Das Filmarchiv des Bundesarchivs ist mit mehr als 146.00 Filmen von
1895 bis heute das größte deutsche Filmarchiv und das einzige, das
sich fast ausschließlich Filmen aus deutscher Produktion widmet. Der
Kurzfilm nimmt gegenüber anderen Filmformen eine gleichberechtigte
Rolle ein: So wurden mehr als 600 Animationsfilme aus der Zeit bis
1945 in einem Gesamtverzeichnis zusammengefasst, um sie der
Öffentlichkeit stärker als bisher nahezubringen. Die zeitgenössische
Kurzfilmlandschaft ist als kulturhistorisches Erbe nicht weniger
bewahrenswert: Das Filmarchiv bietet daher eine kostenfreie Lagerung
der Filme an und garantiert durch international anerkannte
Klimabedingungen eine lange Lebensdauer. Europaweit einzigartige
Expertise besteht in eigenen Restaurierungswerkstätten mit
angeschlossenem Kopierwerk. Um eingelagerte Filme nicht zu gefährden,
werden hier vor einer Ansicht, Ausleihe oder Vorführung Kopien
gefertigt, die im Schadensfall zu ersetzen sind. Jegliche Verwendung
außerhalb des Bundesarchivs unterliegt dem Schutz des Urheberrechtes.
Bundesarchiv-Filmarchiv
Fehrbelliner Platz 3
10707 Berlin
Tel.: +49 (0)30 18 7770910
Fax: +49 (0)30 18 7770999
Weitere Informationen und Ansprechpartner/innen:
http://www.bundesarchiv.de/aufgaben_organisation/abteilungen/fa/index.html
http://www.bundesarchiv.de/aufgaben_organisation/abteilungen/fa/01491/index.html
http://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/index.html.de
Das nationale und internationale Filmerbe zu bewahren, es aufzubereiten, auszuwerten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – diesen Aufgaben widmet sich das Deutsche Filmmuseum seit seiner Eröffnung im Jahr 1984. Seit Januar 2006 gehört das Deutsche Filmmuseum Frankfurt am Main zum Deutschen Filminstitut – DIF e.V.
Im Sommer 2011 wird das Deutsche Filmmuseum nach 18-monatiger Umbauzeit wiedereröffnet. Begleitet von einem umfangreichen museumspädagogischen Programm widmet sich die neue Dauerausstellung dem Filmischen Sehen und dem Filmischen Erzählen. Auf zwei Stockwerken wird das Medium Film für die Besucher auf vielfältige Weise erfahrbar. Spannende Exponate, selbsterklärende Funktionsmodelle, mediale Interaktionsbereiche und große Projektionen mit zahlreichen Filmausschnitten ergeben ein assoziatives Zusammenspiel und tragen zum vielstimmigen Charakter der Ausstellung bei. Das thematische Spektrum reicht von den historischen Vorläufern der Kinematographie bis in die mediale Bilderwelt des 21. Jahrhunderts.
Die Sammlungen und Archive des Deutschen Filminstituts verwahren einzigartige Exponate und Materialien, wie Filmkopien, Plakate, Fotografien oder Kritiken der Filmgeschichte, verwalten Nachlässe und präsentieren diese in speziellen Führungen interessierten Filmfreunden.
Das tägliche Kino-Programm mit Filmreihen und Festivals, Veranstaltungen und einem neuen Museumscafé runden das vielfältige Angebot ab und machen den Besuch zu einem einzigartigen Genuss für alte und neue Filminteressierte.
Deutsches Filminstitut - DIF
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 – 961 220 0
Fax: +49 (0)69 – 961 220 999
mailto:info
deutsches-filminstitut.de
Deutsches Filminstitut- DIF
Filmarchiv
Friedrich-Bergius-Str. 5
65203 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 97 000 10
Fax: +49 (0)611 9700 015
Das Filmerbe zu bewahren, es aufzubereiten und dem Publikum zu präsentieren – diesen Aufgaben widmet sich das Deutsche Filmmuseum seit seiner Eröffnung 1984.
Die Dauerausstellung zeigt im ersten Teil „Vom Guckkasten zum Cinématographe Lumière“ den Weg zur Kinematographie im 19. Jahrhundert, im zweiten Teil die „Filmproduktion und Kinogeschichte“ des 20. Jahrhunderts. Wechselnde Ausstellungen zu Stars und Regisseuren, zu speziellen Themen sowie zur deutschen und internationalen Filmgeschichte begeistern das Publikum. Museumspädagogische Angebote richten sich an „Gross und Klein“. Die Sammlungen und Archive des Deutschen Filminstituts – DIF als Träger des Deutschen Filmmuseums verwahren bedeutende Materialien der Filmgeschichte – für heutige und künftige Generationen.
Das tägliche Kino-Programm mit Filmreihen und Festivals, Veranstaltungen und „Lichtspiel - das Café im Filmmuseum“ machen das Haus zu einem Treffpunkt am Frankfurter Museumsufer.
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 - 961 220 220
Fax: +49 (0)69 - 961 220 999
Das Filmerbe zu bewahren, es aufzubereiten und dem Publikum zu präsentieren – diesen Aufgaben widmet sich das Deutsche Filmmuseum seit seiner Eröffnung 1984. Mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnete das Deutsche Filmmuseum in den vergangenen 25 Jahren. Seither machten mehr als 170 Ausstellungen sowie Filmreihen und Festivals das Haus für den Film zum Publikumsmagnet am Museumsufer.
Mit seiner Dauerausstellung beschritt das Haus am Frankfurter Museumsufer neue Wege: Im mediengeschichtlich orientierten ersten Teil kamen die optischen Medien und Spielzeuge des 19. Jahrhunderts anschaulich und wirkungsvoll zur Geltung, während im oberen Stockwerk das komplexe Zusammenwirken der Verfahren filmischer Gestaltung, vom Studio bis zur Leinwand, auf immer wieder neue Weise evident gemacht worden ist. Das Kuratoren-Team hat in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche, international beachtete Sonderausstellungen präsentiert, viele davon beruhen auf Vor- bzw. Nachlässen, die Schauspieler, Produzenten, Set Designer oder Kostümbildner dem Haus überlassen haben.
Im Jahr 2006 erfolgte die Integration des Deutschen Filmmuseums in das Deutsche Filminstitut – DIF. Das Deutsche Filmmuseum bleibt weiterhin als Marke für den Kino- und Ausstellungsbetrieb erhalten, die bis dahin getrennt geführten Archive wurden unter dem Dach des Instituts zusammengeführt.
Filmmuseum Potsdam
Sachiko Schmidt
Programmabteilung
14467 Potsdam
Breite Straße 1 a
T: +49 (0) 331-27181-13
Die 1966 in Wiesbaden durch eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung und Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) gegründete Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hat sich in den 45 Jahren ihres Bestehens als einer der wichtigsten Institutionen des deutschen Filmerbes etabliert.
Etwa 6.000 Titel umfasst der Rechtebestand der Murnau-Stiftung, darunter ca. 2.000 Stummfilme von 1895 bis 1930 und ca. 1.000 Tonfilme von 1930 bis ca. 1960. Ebenfalls zum Bestand gehören Fotos, Plakate und Werbematerialien.
Zu den meistgefragten Titeln zählen neben Stummfilmen wie DAS CABINET DES DR. CALIGARI oder METROPOLIS, der im Jahre 2001 als erster Film überhaupt in das Memory of the World-Register der UNESCO aufgenommen wurde, viele Tonfilme wie DER BLAUE ENGEL oder DIE DREI VON DER TANKSTELLE.
Durch DVD-Veröffentlichungen, Fernsehausstrahlungen, Kinovorführungen und aufwändige Restaurierungsprojekte wird die Stiftung ihrem Auftrag – Erhalt, Pflege und Zugänglichmachung des deutschen Filmerbes – erfolgreich gerecht.
MURNAU KURZFILMPREIS
Bereits seit 1995 vergibt die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ihren renommierten Kurzfilmpreis.
Der mit jeweils 2.000 EURO pro Film dotierte Preis kann an bis zu 10 Produktionen verliehen werden, die eine Länge von jeweils 15 Minuten nicht überschreiten, eine FSK-Freigabe besitzen und sich durch besondere Kinoeignung auszeichnen. Der Jury gehören je zwei Vertreter der Fachverbände für die Filmtheaterwirtschaft und für die Kurzfilmproduktion an. Den Jury-Vorsitz übernimmt der Kuratoriumsvorsitzende der Murnau-Stiftung.
Der Kurzfilmpreis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ist bundesweit eine der begehrtesten Auszeichnungen dieser Art und zählt als Referenzkriterium für die FFA-Kurzfilmförderung. Zu den Entdeckungen des Kurzfilmpreises zählen mit dem Oscar ausgezeichnete Filme von Pepe Danquart, Tyson Montgomery und Jochen Alexander Freydank ebenso wie frühe Werke von Fatih Akin und Florian Henckel von Donnersmarck. Weitere etablierte Filmschaffende wie Wim Wenders und Tom Tykwer finden sich in der Auflistung der bisherigen Preisträger.
MURNAU KURZFILMPREIS
Bereits seit 1995 vergibt die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ihren renommierten Kurzfilmpreis. Für die Stiftung ist es längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden, sich für die Förderung aktueller herausragender Kurzfilmproduktionen jeder Art einzusetzen und dem Publikum jährlich eine vielfältige Auswahl von außerordentlichen und ambitionierten Kurzfilmen zu zeigen.
Der mit 2.000 EURO pro Film dotierte Preis kann an bis zu 10 Produktionen verliehen werden, die eine Länge von jeweils 15 Minuten nicht überschreiten, eine FSK-Freigabe besitzen und sich durch besondere Kinoeignung auszeichnen. Der Jury gehören je zwei Vertreter der Fachverbände für die Filmtheaterwirtschaft und für die Kurzfilmproduktion an. Den Jury-Vorsitz übernimmt der Kuratoriumsvorsitzende der Murnau-Stiftung.
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 - 9 77 08 - 0
Fax: +49 (0)611 - 9 77 08 - 19
Kurzfilmpreis
Beate Benner
Tel.: +49 (0)611 - 9 77 08 - 22
Fax: +49 (0)611 - 9 77 08 - 29