1983 wurde von einer Gruppe von Filmemacher, Produzenten und Verleihern die L'Agence du court métrage mit Sitz in Paris gegründet, um den Vertrieb des Kurzfilms in Frankreich zu fördern. Inzwischen blickt die weltweit erste Kurzfilmagentur dieser Art auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit zurück. Wir stellen aus diesem Anlass die Agence du court métrage und ihre Aktivitäten vor.
Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören die landesweit zentrale Archivierung von Kurzfilmkopien und deren Ausleihe. Dabei ist die Agence kein gewöhnlicher Verleih im kommerziellen Sinn, sondern eine kulturelle Vertretung der Filmemacher. Die Arbeit geht entsprechend weit über den Verleih hinaus. Agence ist zugleich ein wichtiges Beratungs- und Dokumentationszentrum für den Kurzfilm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Förderung junger Filmautoren. Zu den Aktivitäten gehört auch die Herausgabe des vierteljährlich erscheinenden Magazins BREF. Trotz der nicht-gewerblich orientierten Arbeit hat die Kurzfilmagentur auch zur Verbesserung der Ökonomie des Kurzfilms wesentlich beigetragen. Allein im Jahr 2001 wurden, so schätzt die Agence, Umsätze in Höhe von 4 Millionen Francs durch ihre Aktivitäten generiert. Heute nimmt L'Agence du court métrage insbesondere durch ihre Kooperationen mit Partnern und anderen Institutionen einen festen und unverzichtbaren Platz in der französischen Filmlandschaft ein.
Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens veranstaltet die Agence vom 29. Oktober bis 2. November im Forum des images (Forum des Halles, Paris) eine umfangreiche Retrospektive des französischen Kurzfilms mit Podiumsdiskussionen und Vortragsveranstaltungen.
Einige Stationen aus der Geschichte
Ende der 70er Jahre war in Frankreich der Kurzfilm aus der Öffentlichkeit verschwunden und fast unsichtbar geworden. Kurzfilmemacher befanden sich in der unmöglichen Situation, dass ihre Arbeiten die Kinoleinwände nicht mehr erreichten. Dies lag nicht unbedingt am Desinteresse der Kinos, sondern vor allem an einer fehlenden Vertriebsstruktur. Für die kulturellen und kommunalen Kinos (ciné-clubs, MJC), die auch damals noch gerne Kurzfilme gezeigt hätten, gab es keinen Zugang zu den Filmen.
Im April 1982 erstellten François Ode und Daniel-Yves Yaneck eine Studie zur Verbreitung des Kurzfilms. Sie schlugen die Etablierung einer Institution vor, die sich um den Verleih, die Archivierung und die Vermittlung von Kurzfilmen kümmern soll. Ende 1982 resultierte dieser Vorschlag in einem Förderantrag an das Centre national de la cinématographie (CNC). Am 28. Februar 1983 fand die Gründungsversammlung der Agence du court métrage statt. Kurz darauf wurde in der Rue de Tocqueville die Agence du court métrage (ACM) eröffnet. Die Agentur erhielt vom CNC ein Budget, das auch die Bezahlung von Mitarbeitern ermöglichte. Sie begannen mit dem Vertrieb von Filmen, die sie auf Grund ihrer Qualität und der Nachfrage der Programmmacher auswählten.
Im Jahr 1986 gründete die ACM unter dem Namen "Régie TV Câble" eine neue Abteilung, die sich um die Verbreitung des Kurzfilms auch im Fernsehen kümmerte. Den Sendern, insbesondere Canal+, Antenne 2 und FR3 schlug die Régie TV Câble Filme vor, die auf besonderen Kurzfilm-Sendeplätzen gezeigt wurden. Heute kümmert sich diese Abteilung der ACM auch um den Vertrieb von Kurzfilmen im Internet.
