Im ersten Teil des Artikels wurden die jüngsten Marktentwicklungen und das Angebot an DVDs mit Kurzfilmen dargestellt. In diesem zweiten Teil geht es um die DVD als Mittel für Marketing und Vertrieb von Kurzfilmen aus der Sicht der Filmemacher.
Die meisten Filmemacher können sicher bestätigen, dass Marketing und Vertrieb beim Kurzfilmemachen die schwierigste Phase ist. Die DVD eröffnet nun neue Optionen der Verbreitung von Filmen. Die Spannweite der Möglichkeiten reicht vom Ansichtsexemplar für Festivals oder Fernsehredakteure bis zum Verkauf an Endkonsumenten auf dem Home-Video-Markt. Die meisten Funktionen, die von der DVD als neuem Trägermedium erfüllt werden können, wurden bisher bereits von anderen Medien geleistet. Insofern löst die DVD einfach nur frühere Medienträger ab. Interessant sind dabei in unserem Kontext zunächst die Vor- und Nachteile für die Verbreitung von Kurzfilmen. Im direkten Vergleich zu früheren Medienträgern zeigt sich, dass die Nachteile überwiegend technischer, also vermutlich lösbarer, Natur sind. Die Vorteile sind niedrigere Kosten, leichtere Handhabbarkeit und größere Reichweite. Jenseits der Frage, ob hier ein neues Trägermedium alte Funktionen einfach nur besser erfüllt, geht es im Folgenden aber auch darum, welches innovative Potential für die Medienproduktion und die Mediennutzung in der DVD steckt.
DVD löst VHS-Videoband ab
Lediglich als 'Ansichtskassette' wird die VHS-Kopie eines Films noch für eine Weile ihren Dienst tun müssen. Denn für den Zweck der Sichtung und Auswahl sind VHS-Kassetten bei den meisten Filmfestivals noch unersetzlich. Daran wird sich solange nichts ändern, bis sich weltweit einheitliche Standards für DVD-Formate durchgesetzt haben oder der noch vorhandene Gerätepark bei den Festivals und Filmmärkten nicht mehr erneuert werden kann, weil keine geeigneten Videoplayer mehr hergestellt werden. Derzeit sind aber die Kompatibilitätsprobleme der DVD noch zu groß für einen Umstieg.
Im Home-Video-Bereich hat die DVD bereits die VHS-Kassette abgelöst. Neue Spielfilme werden nur noch selten, und dann immer parallel zur DVD, auf VHS herausgebracht. In den Regalen der Medienmärkte müssen die VHS-Player weichen und den DVD-Playern Platz machen. Zählt man die DVD-Laufwerke in Computern hinzu, so ist der Verbreitungsgrad von DVD-Abspielgeräten inzwischen so groß, dass die DVD auch für Kurzfilme die bestmögliche Verbreitungsbasis bietet.
DVD löst 16mm-Vorführkopie ab
Die 16mm-Filmkopie - einst das klassische Verbreitungsformat für Kurzfilme - ist vom Verleihmarkt inzwischen vollständig verschwunden. Die Gründe liegen in der Umstrukturierung des Abspiels im nicht-gewerblichen und im edukativen Mediensektor. Diese Umstrukturierung begann schon mit der Einführung von Video. Zuerst verschwanden die 16mm-Projektoren aus den Schulen und Bildungseinrichtungen, dann aus den nichtgewerblichen Filmclubs und schließlich gibt es heute kaum noch Kinos, die 16mm-Filme vorführen können.
In der Folge dieser Entwicklung auf dem Abspielsektor sanken die Auftragsvolumen an die Kopierwerke, so dass 16mm-Aufträge heute, wenn die Leistung überhaupt noch angeboten wird, teuer bezahlt werden müssen.
Antrieb und Motor für die Ablösung durch die DVD ist zweifellos der edukative Sektor. Denn DVDs lassen sich billiger kopieren, sind einfacher zu handhaben und leichter zu transportieren als Film. Und gegenüber Video haben sie in der Bildungsarbeit einen weiteren, großen Vorteil: Außer dem eigentlichen Film auf der DVD-Video-Ebene können auf der DVD-ROM-Ebene Zusatzinformationen, didaktisches Hintergrundmaterial und interaktive Lerneinheiten verbreitet werden.
