäischer Kurzfilm 2003: "A Torzija", Stefan Arsenijevic (SLO)
Studentenfilm-Wettbewerb (Kamera)
Golden Tadpole Kaulquappe: "Coma", Maciej Sobieraj (PWSFTiT, Lódz)
Silver Tadpole Kaulquappe: "Anabioza", Maciej Majchrzak (PWSFTiT, Lódz)
Bronze Tadpole Kaulquappe: "T-Rex", Konrad Spyra (Radio und Fernseh-Universität Katowice)
Spezialpreis: "Bokseren (The Fighter)", Camilla Hjelm Knudsen (Den Danske Filmskolen, Kopenhagen)
Großer Preis (5.000 Euro ex aequo): "Neulich 3", Jochen Kuhn / "Nasse Zigarren für Berlin", Stephan Müller / "Yo lo vi" Hanna Nordholt & Fritz Steingrobe
Förderpreis des WDR (2.500 Euro): "Exit", Benjamin Kempf (CH)
Publikumspreis (1.000 Euro): "Die Katze von Altona", Wolfgang Dinslage
Luggi-Waldleitner-Preis (3.000 Euro): "Oneg Shabat" (Sabath Entertainment), Mihal Brezis & Oded Binnun (Sam Spiegel School, Jerusalem, IL)
VFF Young Talent Award (3.000 Euro): "Dremano Oko", Vladimir Perisic (FEMIS, F)
Student Camera Award (1.000 Euro): "Untertage" (Days under), Jiska Rickels (NFTA, NL)
Förderpreis für das beste Szenenbild (500 Euro): "Machine", Jonathan Bentovim/ Emily Harris (LFS, UK)
ProSieben-Nachwuchspreis (4.000 Euro): "Himmelfahrt", Ulrike Gote (Hamburger Filmwerkstatt)
Panther-Preis (beste Produktion): "Fragile", Sikander Goldau (HFF München)
ESP-Förderpreis: "Lidé z Autobusa (Passengers)", Vaclav Kadrnka (FAMU, CZ)
Spezialpreis der Jury (ex aequo): "Zwölf 1/2", Joscha Douma (Filmakademie Ludwigsburg, D); "Grauzone", Karl Brettschneider & Christian Haake (Universität Wien, A)
Melhor Europeia / Best European Short Film: "The All-American Alphabet", Jonas Geirnaert (B)
Prémio Instituto Cam?es para a melhor Curta Metragem de Express?o Lusófona/ Cam?es Institute for Best Portuguese Expression Short Film: "A Bola", Orlando Mesquita (Moçambique)
Melhor Curta Metragem Portuguesa Best Portuguese Short Film: "A Ferida (Wounded)", Margarida Leit?o (P)
Melhor Ficç?o Best Fiction: "Das Passphoto", Christina Zulauf (CH)
Menç?o Honrosa Honorable Mention: "Coup de vieux (Perfect Moment)", Serge Simon (B)
Melhor Documentário Best Documentary Short Film: "Gömd (Hidden)", David Aronowitsch, Hanna Heilborn, Mats Johansson (S)
Menç?o Honrosa Honorable Mention: "Tanhai-ye avaal (Solitude Opus 1)", Kamran Shirdel (Iran)
Melhor Animaç?o Best Animation Short Film: "Spolu (Together)", Karel Brezina, Karel Marik (Tschechien)
Menç?o Honrosa Honorable Mention: "The tram n?9 goes", Koval Stepan (Ukraine)
Prémio Curtíssima SuperShort: "Toymaker", Thomas (UK)
Prémio do Público Audience Award: "Harvie Krumpet", Adam Elliot (AUS)
Prémio da Organizaç?o Special Award from the Organisation: "Ergon", Joel God Froid (B)
Bester Kurzfilm: "Perebisnes", Andrus Tuisk (Estland)
Hauptpreis (5.000 Euro): "Doppel", Caspar Stracke
Regionaler Förderpreis (1.500 Euro): "ohne Titel", Karina Smigla-Bobinski
Internationaler Wettbewerb
Kurzfilmpreis des Bayerischen Rundfunks: "Skazki na Bolote", Mikhail Jeleznikov, (RUS)
Kurzfilmpreis der Stadt Regensburg: "Grauzone", Karl Bretschneider (A)
Deutscher Wettbewerb
Jameson Short Film Award: "Ich und das Universum", Hajo Schomerus
Regensburger BMW-Kurzfilmpreis: "Auf historischer Mission - Eine Gutenacht-Geschichte", Andreas Hell
Max-Bresele-Gedächtnispreis: "Kleiner havelländischer Hauptkanal", Dagie Brundert
Publikumsliebling: "Finow", Susanne Quester
Förderpreis des FilmFernsehFonds: "Vergessen", Adam Neumann
Special Mention: "Fragile", Sikander Goldau

Auf Einladung von Indieville und dem VideoTheatre, NYC, trafen sich am 1. Dezember in den Räumen von Downtown Community Television (DCTV) Vertreter von mehr als 20 New Yorker Organisationen, Veranstaltern und Gruppen aus der unabhängigen Filmszene zu einem Independent Film Summit. Thema der Versammlung war die Verbreitung und Vermittlung von unabhängigen Filmen und Medien in New York. Ziel der Veranstalter war es gemeinsame Lösungen für eine bessere Vermarktung zu finden.
Das "Gipfeltreffen" geht auf eine Initiative von Shane Snipes zurück. Snipes ist Produzentin und Moderatorin der Fernsehsendung Indieville (»The NY Voice of Independent Film«), die über das Kabelnetz verbreitet wird und mit unterhaltsamen Beiträgen aus der Independent-Szene berichtet. Sie schlägt eine stadtweite Zusammenarbeit vor, um in gemeinsamen Werbekampagnen und gebündelten Vermarktungsstrategien ("cross-promoting") ein größeres Publikum, höhere Medienaufmerksamkeit und mehr Sponsoren zu gewinnen. Ihr Ziel istder Aufbau einer parallelen Vertriebs- und Marketingstruktur parallel außerhalb des Hollywood-Systems aufzubauen, das in Zukunft landesweit operieren könnte.
An dem Treffen nahmen unter anderem AIVF, Brooklyn Underground Film Festival, Gen Art, Shooting People und VideoTheatre teil. Zugleich wurde bemerkt, dass Vertreter einiger wichtiger Institutionen fehlten wie etwa Anthology Film Archives, IFP, New Directors, Slamdance NYC oder das Filmmaker Magazine. Trotzdem war das Treffen insofern ein Erfolg als vereinbart wurde zunächst unter dem vorläufigen Titel "Indie Screens: The NYC Collective of Independent Film and Video Exhibitors" eine gemeinsame Internetseite mit Programminformationen einzurichten (die von Indiefilm gehostet wird). Schließlich wurde ein zweites "Gipfeltreffen" für Januar 2004 vereinbart, zu dem auch die Institutionen und Gruppierungen zur Teilnahme aufgefordert werden, die bisher nicht dabei waren.