1988 und 1989 organisierte die ACM eine Tour de France des Kurzfilms. Ein Programm mit 80 Filmen tourte durch mehr als 20 Städte. Die Aktion wurde nicht fortgesetzt als sich die Partner der ACM, u.a. FNAC, zurückzogen. Aufgrund dieser Erfahrung wurde 1989 eine weitere Abteilung der Agentur gegründet: das Réseau Alternatif de Diffusion (R.A.D.I.). Dieses Projekt sollte den Kurzfilm wieder als Vorfilm in den Kinos etablieren. Die Konzeption von R.A.D.I. ist bis heute erfolgreich und wurde von anderen Ländern übernommen - in Deutschland von der Kurzfilmagentur Hamburg unter der Bezeichnung Kurzfilm-Abonnement. Sie beruht darauf den Kinos einen Katalog an Kurzfilmen anzubieten, aus dem sie sich für einen festen Jahresbetrag Filme aussuchen und ausleihen können.
1989 war auch das Gründungsjahr von BREF, der ersten Filmzeitschrift, die sich ausschließlich dem Kurzfilm widmete. Seit der Gründung durch François Ode sind fast 60 Ausgaben des Magazins, das jetzt vierteljährlich von einer unabhängigen Redaktion herausgegeben wird, erschienen.
In den neunziger Jahren kamen weitere Aktivitäten hinzu. Hierzu zählen insbesondere die regelmäßige Veranstaltung von Kurzfilmabenden in Paris (seit 2001 im Forum de images) und die "Soirées BREF" im Kino Quai-de-Seine der Programmkinokette mk2.
Das bislang jüngste Projekt der ACM gilt der Erhaltung und Verbreitung wichtiger Werke der Kurzfilmgeschichte. Unter dem Projekttitel "Une mémoire en courts" wurden in den letzten beiden Jahren Programme mit neuen Kopien von Kurzfilmen des Produzenten Pierre Braunberger und des Regisseurs Jacques Tati veröffentlicht. Das nächste Programm ist in Arbeit und wird Anatole Dauman gewidmet.
Noch in der Erprobungsphase befindet sich das Projekt "Une heure tout court" zur Förderung des mittellangen Films, d.h. Filme zwischen 30 Minuten und einer Stunde, die es im Kino besonders schwer haben.
Dem pädagogischen Interesse am Kurzfilm antwortend stellt die ACM seit 2001 auch spezielle Kurzfilmreihen im Rahmen von Schule-und-Kino-Projekten zusammen. Für diese Programme wird spezielles, pädagogisches Begleitmaterial erstellt. In diesen Arbeitsbereich gehören auch Workshops, in denen Jugendliche die Programmierung und Organisation von Kurzfilmprogrammen lernen können.
Organisatorische Struktur
L'Agence du court métrage ist ein gemeinnütziger Verein (association régie par la loi de 1901), der vom Centre National de la Cinématographie unterstützt und von einem Verwaltungsrat kontrolliert wird (Vorsitzender ist der Mitgründer Philippe Pilard). Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Kurzfilms im öffentlichen Auftrag.
Die ACM wird von Philippe Germain geleitet (délégué général). An seiner Seite steht die Geschäftsführerin Rémi Bonnot (directeur administratif). Zu den Arbeits- und Geschäftsbereichen der ACM gehören unter anderem der Service Programmation, Régie TV-câble, Service Technique, Service Documentation und eine Öffentlichkeits-Abteilung. Die ACM verfügt außerdem über ein kleines Kino für Sichtungen (Salle Jacques Tati).
Der Service Programmation, die Régie TV-câble und das Dokumentationszentrum befinden sich in der 74 rue du Rocher (Paris 8e), während alle anderen Abteilung noch am Gründungssitz, 2 rue de Tocqueville (Paris 17e), untergebracht sind.
Kurzfilmvermittlung und Service Programmation
Innerhalb eines Jahres gelingt es der Agentur durchschnittlich 1.300 verschiedene Kurzfilmtitel zirkulieren zu lassen. Festivalvermittlungen sind hier noch nicht mitgezählt. Im Jahr 2000 wurden bei 840 Vermietungen 4560 Kopien ausgeliehen. Einzelne Filme wie Salam von Souad El-Bouhati hatten mehr als 100 000 Zuschauer. Aus den Verleiheinnahmen können jährlich etwa 500.000 Euro an die Rechteinhaber ausgezahlt werden.