DVD als Format für öffentliche Vorführungen
Als Vorführformat hat die DVD im Vergleich zu Film oder professionellen Videoformaten einige Nachteile. Da die Daten komprimiert werden müssen, leidet insbesondere die Bildqualität. Da Komprimierung nichts anderes bedeutet als die Auslassung redundanter Bildteile, trifft dies insbesondere dann zu, wenn der Film komplexe Frames und schnelle Bildwechsel enthält. Auch kann nicht immer die günstigste Bitrate und Auflösung gewählt werden, da wegen der letztlich doch begrenzten Speicherkapazität abhängig von der Filmlänge mehr oder weniger große Kompromisse eingegangen werden müssen. Während die Tonqualität ausgezeichnet ist, entspricht deshalb die Bildqualität einer DVD meist nur der Qualität einer guten S-VHS-Kopie.
Dies ist jedoch kein großes Problem, wenn ohnehin nur das Abspiel auf einem Monitor geplant ist, wie zum Beispiel in Ausstellungen oder Galerien.
Die Wiedergabequalität reicht jedoch nicht für die Projektion auf große Leinwände - jedenfalls nicht, wenn von den Zuschauern Bildqualitäten 'wie im Kino' erwartet werden. Dennoch setzen immer häufiger auch Filmveranstalter DVDs ein. So tingelte diesen Sommer ein Kurzfilm-Festivals durch das Rhein-Main-Gebiet, bei dem an manchen Orten die Filme nur von der DVD gezeigt wurden. Das Umkopieren von Kurzfilmen verschiedener Formate durch Veranstalter von Kurzfilmprogrammen auf ein gemeinsames Format, um den Technikaufwand zu reduzieren oder einen reibungslosen Programmablauf zu gewährleisten, ist ohnehin ein aktueller Trend. Die DVD ist dafür aber nicht die beste Lösung. Selbst auf MiniDV können bessere Ergebnisse erzielt werden.
Größere Festivals und Veranstalter, die noch Wert auf eine Vorführung im Originalformat legen, stehen dem Abspiel von DVDs - etwa in Wettbewerbsprogrammen - auch aus anderen Gründen skeptisch gegenüber. Denn, selbst wenn die Standard- und Normhürden durch die Bereitstellung mehrere DVD-Player genommen sind, kann man noch unangenehme Überraschungen erleben. Zum Beispiel, wenn eine DVD geliefert wurde, auf der man sich - vor Publikum im Kinosaal - durch komplizierte Menüs hangeln muss bis der betreffende Film startet. Besonders peinlich ist es, wenn die DVD für Ausstellungszwecke im Loop-Modus programmiert wurde und vom Vorführer nur durch ein rechtzeitiges, beherztes Drücken der Eject-Taste zu stoppen ist ...
Filmemacher oder Verleiher sollten sich deshalb sehr genau überlegen für welchen Zweck sie eine DVD produzieren und gegebenenfalls verschiedene Fassungen anbieten.
Kurzfilm-DVDs im Home-Video-Markt und als Sammler-Objekt
Die aktuelle Situation erinnert sehr stark an Entwicklungen rund um die Einführung der VHS-Kaufkassetten in den 80er Jahren. Damals erhofften sich viele unabhängige Filmemacher und Produzenten abseits der großen Unterhaltungskonzerne und Kinoverleihe über die Direktvermarktung von Videokassetten den Konsumenten zu erreichen. Überall entstanden Initiativen für Kurzfilmkompilationen auf VHS-Kassetten und Dutzende unabhängiger Labels wurden gegründet. Viele dieser Initiativen mussten nach wenigen Jahren aufgeben oder scheiterten bereits an der ersten Edition. Nur wenige haben überlebt (und produzieren heute DVDs)!