Quelle und Kontakt:
Nach Fertigstellung der spektakulären Brücke über den Öresund, die Dänemark mit Schweden verbindet, gibt es in Zukunft auch eine grenzüberschreitende Filminstitution: Ab Anfang 2004 nimmt die Öresund Filmkommission ihre Arbeit auf. Aufgabe der neugegründeten Einrichtung ist die Promotion der Film- und Medienindustrie auf beiden Seiten des Sunds sowie die Vermarktung der Location. Geworben wird u.a. mit "flexible union rules". Das Büro befindet sich aber nicht im Niemandsland der Brückenmitte, sondern hat in Kopenhagen und Malmö je eine Niederlassung.
Während des Kurzfilmfestivals in Grimstad wurde die NorgesFilm AS gegründet. Die Aktiengesellschaft soll in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Filminstitut für die digitale Verbreitung von Filmen in Hochgeschwindigkeitsnetzen (für TV, PC und E-Kino) sorgen. Der Schwerpunkt gilt der Verbreitung von Kurz- und Dokumentarfilmen, denen damit ein größerer Markt eröffnet werden soll. Außerdem ist NorgesFilm AS mit Sitz in Kristiansand zuständig für den Aufbau des digitalen Archivs des norwegischen Filminstituts, das Miteigentümer der Gesellschaft ist.
Quelle: Pragma mPublish, www.innholdsprodusentene.no
Kontakt: NorgesFilm AS, Jan Robert Jore, Tel ++91 373974
Die renommierte ECAM (Escuela de Cinematografía de la Comunidad de Madrid) hat ein Büro für den Vertrieb und Verleih ihrer Filme eingerichtet. Bereits in den ersten Monaten des Wintersemester konnten mit großem Erfolg Filme an Festivals im In- und Ausland vermittelt werden.
E-Mail: escuelacine
ecam.es
Das spanische Instituto de la Cinematografía y de las Artes Audiovisuales (ICAA) fördert im Jahr 2003 insgesamt 32 Kurzfilmprojekte mit einem Etat von 260.000 Euro. Außerdem erhielten in der ersten Jahreshälfte 41 fertiggestellte Filme eine Unterstützung von 254.000 Euros.
Quelle: ICAA
- Taos Talking Pictures Festival nimmt Abschied
Nach neun erfolgreichen Jahren musste das im November 2003 das Talking Pictures Festival in Taos, New Mexico, seine Schließung bekannt geben. Grund sind ausbleibende Fördermittel bei gleichzeitigen Schulden in Höhe von $108,000. Da die Gläubiger keinen Aufschub geben wollte, waren die Veranstalter zur Bekanntgabe der Insolvenz und Abwicklung des Festivals gezwungen. Das Geschäftsleben der Stadt Taos (Gastronomie, Hotels, etc.) wird auf schätzungsweise $1.4 Millionen Umsatz verzichten müssen ...
- Drastische Mittelkürzungen in Nordrhein-Westfalen (D)
Im Jahr 2004 sollen in Nordrhein-Westfalen 35% und im Jahr 2005 weitere 15% der Landeszuschüsse im Filmbereich gekürzt werden. Damit sind alle Filmhäuser, Filmwerkstätten und Festivals des Landes existentiell bedroht. Von der Kürzung sind auch die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen betroffen.
- Förder-Moratorium der Daniel Langlois Foundation, Montréal 13. November 2003
Die Daniel Langlois Foundation for Art, Science and Technology hat für das Jahr 2004 ein Moratorium für beiden wichtigsten Fördergebiete, den Research Grants for Individual Artists or Scientists und den Strategic Grants for Organizations, bekannt gegeben. Die "Auszeit" soll genutzt werden, um die Wirksamkeit der Förderpolitik zu überdenken und besser an die Bedürfnisse der 'Kunden' anzupassen . Seit 1997 hat die Fondation Langlois 55 Projekte internationaler Künstler und 108 Projekte von Organisationen weltweit gefördert.
Was lange währt, wird endlich gut! Die bereits in einem Themenartikel über Filmkontakt Nord angekündigte neue, wesentlich umfangreichere Website der nordischen Dokumentar- und Kurzfilmagentur ist jetzt online. Auf den Internetseiten werden unter anderem die Leistungen der Agentur vorgestellt und Berichte veröffentlicht. Zum Service gehört ein Festivalkalender, ein Newsletter und die Online-Anmeldung zur Aufnahme in die Datenbank und den Filmmarkt. Neu ist vor allem die Filmdatenbank, die noch ausgebaut werden soll. Derzeit sind dort bereits ausführliche Informationen über die mehr als 300 Filme, die am Nordisk Panorama 2003 in Malmö teilnahmen, online abrufbar. In Kürze sollen alle 2.500 Titel der Video Library von Filmkontakt Nord online verfügbar sein. Außerdem ist eine Kontaktdatenbank geplant, in der mehr als 3000 Professionelle aus den sieben nordischen Ländern bzw. Regionen, registriert sind.
Kontakt: mailto:katrine
filmkontakt.dk
Zum 20jährigen Jubiläum der französischen Kurzfilmagentur veranstaltet L'Agence du court métrage vom 29. Oktober bis 2. November im Forum des images (Forum des Halles, Paris) eine umfangreiche Retrospektive des französischen Kurzfilms mit Podiumsdiskussionen und Vortragsveranstaltungen. An den fünf Veranstaltungstagen werden in etwa 20 Programmen mehr als 100 Kurzfilme gezeigt. Dabei sind ältere Filme bekannter Regisseure wie Agn?s Varda, Luc Moullet oder Raoul Ruiz; wenig bekannte, aber wichtige Filme von Michel Chion, Lorenzo Recio und Daisy Lamothe sowie mehrere Themenprogramme. Abgerundet wird die Veranstaltung mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen. Die Eröffnung findet am 29. Oktober um 20 Uhr statt.
Veranstaltungsort: Forum des images im Forum des Halles, Porte Saint Eustache, 75001 Paris.
Kontakt: Stéphane Kahn acm20
wanadoo.fr
Nach Abschluss einer Sanierung und des Umbaus ist die Black Cube, das Kino im Österreichischen Filmmuseum, seit Oktober wieder in Betrieb. In einer Pressemitteilung heißt es, »Wien erhält ein umfassend erneuertes, hochkarätiges Kino - hochkarätig sowohl die gezeigten Filme als auch die Kinoarchitektur. Für die Filmrezeption soll der Vorführsaal eines Kinos optisch und räumlich zurücktreten. Auf dieser Grundlage planten und realisierten die Architekten Erich G. Steinmayr und Friedrich H. Mascher einen eleganten und raffinierten "Black Cube", der die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Kinoleinwand konzentriert. Mit hohem, intelligentem Planungsaufwand ließen die Architekten den Raum nach und nach gleichsam verschwinden«.