Die Filme werden einzeln, im Abonnement (siehe weiter unten) oder in Sonderprogrammen als Kurzfilmrollen angeboten. Diese kuratierten Programme werden den Kinos unter dem Titel "Les soirées du court" zum Festpreis von 183 Euro angeboten. In ihrer Programmpolitik verfolgt die Agentur wechselnde Schwerpunkte. Mal sind es Preisträgerprogramme, mal Retrospektiven oder Themenprogramme. Oft sind es auch Programme, die filmpolitisch intervenieren, wie das Programm mit mittellangen Filmen "Une heur tout court". Hierzu zählt auch ein Programm mit Dokumentarfilmen, um dem Abwärtstrend des dokumentarischen Kurzfilms in Frankreich etwas entgegen zu setzen.
Die wichtigsten Kunden der Agentur gehören dem nicht-kommerziellen Sektor an, aber bei den kommerziellen Kinos wächst neuerdings das Interesse am Kurzfilm. Im Jahresbericht 2002 wurde dort eine Steigerung der Ausleihen um 26% gegenüber dem Vorjahr festgestellt. Auch die Vermittlung von kuratierten Programmen, insbesondere an Festivals, ist im Wachstum begriffen.
Ein neuer Schwerpunkt der Agentur ist die Arbeit im schulischen und außerschulischen Bildungssektor. In den letzten beiden Jahren wurden hierfür 9 Kurzfilmprogramme zusammengestellt und mit besonders aufbereitetem Begleitmaterial landesweit angeboten. . Ganz aktuell ist auch die Veröffentlichung einer pädagogischen DVD "Le travail du film" - ein gemeinsames Projekt verschiedener Partner wie unter anderem "Sauve qui peut", den Veranstaltern des Kurzfilmfestivals in Clermont-Ferrand. Die DVD vermittelt Kenntnisse über die Gestaltung und Produktion von Kurzfilmen anhand von Beispielen.
Die Filmvermittlung der ACM ist nicht wie ein herkömmlicher Verleih organisiert. Das heißt, die ACM kauft nicht vorab die Rechte an einem Film, sondern arbeitet lediglich als Vermittlungsagentur. Die Vermietung selbst wird aber - wie bei einem Verleih - von der Agentur abgewickelt (Disposition, Versand, Abrechnung, Kopienpflege etc.). Für jede Ausleihe erhält der Rechteinhaber (Filmemacher oder Produzent) 15% der Einnahmen.
Die Vermittlung und Programmierung von Kurzfilmen basiert auf einem Anmeldeverfahren ("inscription"), das jedem Filmemacher und Produzent offen steht. Unter Berücksichtigung bestimmter Regeln und Verpflichtungen können Kurzfilme auf 16mm und 35mm von einer Länge bis 60 Minuten angemeldet werden. Falls Filmemacher oder Produzenten die Dienstleistungen der Agentur in Anspruch nehmen wollen, können sie gegen einen Jahresbeitrag von 19 bzw. 69 Euro Mitglied werden. Mehr als 1.400 Filmemacher haben diese "Adhésion" gewählt.
Zum Vorteil der Filmemacher hat die ACM im Jahr 2003 auch ein Pilotprojekt zur Finanzierung von Filmkopien ins Leben gerufen.
R.A.D.I. - Kurzfilmabonnement
Für das R.A.D.I.-Abonnementsystem werden jährlich die Rechte von etwa 50 neuen Filme mit einer Laufzeit von 5 Jahren angekauft. Je Film werden 5 Kopien gezogen. Die Entscheidung wird zusammen mit Kinovertretern in Sichtungsveranstaltungen getroffen. Die Ergebnisse der Sichtungen - in der Regel zwei im Jahr - werden im Internet veröffentlicht.