Das ambitionierteste und renommierteste Projekt war zweifellos das internationale Videomagazin INFERMENTAL. Nach der ursprünglichen, zukunftsweisenden Vorstellung seines Gründers, Gabor Body, sollte INFERMENTAL auf einem interaktiv erschliessbaren Träger (wie es heute die DVD ist) veröffentlicht werden. Inzwischen sind von den 10 Video-Editionen mit 70 Stunden Material von 1500 Künstlern nur einige Ausgaben auf Videoband erhältlich. Das Gesamtwerk kann dank einer Restaurierung durch das ZKM, die ein immenser Kraftakt war, aber nur dort in der Mediathek vor Ort gesichtet werden. Die Auseinandersetzungen um die Konzeption von INFERMENTAL, seine Schwierigkeiten, Erfolge und Mißerfolge sind bezüglich der Möglichkeiten von DVD-Publikationen aber noch höchst aktuell und ein interessantes Lehrstück für die Verbreitung künstlerischer Arbeiten in einem Massenmedium.(siehe Website: www.infermental.de/).
Die Erwartungen an den VHS-Vertrieb waren in den 80er Jahren sicherlich zu euphorisch und können diesbezüglich mit dem aktuellen Hype um die DVD verglichen werden. Doch letztlich lag das Scheitern vieler Projekte auch am Medium selbst - Nachteile und Probleme, die zum großen Teil nicht auf die DVD zutreffen. Ein Problem war, dass die Marketing- und Eintrittskosten in das Handels- und Vertriebssystem unterschätzt wurden. Hier bieten sich heute mit dem Internet und E-Shops günstigere Alternativen für den Weg zum Käufer. Außerdem waren die Herstellungskosten pro Einheit noch zu hoch, um den Breakeven-Point bei niedrigen Auflagen über den Verkaufspreis erzielen zu können. Die Herstellung und Vervielfältigung von DVDs - obwohl technisch aufwändiger - ist im Vergleich dazu jedoch preiswerter.
Nicht zu unterschätzen ist auch, dass schließlich die DVD als Produkt ein viel besseres Image hat. Dem schlechten Image der VHS - ein billiges Plastikprodukt im Pappkarton - versuchten einige Labels damals fast verzweifelt, aber letztlich vergeblich entgegen zu wirken. So verkaufte 235 Media, das Kölner Label für Videokunst, Künstlertapes in hochwertigen Edelmetallschubern. Obgleich die DVD materiell auch nur aus einer metallfolienbeschichteten Plastikscheibe besteht und der Begriff Jewel Case für die gängigste Verpackung ein himmelschreiender Euphemismus ist, verbindet man mit der DVD etwas ungleich Hochwertigeres als mit einer VHS-Kassette. So wertvoll, offenbar, dass sie bei Leuten, die nie einen Film auf VHS gekauft hätten, sogar zum Sammlerobjekt geworden ist.
Dennoch, die Vertriebsfrage stellt sich auch bei der DVD wieder neu. Es ist fraglich, ob der unabhängige Eigenvertrieb einzelner Titel, wie er von einigen Filmemachern oder Gruppen praktiziert wird, trotz Internetwerbung und E-Commerce zum Erfolg führen kann. Es ist bestimmt sinnvoller, den Vertrieb einem engagierten Label anzuvertrauen, das über bessere Marketinginstrumente verfügt und vielleicht noch über internationale Kontakte für den Weiterverkauf (resell) in anderen Ländern.
DVD-Herstellung
Die DVD ist ein sehr preiswerter Datenträger mit vergleichsweise guter Wiedergabequalität. Da auch das Preisniveau für die Hard- und Software weiter sinkt, ist die Herstellung einer DVD - zumindest aus ökonomischer Sicht - sogar auf dem heimischen Desktop eines Filmemachers möglich. Am Einfachsten ist es, wenn der betreffende Film bereits digital produziert ist. Aber auch Filme auf analogen Videoformaten können verarbeitet werden, müssen aber zunächst digitalisiert werden, was zusätzlichen Aufwand an Zeit und Kosten für die Produktionsmittel verursacht.
DVD-Extras: Bonus Tracks und Random Access
Wie Filmkopien kann auch die DVD als Trägermedium für das Abspiel linearer Filme dienen. Doch sollte man sich vergegenwärtigen, dass die DVD ein Datenträger mit weiteren, potentiellen Funktionen ist, auf dem alle möglichen Daten - Fotos, Texte, Grafiken und Musik - gespeichert werden können. Diese Extras, sogenannte 'featurettes' oder 'bonus tracks', machen die eigentliche Attraktivität des Mediums aus. Auch eine DVD mit Kurzfilmen lässt sich deshalb um so erfolgreicher zu vermarkten, je mehr Extras sie enthält. Dies können Dokumentationen über das Filmteam sein, Fotografien, Storyboard-Skizzen, Audiokommentare oder ein komplettes 'Making of'. Und interaktiv vernetzte Features auf der ROM-Ebene der DVD erlauben zusätzlich sogar 'Rückkanäle' vom Zuschauer zum Filmemacher.