Das Kino und die Idee eines schwarzen, unsichtbaren Kinos geht auf den Mitbegründer Peter Kubelka zurück, der das Kino nach dem Vorbild des New Yorker "Invisible Cinema" in den 70er Jahren mit bescheidenen Mitteln einrichtete. Nach seiner Konzeption sollte im idealen Kinoden Zuschauer nichts von der Leinwand ablenken und der Raum als solcher unsichtbar bleiben.
Im Rahmen des dreimonatigen Umbaus, der 2 Millionen Euro kostete, wurde jetzt dieses Konzept mit einer neuen Bild- und Tonanlage und innenarchitektonischen Veränderungen optimiert. Neu ist auch die Foyer-Gestaltung mit einer "Unsicht-Bar".
Seit Juli ist die Videoart Library der Organisation VCTokyo unter neuer Adresse wiedereröffnet. Wie bisher bietet die Videoart Library Besuchern an, nach Voranmeldung, in ihrem Archiv mit Videobändern und Printpublikationen zu recherchieren.
Auch sollen ab Januar 2004 regelmäßig japanische und internationale Videoprogramme unter dem Veranstaltungsnamen Videoart Channel stattfinden.
Die neue Anschrift ist:
Videoart Center Tokyo
3-12 Yotsuya, Sawanobori-bldg. 9F
Shinjyuku-ku, Tokyo 160 - 0001
Japan
Tel: +3 33566946
Fax: +3 33566946
E-Mail: library
vctokyo.org
Ab Anfang 2004 soll das neue "Digitale Umweltfilm-Informationssystem" des Ökomedia-Instituts in Freiburg online sein. Die Internet-Datenbank wird über rund 1.500 Umwelt- und Naturfilme aus den vergangenen 20 Jahren informieren. "Ziel ist es", so Projektleiter Michael Greif, »die existierende Ökomedia-Datenbank, die bisher lediglich Umweltfilme beinhaltet, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind, um den internationalen Verleih- und Vertriebsaspekt zu erweitern und zu einem umfangreichen digitalen Informationssystem für audio-visuelle Umweltmedien auszubauen. Langfristig gesehen soll sich das Projekt darüber hinaus finanziell selbst tragen«. Neue umfangreiche Suchmechanismen in der Datenbank sollen es möglich machen, dass sich die Benutzer Filmreihen sowie Filmpakete zu ausgewählten Umwelt- und Naturthemen zusammenstellen können. Mit Hilfe eines weitgefächerten Thesaurus kann außerdem gezielt nach thematischen, geographischen, formästhetischen oder ethischen Gesichtspunkten gesucht werden.»Für eine Auswahl von Filmen«, erläutert der Projektleiter weiter, »werden die Textinformationen der Datenbank darüber hinaus durch Filmfotos und, ganz neu, durch Filmausschnitte ergänzt«.
Ökomedia Institut e.V.
Projektleitung Michael Greif
Nussmannstr. 14
D-79098 Freiburg
Tel: +49 (0)761 52024
Fax: +49 (0)761 555724
E-Mail: m.greif
oekomedia-institut.de
http://www.oekomedia-institut.de
In Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Hamburg und go create™ resistance fanden während des Internationalen KurzFilmFestival Hamburg 2003 Kurzfilmprojektionen an verschiedenen öffentlichen Orten statt. Da dies auf großes Interesse stieß, empfiehlt die Kurzfilmagentur Hamburg nun in Zusammenarbeit mit den Initiatoren von "A Wall is a Screen" ähnliche Aktionen in anderen deutschen und internationalen Städten anzubieten.
In der Projektbeschreibung heißt es, »als Kombination aus Stadtführung und Filmnacht wandert eine Gruppe von Menschen durch die Innenstadt und macht Halt an hellen Wänden. Dort werden Kurzfilme der verschiedenen Genres gezeigt. Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Als Stadtführung bringt dieses Projekt zum einen Menschen an Orte ihrer Innenstadt, die sie vorher noch nie besucht haben. Zum anderen lassen sich stadthistorische Filmdokumente an den Orten vorführen, an denen sie gedreht wurden«.
Wer sich dafür interessiert kann sich andie Kurzfilmagentur Hamburg wenden. Das Programm und die Wahl der Projektionsorte wird jeweils mit den lokalen Veranstaltern auf die Situation vor Ort abgestimmt.
Kontakt (Antje Haubenreisser, Kerstin Budde und Peter Stein): info
awallisascreen.com
Eigentlich könnte man allein aus den Fusions, Konfusions- und Horrormeldungen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung des britischen Filmfördersystems ein ganzes Kurzfilmmagazin gestalten. Aktuell geht es dem Frauenfilm-Netzwerk, Verleih und Vertrieb Cinenova an den Kragen. Obwohl bereits vor zwei Jahren dieser wichtigen Einrichtung die Förderung entzogen wurde, konnte Cinenova sein Internetportal und seinen Verleih noch aufrechterhalten. Der Verleih mit einer bedeutenden Sammlung internationaler Filmen von Frauen konnte nur weiterarbeiten, weil die Kopien zwischenzeitlich beim British Film Institute gelagert und disponiert werden durften. Nun muss das BFI – selbst von Kürzungen betroffen – diese Serviceleistung aufgeben und das Filmlager auflösen. Allein die ganz pragmatische Frage wo Cinenova, das nur über ein kleines Büro verfügt, die Kopien lagern soll, stürzt die kleine, aber sehr effektiv – mit nur zwei Mitarbeiterinnen – arbeitende Organisation in eine schwere Krise.
Unterdessen wird auf höchster Ebene rücksichtslos weiter umstrukturiert - zu Lasten der letzten noch verbliebenen kleinen, dem künstlerischen Film verbundenen Institutionen und Organisationen und zu Gunsten einer aufgeblähten Superstruktur. Folglich vergeht kaum ein Monat, in dem sich Filmemacher und Produzenten an immer neue Regeln, neue Büros und Adressen gewöhnen müssen. Unter anderem wurde Ende Mai eine weitere "Gleichschaltung" gemeldet: die British Film Commission wird dem ohnehin mächtigen und alles überragenden Film Council eingegliedert und in Zukunft als UK Film Council International auftreten. Gleichzeitig mit diesen Konzentrationsbestrebungen werden kurioserweise Leistungen, die innerhalb der Superstruktur nicht fachkundig erbracht werden und zuvor von einem Netz unabhängiger Institutionen und Organisationen getragen wurden, in einer Outsourcing-Welle wieder ausgelagert - entweder an zuvor abgewickelte Institutionen und Agenturen oder immer öfter auch an kommerzielle Firmen! So wird, zum Beispiel, eines der wenigen Förderprogramme für innovative Kurzfilme "Cinema Extreme" ab sofort von der Firma "The Bureau" verwaltet. Ein anderes Förderprogramm unter dem Dach des UK Film Council, für kurze Komödien, heißt übrigens "Reasons to be Cheerful" - ob das selbstironisch gemeint ist?
Website von Cinenova: http://www.cinenova.org
Rick Prelinger, Sammler von "ephemeral films", hat letztes Jahr sein riesiges Privatarchiv an amerikanischen Kultur- Industrie- und Erziehungsfilmen aufgelöst und der Library of Congress übergeben. Im August wurde die wertvolle und einzigartige Sammlung von mehr als 140.000 Filmdosen aus den über 1.000 Regalen in einem ehemaligen Warenhaus in New York, wo die Prelinger Archives bis dahin untergebracht waren, umgezogen.
Zu den Übergabevereinbarungen gehörte, dass die Filme weiterhin in der Public Domain bleiben - Rick ist ein Verfechter öffentlicher Rechte an Filmen -, Zug um Zug auf Digibeta umkopiert und anschließend im Internet veröffentlicht werden. Mehr als 1.000 Filme sind bereits jetzt ins Netz gestellt. Wie Rick Prelinger Ende Mai 2003 ankündigte, sollen im Laufe dieses Jahres 2.000 Filme verfügbar sein. Die meisten Filme werden in verschiedenen Formaten und unterschiedlichen Auflösungen bereitgestellt, so dass auch bei schmaler Bandbreite sowohl Streamings als auch Downloads möglichsind. Zu jedem Film gibt es eine Internetseite mit genauen Stab- und Inhaltsangaben, die auf dem unerschöpflichen Wissen Rick Prelingers beruhen, sowie die Möglichkeit Kommentare zu den Filmen zu schreiben.
Das Internetarchiv ist sehr recherchefreundlich und professionell gestaltet: Filme können nach verschiedenen Kriterien, nicht nur nach Titeln oder Stichworten, sondern zum Beispiel auch nach Themen, in einer Datenbank gesucht werden. Außerdem gibt es viele Hintergrundinformationen über das Thema Archivierung, Fragen der Digitalisierung und andere praktische Informationen. Zu den beliebtesten Downloads gehören Filme wie "Duck and Cover" (Civil Defense Film von 1951) und ein alter Lucky Strike Werbefilm.
Filmemacher, Dokumentaristen oder VJs bedienen sich schon lange des Fundus der Prelinger Archives. Ohne diese Sammlung wäre vermutlich die Found-Footage-Filmszene in den USA - von Craig Baldwin zu DJ Spooky - längst nicht so entwickelt wie heute.
Während des Festival de Cortometrajes de Madrid stellte sich am 9. Mai im Planet Hollywood die Agencia del Cortometraje Espa?ol (ACE) der Öffentlichkeit vor. Die Agentur möchte im Inland spanischen Kurzfilmemachern in allen Bereichen der Produktionsvorbereitung, Produktion, Post-Produktion und Distribution helfen und gegenüber dem Ausland als zentrale Vermittlungsagentur für spanische Kurzfilme dienen. Als Hauptaufgabe nennt ACE die Beratung und Betreuung von Filmfestivals im In- und Ausland. Bereits jetzt bietet ACE die Herstellung von Sichtungskassetten und Pressekits an. Auch wurden die ersten Tourprogramme mit spanischen Kurzfilmen für Festivals und Kinos zusammengestellt. Geplant ist auch die Verbreitung von Kurzfilmen auf anderen Plattformen wie TV, Internet und digitalen Medien.
In naher Zukunft soll ein Magazin (Boletin ACE) erscheinen, das vor allem Nachrichten aus den EU-Ländern Großbritannien, Portugal, Frankreich und Italien gewidmet ist. ACE weist daraufhin, dass die Agentur bereits jetzt über einen professionellen Mitarbeiterstab mit entsprechenden Sprachkenntnissen für Auslandskontakte verfügt.
Kontakt: ACE, Miguel Ángel Escudero, Apdo. de Correos 7275, 28080 Madrid, Espa?a
Telefon: 00 34 646 418 989
E-Mail: escuderopc
acesp.info
Website:
In Reaktion auf die Einladung der Kulturstaatsministerin Frau Dr. Christina Weiss sich zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes (kurz FFG) zu äußern, hat die AG Kurzfilm eine Stellungnahme erarbeitet, in der Gesetzesänderungen zugunsten des Kurzfilms vorgeschlagen werden.
Nach Meinung der AG Kurzfilm spiegelt der jetzt vorgelegte Referentenentwurf zum Filmförderungsgesetz (FFG) die Bedeutung des Kurzfilms nur ungenügend wider.
In der Stellungnahme des Bundesverbandes werden deshalb Vorschläge unterbreitet, die geeignet sind, die Situation der Kurzfilmschaffenden im Rahmen der Gesetzesnovellierung zu verbessern und die Position des Kurzfilms zu stärken. Die Vorschläge der AG Kurzfilm konzentrieren sich auf die Kriterien der Referenzfilmförderung, die Gewichtung bei der Bewilligung von Produktionsfördermitteln und auf die Förderung des Kurzfilmabspiels.
Die auf Bundesebene übliche Praxis, Filme aufgrund von Referenzen der Antragsteller (Filmemacher bzw. Produzenten) zu beurteilen und zu fördern, setzt Kriterien voraus, die einen Förderantrag legitimieren. Die AG Kurzfilm befürwortet die Ablösung der bisherigen Referenzfilmförderung von den FBW-Prädikaten und plädiert stattdessen für die Anwendung eines Punktesystems. Als Voraussetzung für den Zugang zur Förderung sollen in Zukunft 25.000 Referenzpunkte gelten, die durch den Erhalt von Preisen und Auszeichnungen auf Festivals und bei Wettbewerben, aber auch den Verkauf von Bildträgern und Ausstrahlungen im Fernsehen erworben werden können. Die AG Kurzfilm hat hierzu eine Bewertungs- und Kriterienliste vorgelegt.
Da nach dem Referenzmodell nur bereits erfolgreiche Filmemacher bzw. Produzenten gefördert werden, plädiert die AG Kurzfilm außerdem für eine Erweiterung des FFG um eine referenzunabhängige Projektförderung für die Herstellung von Kurzfilmen. Diese neue Förderart soll für alle Formate / Bildträger zugänglich sein und die Längenbegrenzungen bei fünfundvierzg Minuten liegen.
Nur eine zweigleisige Förderung - kriterienbasierte Referenzfilmförderung einerseits und eine Projektförderung für Kurzfilme andererseits - könne eine effektive, zeitgemäße Nachwuchsförderung gewährleisten und auf neue Tendenzen und Entwicklungen reagieren.
Der Verkauf und das Abspiel von Kurzfilmen soll gegenüber der bisherigen Praxis, insbesondere bezüglich des Kopplungsgebotes mit Langfilmen, den tatsächlichen Realitäten des Kurzfilmabspiels angepasst werden. Prinzipiell zieht die AG Kurzfilm ein Belohnungsprinzip dem Bestrafungsprinzip vor. Dies könnte eine verminderte Filmabgaben für Kinos sein, die Kurzfilme abspielen.