Etwas mehr als 200 Kinos gehören zur Zeit dem R.A.D.I. an. Sie können aus 250 Titeln auswählen, die sowohl im Internet als auch auf einer CD-ROM ausführlich dokumentiert sind. Das Abonnement kostet 1.130 Euro (im Jahr 2003). Die Filme - Animations- und Spielfilme - sind meist kürzer als 10 Minuten, aber nie länger als 15 Minuten. Zum Programm gehören auch ausländische Filme. Die meisten sind europäische Preisträger französischer Kurzfilmfestivals. Der am häufigsten ausgeliehene Film kommt aus Russland: "Au bout du monde" von Konstantin Bronzit.
Im vergangenen Jahr gab es 6000 "Kopienbewegungen" im Rahmen des R.A.D.I.- Programms.
Für die Vermittlung, Programmation und Ausleihe sind zuständig:
Didier Kiner (responsable du pôle diffusion),
Karim Allag (responsable de la programmation),
Yann Goupil (responsable Soirées du court et programmateur)
Stéphane Kahn, Fabrice Marquat (programmateurs)
Tel: +33 1 44 69 26 60
Fax: +33 1 44 69 26 69
Régie TV câble - Fernsehrechte
Die Régie TV câble ist für die Vermittlung von Kurzfilmen an in- und ausländische Fernsehanstalten zuständig. Wie im Verleih handelt die Régie TV câble im Auftrag der Rechteinhaber, besitzt also keine Exklusivrechte an den Filmen. Grundlage ist ein besonderer Katalog, dessen Repertoire sich am Bedarf der Ankäufer orientiert. Zur Zeit enthält dieser Katalog 3.000 Titel. Kommt ein Verkaufsvertrag zustande, erhält die Régie TV câble 20% der Erlöse. Im Jahr 2002 konnte die Régie TV câble den internationalen Kurzfilmhandel steigern (7% mehr als 2001).
Als neuer Arbeitsbereich kam der Verbreitung von Kurzfilmen im Internet hinzu. Die ACM sieht darin vor allem eine Chance zur Zweitverwertung der Filme nach der Kinoauswertung. Verträge wurde unter anderem mit Liberafilm und Eurocinema abgeschlossen.
Zuständig sind: Hél?ne Masingue, Hél?ne Delmas (responsables des ventes)
Tel: +33 1 44692665
Fax: +33 1 44692669
E-Mail : acmregie
noos.fr
Service documentation
Das Herz, sozusagen, der ACM ist die Dokumentationsabteilung. Der "Service documentation" ist für die Registrierung der Kurzfilme und die Informations- und Datenverwaltung zuständig. Die Aufbereitung und Bereitstellung aller notwendigen technischen und inhaltlichen Informationen über die Filme ist Voraussetzung für die Verleih-, Vertriebs- und Programmarbeit der ACM und ihrer Kunden. Bis heute sind fast 10.000 Kurzfilmtitel erfasst und dokumentiert. Neben 10.000 Synopsen und technischen Angaben sind dies zum Beispiel mehr als 17.000 Standbilder aus Filmen. Und jährlich kommen zwischen 400 bis 500 neue Filme hinzu ...
Außerdem sammelt die Dokumentationsabteilung Informationen, die für Filmemacher oder Produzenten für die Verbreitung ihrer Filme nützlich sind, wie zum Beispiel Anmeldeformulare und Reglements von Festivals.