Für die Attraktivität der DVD sorgt außerdem die Möglichkeit des Random Access, das heißt die Wahl der Inhalte und der direkte Zugriff auf einzelne Inhalte durch den Nutzer. Nun kann nicht jede Kurzfilm-DVD so aufwändig produziert werden wie etwa die neue Residents-DVD "Commercial Album", auf der sich die Videoclips über ein Computerspiel-Interface erschließen. Doch schon die Möglichkeit bei einer Kurzfilmkompilation einzelne Titel direkt anzusteuern ist ein großer Vorteil im Vergleich zur Suche bestimmter Stellen auf einem linearen konzipierten Medium, wie etwa einem 2-Stunden-Videoband mit einem Dutzend Kurzfilme.
Im übrigen ist die DVD wegen des Random Access geradezu für die Präsentation von Kurzfilmen prädestiniert. Denn es gibt eine große Affinität zwischen der Navigationstechnik und der kurzen Form.
Schnittstellen des polymorphen Films
Bei Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten der DVD entsteht im extremsten Fall ein neues Produkt, das weit von dem entfernt ist, was wir normalerweise Film nennen. Dies beginnt mit verschiedenen Versionen ein und desselben Films und endet bei der vollständigen Auflösung filmischer Linearität. Das Ergebnis ist kein abgeschlossenes Werk, sondern eine offene Struktur, in die der Zuschauer als Mitwirkender einbezogen wird. In Verbindung mit einer Einbettung in Online-Netze wird 'Film' dann allerdings völlig vom System Kino entkoppelt. Ob wünschens- und erstrebenswert oder nicht, auf jeden Fall spielt der Kurzfilm in dieser Entwicklung zum elastischen, polymorphen Film eine innovative und bahnbrechende Rolle.
Do it yourself?
Trotz des immer leichteren Zugangs zu den Produktionsmitteln müssen sich Filmemacher gut überlegen, ob sie sich dieser Aufgabe überhaupt stellen wollen und können. Denn selbst bei optimaler Ausstattung erfordert die Vorbereitung eines DVD-Masters sehr spezielle Fachkenntnisse - etwa in der Datenkompression und Interface-Gestaltung, aber vor allem auch sehr viel Zeit!
Die Möglichkeiten der eigenen DVD-Produktion mögen verlockend sein, doch sinnvoller wäre sicher eine Kooperation mit Kollegen, ein gemeinsamer Gerätepool und das Outsourcing an Spezialisten. Eigentlich wäre dies eine Aufgabe von Filmhäusern und Medienwerkstätten, die hierfür aber öffentlich gefördert werden müssten.
Dass es aber dennoch möglich ist im Samisdat-Verfahren eine gute DVD zu produzieren, zeigt der folgende Erfahrungsbericht.
Love Tricycle - Ein Erfahrungsbericht
Im Sommer 2003 brachte die australische Rendition Films den 3-D-Animationsfilm "Love Tricycle" heraus. Der Film war seitdem auf mehr als 40 internationalen Festivals zu sehen und hat zahlreiche Preise gewonnen. Parallel zum Film im 35mm-Format produzierten die Filmemacher in Eigenregie eine 'Special Edition' auf DVD. Obwohl Anlass und Mittelpunkt nur ein einziger 14-minütiger Film war, ist den Autoren eine Arbeit gelungen, die auch als DVD funktioniert und ein Erlebnis für sich ist. Fast alle Möglichkeiten des Mediums wurden beispielhaft ausgeschöpft und in herausragender Qualität umgesetzt. Der Regisseur des Films, Andrew Goode, hat uns freundlicherweise einen Bericht zur Verfügung gestellt, in dem die Herstellung dieser DVD von der Konzeption bis zur Realisierung sehr informativ und kompakt beschrieben wird. Da es den Filmemachern selbst ein Anliegen war die Produktionserfahrungen anderen Filmemachern mitzuteilen, eignet sich der Bericht von Andrew Goode, aus dem wir im Folgenden zitieren, hervorragend als Resumé zu unserem Thema.