Der Gesetzentwurf schließt bisher die Verleih- und Vertriebsförderung für Kurzfilme aus.
Die AG Kurzfilm schlägt vor, in der FFG-Novelle den Verleih und Vertrieb von Kurzfilmen, Verleihstaffeln (5-8 Kurzfilme) und Kurzfilmkompilationen zu berücksichtigen und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen dafür zu schaffen. Die Förderungshilfen sollen als Zuschuss bis zu 75.000 Euro gewährt werden, um unter anderem für Verleihvorkosten, Werbemaßnahmen und Vermarktungsstrategien eingesetzt werden zu können.
Der Gesetzentwurf sieht nur 1 % der FFA-Einnahmen für die Förderung des Kurzfilms vor. Dies ist ein Rückschritt gegenüber dem alten Gesetz (2%), den der Bundesverband nicht akzeptieren kann. Die AG Kurzfilm fordert eine Erhöhung auf 5% des auf den Kurzfilm entfallenden Anteils!
Als weitere Maßnahme zur Aufwertung des Kurzfilms, schließlich, strebt die AG Kurzfilm einen Sitz im Verwaltungsrat und den relevanten Vergabegremien der FFA an, damit die spezifischen Interessen von Kurzfilmherstellern und Verwertern auch innerhalb des Fördersystems gewahrt und vertreten werden können.
Quelle: AG Kurzfilm / eigener Bericht
Mit der Initiative "Une mémoire en courts" wirbt die französische Kurzfilmagentur um Aufmerksamkeit für wichtige Arbeiten der Kurzfilmgeschichte. Nach einem Programm mit neun Filmen, die von Pierre Braunberger produziert wurden, stehen jetzt Kurzfilme von Jacques Tati im Mittelpunkt. Dank einer Kooperation zwischen L'Agence pour le développement régional du cinéma, Les films de Mon Oncle et l'Agence du court métrage können folgende Filme von und mit Tati in ausgezeichnetem Zustand Kinos zum Abspiel angeboten: "L'école des facteurs" (1946), "Forza Bastia 78" (Jacques & Sophie Tatischeff 1978-2000), "Soigne ton gauche" (René Clément 1936), "Cours du soir" (1967) und "Au-del? de Playtime" (Jérôme Javelle 2002).
Kontakt : Yann Goupil, Tel: +1 44 69 26 60.
Das letztes Jahr von Tiscali übernommene Online-Portal "shorts-welcome" bietet ab sofort auch ein 'Kurzfilmarchiv' an. »Für nur 79 Cent pro Film steht von Comedy über Drama und Erotik bis hin zu Splatter, Animation und Experiment eine große Auswahl zur Verfügung«, heißt es in einer Pressemitteilung. Rund 100 Kurzfilme sind in der "shortyThek" nach Genre, Land und Jahr recherchier- und abrufbar. Eine »Extremdosis cineastischer Glücksgefühle« verspricht der Betreiber des Portals.
"shorts-welcome", das Online-Kurzfilmfestival, bei dem es alle drei Monate 20 neue Kurzfilme kostenlos zu sehen gibt, läuft wie gewohnt weiter. Der nächste Wettbewerb findet im Zeitraum Mai bis Juni 2003 statt. Unter www.shorts-welcome.de stellen sich die Filme der Kritik der Internetnutzer sowie einer prominenten Fachjury aus der Film- und Internetbranche - unter anderem Heino Ferch, Jan-Josef Liefers, Barbara Auer, Kai Wiesinger, Otto Sander. Publikumsgewinner und Jurysieger werden von shorts-welcome ausgezeichnet. Die Quartalsgewinner erhalten Geld- und Sachpreise im Wert von 3.000 Euro und können am Finale zum Jahresende teilnehmen.
Die Federazione Italiana dei Cineclub (FEDIC) unterhält mit seiner Cineteca Nazionale in San Giovanni Valdarno ein Archiv, das seit den 50er Jahren kurze 8mm, 16mm- Videofilme sammelt. In enger Zusammenarbeit mit der Mostra internazionale "FilmVideo" von Montecatini Terme wurde jetzt ein Teil des Archivs (400 Filme) und seine Datenbank (3.000 Titel) online gestellt.
Unter dem Sendetitel "Locos por el corto" veranstaltet der spanische Lokalfernsehveranstalter Localia TV (Grupo PRISA) jeden letzten Freitag im Monat einen Wettbewerb für Kurzfilme. Die 12 Monatsgewinner haben am Ende des Jahres die Chance auf einen Preis.
Durch die deutschen Kulturinstitute touren derzeit mehrere Kurzfilm-Programme. Unter dem Titel "Short & Sweet" hat Goethe-Institut Inter Nationes ein vierteiliges Programm mit deutschen Kurzfilmen zusammengestellt. Jedem Programm ist ein Thema oder eine Filmgenre zugeordnet: "Love and Other Cruelties" mit Kurzfilmen von Tom Tykwer, Filippos Tsitos, Veit Helmer u.a.; "Politics? Politics!" mit Filmen von Thomas Frickel, Franz Winzentsen, Nordholt/Steingrobe u.a.; "Tricky Germany" mit Animationsfilmen von Thomas Stellmach, Heinrich Sabl und Gil Alkabetz; sowie "Irony of Fate" mit Komödien und Satiren von Raymond Boy, Pepe Danquart, Rainer Matsutani. Die Programme sind etwa 90 Minuten lang.
Ein zweites Programm schickt Goethe demnächst in Zusammenarbeit mit dem "Action & Suspense Channel 13th Street" durch alle Welt: "Shocking Shorts" besteht aus zehn Filme der Genres Action, Thriller, Krimi, Horror und Mystery. Das Bezahlfernseh-Unternehmen der Universal Studios Networks möchte damit »Kurzfilm als deutsches Kulturgut« verbreiten.
Auf Vorschlag der Jury Deutscher Kurzfilmpreis fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zehn Kurzfilmvorhaben mit einem Gesamtbetrag von 124.580 Euro. Dabei handelt es sich um folgende Projekte:
"Matilda, ein Mysterium & die Frau, die einen Mann sucht" Hersteller: Simon & Partner Filmproduktion, Unterföhring; Regie: Ruth Olshan (Spielfilm).
"Tiere der Großstadt" - Hersteller: Bäuerle & Schindler, Bischweier; Regie: Christin Schindler (animierter Kinderfilm).
"Herzlich willkommen!" - Hersteller: Preußen-Film Medien GmbH, Witten; Regie: Charlotte Siebenrock; (Spielfilm).
"Micanevomai - Ich ersinne eine List" - Hersteller: KAROFILM Bartels & Hansen, Braunschweig; Regie: Thomas Bartels (Animationsfilm).
"Djen prischjol (Der Tag verging)" - Hersteller: ostlicht filmproduktion Guido Schwab, Weiden; Regie: Hagen Keller (Spielfilm).
"Perle" - Hersteller: Jantje Friese Filmproduktion, München; Regie: Brigitte Yoshiko Patzner (Spielfilm).
"Exploding Ego" - Hersteller und Regie: Ulf Behrens, Köln (inszenierter Dokumentarfilm).
"Portrait eines Popstars" - Hersteller: Blümner & Siegel, Ludwigsburg; Regie: Bettina Blümner (Dokumentarfilm).
"Nebenan" - Hersteller und Regie: Thorsten Droessler, Halle (Animationsfilm).
"Ein Vorfall an der Albert-Brücke" - Hersteller und Regie: Filmproduktion Alexander Hogh, Köln (Spielfilm).
Weitere Informationen: BKM-Filmreferat K35
Kurzfristig zur letzten Berlinale initiierten verschiedene Kriegskeptiker die Meinungsplattform "freedom2speak". Während des Filmfestivals gab es im Kino Cinemaxx ein Speaker's Corner, wo man persönliche Statements zum Irak-Konflikt für die Kamera abgeben konnte. Ausserdem wurden Festivalgäste und Filmemacher eingeladen, kleine 'Free Style' Filme von max 3 Minuten zu drehen. Zum Ende der Berlinale haben über 80 Filmschaffende die Aktion aktiv durch ihre Mitarbeit unterstützt.
Eine Woche später gab es in der Schaubühne in Berlin ein Screening und der WDR hat eine 70-Minuten-Fassung im Fernsehen ausgestrahlt.
Inzwischen gibt es auch eine Internet-Plattform, auf der nicht nur die Filme gestreamt werden, sondern auch ein Chat-Forum eingerichtet wurde.
"freedom2speak" ist nach eigenen Angaben »keine politische Gruppe, "freedom2speak" ist ein Netzwerk, das Filme- und Medienmacher vereint. In einer Medienlandschaft der Monokultur fühlen wir uns einer Konsensmeinung hilflos ausgeliefert und haben eine unabhängige Plattform ins Leben gerufen. Nach dem ermutigenden Erfolg des Filmes `freedom2speak´ wollen wir zukünftig die Verbreitung fundierter Standpunkte inhaltlich und strukturell unterstützen. Das heißt konkret, dass wir künstlerische oder dokumentarische Beiträge und Filme veröffentlichen wollen. Wir wollen Diskussionen ein Forum geben, um Meinung
für die Vernunft zu machen«.
Ein Kino-Trailer und das Video mit Statements und Free-Style-Filmen können bei "freedom2speak" bestellt werden. Mit Statements und Filmen beteiligt sind u.a.: Heino Ferch, Suzanne von Borsody, Lars Rudolph, Fred Kelemen, Christian Petzold, Richard Kwietniowski und Jack Valenti.
Ein Dutzend Navy- und Marines-Soldaten wurden je mit einer State-of-the-art-High-Definition Video Camera ausgerüstet an den Golf geschickt. Ihre Mission: Material für einen Kurzfilm über den Irak-Konflikt aus der Sicht echter Soldaten zu drehen, wie es kein ziviler Journalist bekommen könne. Marine Lt. Col. Jim Kuhn, Produzent des Movietone Newsreel Project genannten Unternehmens, möchte damit an das Vorbild der Movietone-Wochenschauen der 40er Jahre anknüpfen. Ausgestattet mit einem Budget von $1.2 Millionen soll ein vier- bis fünfminütiger Film entstehen, der später als Vorfilm zu einem längeren Film über den Irak-Konflikt in den Kinos gezeigt werden soll.
Unterdessen ist nach wie vor unklar, ob und in welchem Umfang auch echte Journalisten berichten dürfen ...
Quelle: Joanna Glasner, Wired News 13.03.2003
Die im Mai 2002 in Oberhausen gegründete Arbeitsgemeinschaft Kurzfilm - Bundesverband Deutscher Kurzfilm - ist auch mit der Vision angetreten, die Außenvertretung des deutschen Kurzfilms zu verbessern und eine systematische Präsentation deutschen Kurzfilmschaffens im Ausland aufzubauen.
Zu Beginn dieses Jahres konnten nun mit Erfolg die ersten großen Projekte verwirklicht werden. Die Premiere gab es vom 31. Januar - 8. Februar 2003 in Frankreich beim Festival du Court Métrage in Clermont-Ferrand. Durch die Teilnahme am Filmmarkt hatte der Bundesverband erstmalig die Chance, sich dem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Kurz darauf vertrat die AG Kurzfilm auch bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin erstmals den deutschen Kurzfilm mit einem eigenen Stand.
Der Schwerpunkt lag darin, einen Überblick des deutschen Kurzfilmschaffens zu präsentieren, Kontakte zu vermitteln und einen umfassenden Beratungs-Service zu bieten. Für die Präsentationen in Clermont-Ferrand und in Berlin haben die Mitglieder des Verbandes eine Auswahl der besten Kurzfilmproduktionen der letzten beiden Jahre zusammengestellt. Im Gepäck der AG Kurzfilm befanden sich mehr als 60 Ansichtskassetten dieser Best-of-Liste, die vor Ort gesichtet werden konnten. Außerdem wurde allen deutschen Filmhochschulen die Möglichkeit geboten ihrer Schule sowie Studentenarbeiten vorzustellen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Vertretung unabhängiger FilmemacherInnen, da gerade die freie Szene nicht auf ein Vertriebs- und Pomotionsnetz - wie manche Filmschulen - zurückgreifen kann und deshalb eine zentral koordinierte Struktur benötigt.
In Clermont-Ferrand erhielt der deutsche Kurzfilm durch ein umfangreiches deutsches Programm noch besonderes Gewicht: "Allemagne Rétrospective" zeigte in 6 Programmen insgesamt 54 Kurzfilme aus verschiedenen Perioden. Außerdem hatte Christian Denier (Festivalleitung, Clermont-Ferrand) zu einem Round Table über den deutschen Kurzfilm eingeladen, den die Filmjournalistin Heike Hurst moderierte. An der Gesprächsrunde nahmen teil: Ingrid Gränz (ZDF/Arte), Katja Pratschke (Regisseurin), Sandi Meyerhofer (Regensburger Kurzfilmwoche), Anne Schricker und Susanne Scherer (Kurzfilmagentur Hamburg), Eva Geissler (Interfilm Berlin) und Sylke Gottlebe (AG Kurzfilm).
Beide Filmmarkt-Präsentationen sind hervorragend gelaufen. Auch viele FilmemacherInnen haben die Stände besucht, um sich nach Kurzfilmfestivals und anderen Abspiel- und Präsentationsmöglichkeiten sowie nach Finanzierungsmöglichkeiten für neue Projekte zu erkundigen. In diesem Bereich gibt es ein großes Informationsdefizit.
Vor allem der Stand auf dem German Boulevard der Berlinale konnte sich eines unerwartet großen Zuspruchs und einer positiven Resonanz erfreuen. Der Berlinale-Stand wurde auch gern als Meeting-Point genutzt. Alle Fachbesucher begrüßten, dass der German-Boulevard in diesem Jahr auch eine zentrale Ansprechadresse für die Belange des Kurzfilms bot.
Die hohe Resonanz belegte den großen Bedarf an einer Kontakt- und Servicestelle für den deutschen Kurzfilm und zeigte auch deutlich wie aufwändig dies ist. Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis alle Anfragen beantwortet sind. Die AG Kurzfilm ist derzeit noch nicht in der Lage dieser großen Nachfrage gerecht zu werden und ist noch weit von dem Service der "Vorbilder" in Skandinavien (Filmkontakt Nord) und Frankreich (L'Agence du court métrage) entfernt. Aber der erste Schritt ist getan.
Sylke Gottlebe (AG Kurzfilm)
Beim ersten Berlinale Talent Campus trafen sich vom 10. bis 14. Februar in Berlin 476 junge Filmemacher aus 61 Ländern und nahmen an Veranstaltungen und Workshops zu den verschiedenen Themenbereichen des Filmemachens teil.
Zwanzig der Teilnehmer hatten während des Berlinale Talent Campus die Möglichkeit, an einem von vier Filmprojekten mitzuwirken: Der "Talent Movie of the Week", ein Projekt von Berlinale Talent Campus und SONY, ermöglichte die Realisierung von 4 digitalen Kurzfilmen für die vier Projekte, die Wim Wenders, Mentor des "Talent Movie of the Week", zuvor persönlich ausgewählt hatte. Bei der Farewell Party wurden die vier Filme vorgestellt und "Dangle" von Phil Traill aus Großbritannien wurde als "Talent Movie of the Week" ausgezeichnet.
Der große Erfolg des Talent Campus werde, so Projektmanagerin Christine Dorn, die Finanzierung des Talent Campus 2004 erleichtern.
Drei der diesjährigen Teilnehmer werden dank eines neuen Preises auf jeden Fall nächstes Mal wiederkommen: als Nominees für den ersten Berlin Today Award. Alle Teilnehmer des diesjährigen Campus können sich darum bewerben, einen Kurzfilm mit Berlinbezug zu realisieren. Das Besondere an diesem Preis: Bei der Realisierung werden die Talents von einer ausführenden Produktionsfirma und der Filmwirtschaft in Berlin-Brandenburg unterstützt. Und es stehen ihnen drei bekannte Filmregisseure als Paten zur Seite: Andreas Dresen, Esther Gronenborn und Volker Schlöndorff.
Weitere Informationen: Berlin Today Award
Das Film Festival Cannes hat Emir Kusturica zum Vorsitzenden der Kurzfilm- und Cinefondation-Jury benannt, die unter anderem die Palme d'Or für den Besten Kurzfilm vergibt. Der in Sarajewo geborene und an der FAMU in Prag ausgebildete Regisseur hat zuletzt 1995 für den Spielfilm "Underground" eine Goldene Palme erhalten.
Zum Vorsitzenden der Jury des Internationalen Wettbewerbs wurde Patrice Chéreau benannt.
Bislang hat sich die britische New-Labour-Regierung mit ihrer Filmkulturpolitik nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Mittelkürzungen, Schließungen und eine völlige Umstrukturierung der Förderstrukturen haben in der Film- und Kunstszene ein Klima der Unsicherheit entstehen lassen. In der Kunst- und Kulturförderung schien die Regierung zunächst auf föderalistische Modelle zu setzen, doch offenbar nur, um die - zum Teil neuen - Regional Arts Councils und Boards zentralistisch zu führen. So verkündigte das Kulturministerium stolz, dass es in Zukunft nur noch zwei Anlaufstellen für Förderanträge (wie bequem!) und nicht - wie bisher - mehr als 100 Förderinstitution geben soll. Analog zu dieser Entwicklung wird auch die Filmförderung stromlinienförmig umstrukturiert. Seit seiner Gründung geraten alle Bereiche der Filmförderung immer stärker unter den zentralistischen Einfluss des kommerziell orientierten Film Council ("the lead organisation for the UK film industry") unter der Leitung von Alan Parker. Auch altehrwürdigen Institutionen wie dem BFI weht ein kalter Spar- und Rationalisierungswind entgegen.
Nun soll es ab März 2003 auch für London nur noch eine einzige Filmförderinstitution geben: Eine "new small strategic agency", die sämtliche Aufgaben von der Produktion bis zum Abspiel, vom Experimentalfilm bis zum Hollywoodfilm, von der Filmerziehung bis zum Filmwirtschaftsförderung und vom Location Service bis zum Standortmarketing unter der Aufsicht des Film Council vereinigt. Dabei werden nicht nur traditionelle Förderstrukturen aufgebrochen, sondern auch vor kurzem gegründete Institutionen aufgelöst, an deren Existenz und Namen man sich gerade erst gewöhnt hat, wie etwa die LFVDA. Es steht zu Befürchten, dass die bereits geschwächte Förderung von "artists' films and videos" in London noch stärker beschädigt wird. Die Londoner Filmszene dankt es mit einer deutlich geringeren Produktivität. Insbesondere im Kurzfilmsektor scheint die Zahl der Produktionen drastisch zu sinken. Und, wer es nur irgendwie schafft, rettet sich in die Kunst- und Galerienszene: "sauve qui peut!".
In der zweiten Phase der spanischen Kurzfilmförderung 2002 wird die Produktion von weiteren zwölf Kurzfilmen mit insgesamt 105.000 Euros gefördert. Mit je 10.000 Euro werden Filme gefördert von: Manuel Nielsen, Lucía García Silva, Daniel Luna, María Isabel Dorante, Raquel Cecilia Ibá?ez, Alvaro Brechner, Nicolás Tapia, José del Río Esteban. Weitere vier Regisseure erhalten zwischen 3.000 und 9.000 Euro.
Zuvor wurden in der ersten Förderphase des Jahres 2002 neunzehn Kurzfilmprojekte mit einer Summe von 184.900 Euro gefördert.
Quelle: ICAA del Ministerio de Educación y Cultura
Die unabhängige Kurzfilminitiative LostHighTapes hat ihre Aktivitäten eingestellt. Zwei Jahre lang tourte das Münchner Team mit Nachwuchsfilmen durch deutschen Städte. Mit wachsendem Erfolg suchten und fanden sie ein Publikum abseits der großen Kinos in Clubs und Bars. Gezeigt wurden Filme von jungen Filmemachern, die sonst keine Chance gehabt hätten in der Öffentlichkeit gesehen zu werden. »Dennoch muss sich LostHighTapes nun verabschieden. Tatsächlich sind uns nicht die Tapes - einzigartige Kostproben von jungen, talentierten Filmemachern gibt es noch zur Genüge - sondern die finanzielle Grundlage verloren gegangen«, heißt es in der Abschiedsmeldung. Schade, denn die Kurzfilmszene lebt von solchen Initiativen jenseits eingetretener Pfade!
Die rührige amerikanische Kurzfilminitiative Microcinema mit Sitz in San Francisco und Houston und einem geradezu globalen Aktionsradius meldet jetzt eine Erweiterung ihrer Aktivitäten: auf ihrer neu gestalteten Website gibt es jetzt ein Datenarchiv mit umfangreichen Suchmöglichkeiten nach Filmen, Personen und Veranstaltungsorten. Zunächst wurden nur die Daten der eigenen Tourprogramme der letzten acht Jahren erfasst. Doch dies ist bereits erstaunlich umfangreich. In Zukunft sollen auch Daten anderer Veranstalter und Kuratoren eingearbeitet werden. Die Informationen über Filme, Filmemacher oder Veranstalter sind übersichtlich auf Datenblättern geordnet. Zu den Filmemacher, zum Beispiel, gibt es nicht nur ein Foto und biografische Angaben, sondern auch umfangreiche Filmografien.
Microcinema, eine Initiative von Joel S. Bachar und Patrick Kwiatkowski, kuratiert unter dem Titel Independent Exposure Programme mit unabhängigen Kurzfilmen und Videos, die alternativen Veranstaltungsorten und Festivalsangeboten werden. Der Terminkalender in Nordamerika ist fast lückenlos gefüllt. Immer häufiger ist Microcinema aber auch international unterwegs. Um die Aufnahme in die Programme können sich Filmemacher laufend bewerben.
Quelle: Microcinema International Newsletter
Am Londoner Central Saint Martins College of Art and Design ist eine Forschungsabteilung angesiedelt, die sich der Geschichte des britischen Experimental- und Avantgardefilm und der Videokunst widmet. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden Materialien gesammelt, ausgewertet und für die Forschung bereitgestellt bzw. publiziert. Die British Artists' Film and Video Study Collection. Zur Sammlung gehören, neben Dokumenten wie Kataloge, Poster und Programmankündigungen, mehr als 1.000 Filme und Videoarbeiten britischer Künstler auf VHS-Bändern. Diese Materialien können vor Ort zu Forschungszwecken eingesehen werden.
Im Rahmen der Forschungsarbeit entstand auch eine Datenbank, die bereits mehr als 4000 Filmtitel umfasst. Besonders interessant für die ortsungebundene Recherche ist, dass diese Daten derzeit als Internetdatenbank aufbereitet werden. In einer weiteren Phase wird die Datenbank um bibliografische Informationen und digitalisierte Bilder erweitert. Geplant sind auch Interfaces zu Filmemacher-Websites und anderen Online-Datenbanken und Online-Verleihkatalogen.
Leiter der Forschungsgruppe, der auch Michael Mazi?re und Steven Ball angehören, ist David Curtis (ehemals beim Arts Council of England für Film zuständig). Zum Team gehört auch, als Associate Director, der bekannte Filmemacher, Künstler und Professor Malcolm Le Grice.
Die British Artists' Film and Video Study ist Teil eines nationalen Forschungsprojektes führender britischer Kunsthochschulen des Centre for British Film and Television Studies.
Im Leitartikel der letzten Ausgabe stellten wir die papierlose Online-Filmregistrierung von Withoutabox vor. Filmemacher, die gegen eine Gebühr teilnehmen, loggen sich per Internetbrowser ein und füttern nur einmal pro Film alle Daten in eine Master-Entry Form. Nach der Eingabeprozedur können die Filmemacher ihre Filme quasi per Knopfdruck bei allen angeschlossenen Festivals - papierlos - anmelden. Festivals, die sich der Dienste von Withoutabox bedienen, erhalten die Anmeldung auf elektronischen Weg und können sie direkt in ihre eigene Datenverwaltung importieren. Wir hatten die Leser des Kurzfilmmagazins zu Kommentaren eingeladen, von denen wir hier eine Auswahl zitieren.
Zu Online-Anmeldungen allgemein - wie sie von verschiedenen Festivals selbst angeboten werden - schrieb Sally Ingleton aus Australien: »Ich finde Online-Registrierungen toll, so lange die Software benutzerfreundlich ist. Oft kann man das Formular lesen, aber aus irgendeinem Grund kann man nicht hineinschreiben oder es ausdrucken. Auch müssten die unterschiedlichen Computersysteme und Speicherkapazitäten der Leute berücksichtigt werden«.
Jill Daniels schrieb, »Ich habe Withoutabox in den USA benutzt und finde es nützlich. Doch, weil es hauptsächlich amerikanische Festivals bedient, habe ich mich nicht offiziell angeschlossen. Es wäre schön etwas Ähnliches für europäische Festivals zu haben - ich hoffe die Idee wird unterstützt«.
Kleiner Nachtrag zu unserem Artikel und diesem Thema: Inzwischen verwenden die Internationalen Hamburger Kurzfilmtage, als erstes Festival in Deutschland, das Withoutabox-System. Johanna Boehmecke schrieb dazu: » Zur Zeit befinden wir uns in der Testphase mit withoutabox. Die Kompatibilät mit unserer FileMaker->Datenbank ist bisher noch nicht ganz gelungen, aber es wird dran gearbeitet. Die Online-Registrierung in 45 min. halten wir aber für untertrieben: Trotz guter Hardware und ISDN-Leitung haben wir für eine Probe-Anmeldung gute 60 min benötigt (da freut man sich allerdings über seine flat-rate). Deswegen empfehlen wir Withoutabox nur Filmemachern, die mehr als 2 Filme einreichen oder sich für mehrere Festivals bewerben wollen. Wir erhoffen uns, spätestens im Jahr 2004 die Verschickung von Entry Forms auf die Hälfte reduzieren zu können, soweit die Kompatibilität mit unserer Datenbank und withoutabox funktioniert. Auffällig ist, dass wir ungewöhnlich viele Einreichungen aus den USA bekommen.«
Florian Krautkrämer, aus Deutschland, scheint die Gebühr zu hoch: »Eigentlich ein Super System, aber $ 79.-? Reduzierung der Entry Fees stimmt, aber auch bei $ 20 statt $ 30 (plus Porto!) Anmeldegebühr überlegt man sich die Anmeldung. Also vielleicht eher was, wenn ich mal richtig große Filme mache (aber dann müsste sich da ja eher mein Produzent oder Verleih oder so drum kümmern)«.
John Sullivan, der Abonnent bei Withoutabox ist, schrieb jedoch: »Für mich als unabhängiger Filmemacher, der weder über den Luxus eines großen Budgets noch über einen Stab an Marketingleuten verfügt, die sich um die Einreichungen kümmern, hat Withoutabox den ganzen Prozess weniger arbeitsintensiv gemacht. Für einen angemessenen Preis erspare ich mir das Zusammenstellen von Standfotos, Infopaketen etc. Es spart Zeit und Papier und ist meiner Meinung nach die Gebühr wert«.
Weitere Äußerungen zu diesem Thema können gerne direkt in unser "Forum" gepostet werden!
Siehe auch: http://www.shortfilm.de/ikf/pages/magazin/index.php?id=109&lang_id=2