Zuständig sind: Stéphanie Clouet (responsable), Solen Treussart (assistante)
Die Zeitschrift BREF
Die vor fünfzehn Jahren gegründete Zeitschrift BREF ist die einzige frankophone Printpublikation, die sich ausschließlich dem Kurzfilm widmet. Von François Ode als Informationsplattform für die Kurzfilmszene und zum Gedankenaustausch über die kurze Form gedacht, ist BREF kein Sprachrohr oder Zentralorgan der ACM. Im Verlauf der Jahre hat sich vielmehr eine eigenständige redaktionelle Identität entwickelt. So ist BREF eine Filmzeitschrift, die - wie andere seriöse Filmzeitschriften im Spielfilmsektor - den Kurzfilm ernst nimmt und die aktuelle Produktion kritisch begleitet. In BREF werden regelmäßig neue Kurzfilme besprochen, wird über Festivals berichtet, aber auch historische Recherchen publiziert und werden brandaktuelle Themen behandelt. So gibt es in der Herbstausgabe 2003 unter anderem einen Bericht über die Filmschule FEMIS, ein Artikel über das Cinéma militant und ein Porträt der Filmemacherin Irit Batsry. Auch finden Kurzfilmformen, die nicht zum Schwerpunkt der Arbeit der ACM gehören, wie etwa die Produktion auf Video und digitalen Trägern, Beachtung. Eine feste Rubrik in BREF mit eigenem Redakteur ist schließlich dem Thema Internet gewidmet. Dort werden die Vor- und Nachteile des Internet für die Kurzfilmproduktion und -Verbreitung diskutiert.
BREF hatte Anfang 2003 1.600 Abonnenten. Das Auslandsjahresabonnement kostet 37 Euro.
Chefredakteur: Jacques Kermabon
ISSN: 0759-6898
E-Mail: mailto:acmbref
wanadoo.fr
Zukunftspläne - aus der Agenda der Agentur
»Élaborer un observatoire des politiques de diffusion du film court«
Angesichts der technologischen Veränderungen in der Medienlandschaft (Internet, DVD, Digitalisierung) plant die ACM in Kooperation mit Partnern eine gemeinsame Diskussion und Reflektion über deren Folgen für die Verbreitung von Kurzfilmen anzustoßen.
»Mettre en place une circulation européenne«
Ein weiterer Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit wird die grenzüberschreitende Verbreitung von Kurzfilmen in einer europäischen Kooperation sein. Die ACM verfolgt zusammen mit Partnerorganisationen in anderen Ländern und dem Netz Salles Europa Cinéma den Verleih und die Verbreitung von Kurzfilmen in Europa zu koordinieren.
»Mettre en place un pôle cinématographique parisien«
Auf lokaler Ebene plant die ACM ein Zentrum des Kurzfilms, in dem alle Initiativen von der Produktion über die Distribution bis zur Ausbildung und das Abspiel von Kurzfilmen unter einem Dach zusammengefasst werden.
»Créer un portail internet dédié au court métrage«
Schließlich ist ein Internet-Portal für den französischen Kurzfilm geplant, bei dem die ACM mit dem Verein "Sauve qui peut le court métrage" in Clermont-Ferrand zusammenarbeitet. Als erste Maßnahme ist die Zusammenlegung und Veröffentlichung der Datenbanken der beiden Organisationen geplant. Angedacht ist auch eine interaktive Lernplattform für den Kurzfilm.
Fazit
In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Kurzfilmlandschaft in Frankreich völlig verändert. Vor zwanzig Jahren war sogar das Wort »court métrage« aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Inzwischen hat sich die Zahl der Festivals vervielfältigt, ist der gesamte Sektor professionalisiert, zeigen immer mehr Fernsehsender Kurzfilme und befassen sich sogar die Schulen mit ihm. So zieht die ACM zum Jubiläum mit Recht folgendes Fazit: »Auch, wenn man nicht behaupten kann, dass all diese Entwicklungen die Früchte der Arbeit der l'Agence du court métrage sind, so kann man nicht leugnen, dass die im Jahr 1983 begonnene Arbeit, die Aktivitäten der Verbreitung und Förderung, einen großen Anteil daran haben.«
Reinhard W. Wolf
Anmerkung:
Dieser Text beruht auf Publikationen der Agence du court métrage zum Jubiläum.
Für weitere Einblicke in die Arbeit der ACM sei die Website empfohlen. Sie ist komplexer als es auf den ersten Blick erscheint, deshalb hier eine kleine Auswahl direkter Links:
Kalender französischer Festivals
Info-Bulletin agence.court
Online-Auszüge aus der Printausgabe von BREF no. 58