»Wir wollten den Prozess der Produktion mit einem kleinen unabhängigen Team dokumentieren, als Beispiel für andere Low-Budget-Filmemacher. Wir wussten, dass wir dafür eine Menge Entwürfe und Artwork brauchen. Deshalb sammelten wir bereits während der Produktion sorgfältig Material, das wir in den Bildgalerien der DVD gebrauchen könnten. Da der Film "Love Tricycle" nur vierzehn Minuten lang ist, gab es auf der DVD noch viel Platz für eine große Bildergalerie mit Entwürfen und Designs.«
»Das, was ich vor allem zeigen wollte, war ein Vergleich der verschiedenen Stadien der Produktion. Wir behielten drei Filmversionen der Arbeitsschritte (Storyboards, Layout und Animation) und zeigen sie auf der DVD in der vollen Länge parallel zum fertigen Film. Zu dem weiteren Bonus-Material gehören reine Musik- oder reine Toneffekt-Versionen des Soundtrack. Außerdem ein Trailer, Produktionsnotizen und Biographien der wichtigsten beteiligten Kreativen. Damit haben wir jetzt ein Dokument der Herstellung des Films an der Seite einer qualitativ hochwertigen Version des Films mit einer Dolby Digital 5.1 Tonmischung.«
(...)
» Ein anderer wichtiger Grund die DVD zu machen war, dass Filmfestivals nur einen kleinen Teil des potentiellen Publikums für den Film erreichen. Die DVD ermöglicht, dass der Film von Leuten gesehen werden kann, die gerne zuhause Filme anschauen. Leute, die normalerweise keine Festivals besuchen oder besuchen können. Außerdem ist sie ein schönes Souvenir für Leute, denen der Film auf einem Festival gefallen hat und den sie gerne mehr als einmal sehen möchten oder von dem sie erfahren möchten wie er gemacht wurde. Schließlich dient die DVD als eigenständiges Presse-Kit, mit dem wir den Film bewerben können.«
»Da wir frühere Erfahrungen mit Multimedia-Arbeiten haben, programmierten und gestalteten wir unsere DVD in einigen Monaten nach Fertigstellung des Films selbst. We mussten die richtige Software finden, die uns all die Features erlaubt, die wir beifügen wollten, und eine Spitzenqualität sicherstellt. Zum Glück ist gute Software jetzt preiswert genug, um dies möglich zu machen. Sonst ist meist eine Vertriebsagentur für die Herstellung einer DVD verantwortlich, aber indem wir es selbst machten, konnten wir alle Rechte behalten und die volle Kontrolle über das Design der DVD.«
»Diese DVD bietet uns die beste Möglichkeit etwas von dem Geld zurück zu bekommen, das wir in die Produktion des Films gesteckt hatten. Produktionsförderungen sind schwierig zu bekommen und nie genug. Daher brauchen wir andere Einkünfte, wie durch den Verkauf der DVD, die uns erlauben weitere unabhängige Filme zu machen. Wir verkaufen die DVD direkt über die Love Tricycle Website. Obwohl die DVD nur einen einzigen Kurzfilm enthält, bekommen wir von vielen Leuten ein tolles Feedback. Und manchen Leuten, besonders Kindern, macht es Spaß sie öfter und immer wieder anzuschauen.«
»Ich möchte mehr Filmemachern empfehlen ihre Kurzfilme auf DVD zu bringen. Da gibt es einen aufblühenden Markt für sie, zum richtigen Preis, und der Eigenvertrieb sichert den Filmemachern ihre Rechte. Und, falls sie vorziehen den Vertrieb abzugeben, kann ein DVD-Produkt wie unseres einer Vertriebsagentur viel attraktiver erscheinen, denn die harte Autoren- und Gestaltungsarbeit ist bereits getan! « (Andrew Goode*)
Reinhard W. Wolf
*Der Originalbericht von Andrew Goode kann im englischen Wortlaut in unserer Rubrik ‘Leserbriefe’ nachgelesen werden
Links - Einige Independent DVD-Vertriebe:
Kurzfilmagentur Hamburg DVD Edition
Weitere Links: