
„Das Mädchen mit den gelben Strümpfen“ Future Shorts Russia © Screenshot
In diesem Frühjahr wurde durch eine Gegendarstellung auf der deutschen Internetseite von Future Shorts eine Auseinandersetzung in der deutschen Kurzfilmszene publik, in deren Mittelpunkt die Praktiken der Future Shorts Initiative stehen. Konkreter Anlass war ein Kurzfilmprogramm, das Future Shorts Deutschland hiesigen Kinos und anderen Veranstaltern anbot. Zum Future Shorts Programm gehörten Filme, die beim renommierten Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurden und an denen deutsche Verleihe und Vertriebe wie die Kurzfilmagentur Hamburg und interfilm Berlin teils exklusive, teils nicht-exklusive Filmtheaterrechte halten. weiter

Beliebtester Film des Jahres 2009: “SKHIZEIN” © Jéremy Clapin
Ausgehend von dem Eindruck, dass weltweit eine Hand voll Kurzfilme die meisten Preise und Auszeichnungen erhält, hatten wir an dieser Stelle vor zwei Jahren zum ersten mal einen Rückblick auf die Preisträger des Vorjahres veröffentlicht. Durch eine Auswertung der in unserer Rubrik „Auszeichnungen“ registrierten Preisträger war es möglich diesen subjektiven Eindruck durch objektive Zahlen zu quantifizieren. Dies wiederholen wir nun in einem Rückblick auf das Jahr 2009. weiter

Stop or Go – Ostdeutsche Ampelmännchen © Karl Peglau/rww
Noch vor gar nicht langer Zeit war die Zahl der Kurzfilmfestivals überschaubar gering. In ihrer Organisationsform und in ihrem Auftreten unterschieden sie sich weltweit kaum voneinander. Festivals mit internationalen Wettbewerben folgten ähnlichen, wenn nicht sogar gleichen Reglements und Konventionen. Inzwischen gibt es aber Tausende von Veranstaltungen und Ereignisse, die sich als Festival bezeichnen. Die Meisten verdienen diesen Namen nicht, viele arbeiten mit obskuren Reglements, manche gänzlich ohne Regeln oder Geschäftsbedingungen. weiter...

Europäische Symbolik © European Commission - AV Service
Seit 2007 unterstützt die Europäische Union im Rahmen ihres MEDIA-Programms zur Förderung von Film und Medien die Verbreitung audio-visueller Medien mit digitalen Techniken. Der betreffende Förderbereich unterteilt sich in die Kategorien Digital Cinema Distribution und Video on Demand (VoD).
Für die aktuelle Ausschreibung mit dem eurokratischen Namen „Aufruf EACEA 02-2009“ wurden die Fördermittel von etwa 6 auf 8 Millionen Euro aufgestockt. Die Mittel stehen auf Antrag und nach Bewilligung für die Kofinanzierung von Projekten unabhängiger Produktions- und Vertriebsunternehmen zur Verfügung.
Insbesondere im Video-on-Demand-Bereich sind auch Projekte dabei, die mittelbar den Kurzfilm tangieren oder unmittelbar dem Kurzfilm eine Plattform bieten. Im nunmehr dritten Jahr der Förderung lohnen sich ein Blick auf das bisher Erreichte und ein Ausblick auf die Zukunft. weiter

Ambient Television © NomIg Presskit
In den 70er Jahren gründete Brian Eno das Label „Ambient“. Er prägte damit den Begriff der ‘ambient music‘ - elektronisch erzeugte, unaufdringliche Klangumgebungen für private und öffentliche Räume. In Ergänzung zum Ton produzierte Eno auch einige Videoarbeiten, die das musikalische Konzept ins Visuelle übertrugen. In Analogie zur ‘ambient music‘ entwickelte sich in den Bildenden Künsten die ‚ambient art’ und schließlich ‚ambient television’ oder ‚ambient video art’ auf dem Sektor der Bewegtbilder.
Durch die heutige Omnipräsenz privater und öffentlicher Displays und immer größeren Bandbreiten für die Übertragung von Bilddaten hat diese Entwicklung eine neue Dynamik bekommen. Insbesondere aber eröffnen großformatige Flachbildschirme, die wie Bilderrahmen an die Wand gehängt werden können, neue Möglichkeiten der Bildrezeption und in Verbindung mit der High-Definition-Technik auch der Bildwiedergabe. Mit speziell für Flachbildschirme produzierten ‚Video Paintings’ entsteht möglicherweise sogar eine neue Gattung. weiter

Beliebtester Film des Jahres 2008: “Auf der Strecke” © Reto Caffi
Ausgehend von dem Eindruck, dass weltweit eine Hand voll Kurzfilme die meisten Preise und Auszeichnungen erhält, hatten wir an dieser Stelle vor einem Jahr einen Rückblick auf die Preisträger des Jahres 2007 veröffentlicht. Durch eine Auswertung der in unserer Rubrik „Auszeichnungen“ registrierten Preisträger war es möglich diesen subjektiven Eindruck durch objektive Zahlen zu quantifizieren.
Es lag nahe dies nun Anfang 2009 im Rückblick auf das vergangene Jahre 2008 zu wiederholen.
Durch die Auswertung entsteht zwangsläufig auch eine Art Film-Hitparade. Ein solches Ranking kann selbstverständlich nicht zur Beurteilung der künstlerischen Qualität von Filmen herangezogen werden, gibt aber Auskunft über ihre Beliebtheit gemessen an Voten von Fachjurys und in Publikumsabstimmungen.
Indirekt lässt sich dabei auch ablesen, wie und wo Festivalkarrieren von Filmen ins Rollen kommen. Auch werden Trends in der Bevorzugung bestimmter Filmgattungen oder Themen sichtbar. Weiterhin gibt die Auswertung Aufschluss über die Verteilung der Preise bezüglich der Herstellungsländer der Filme. weiter

„Person 2184" © Friedrich Kirschner
von Karin Wehn
"Software fürs Massaker"
Ego-Shooter sind digitale 3D-Welten voller Terroristen und Monster, in denen Spieler nur überleben, indem sie so viele Gegner wie möglich töten. Abhängig von den Vorgaben des Spiels und den Tastatur-Eingaben bzw. der Maussteuerung des Spielers wird der Zustand der virtuellen Welt in Echtzeit neu berechnet und verändert sich ständig und übergangslos.
Solche "Ballerspiele" haben in der breiten Öffentlichkeit immer noch einen schlechten Ruf und müssen regelmäßig als Buhmann für die scheinbar erhöhte Gewaltbereitschaft der Spieler herhalten. "Software fürs Massaker" - so lauteten etwa nach dem Amoklauf von Robert Steinhäuser in Erfurt 2002 düstere Zuschreibungen von Wissenschaftlern, Pädagogen und Journalisten für den Ego-Shooter Counter-Strike.
Dabei wird das Genre auf dem Prüfstand auch für sehr kreative Ziele verwendet: Eine lebendige, über alle Kontinente verstreute Subkultur produziert mit Hilfe von Computerspielen 3D-Animationsfilme. Die Community bezeichnet ihre Kreationen als "Machinima", ein Portmanteau-Wort, das auf die Konvergenz von "machine", "cinema" und "animation" anspielt. weiter

Robert Redford mahnt Qualität an © GSMA
Es ist schon beinahe rührend, wie naiv sich die up-and-coming Generation im Web 2.0 neuerdings unfreiwillig dem Thema Content-Qualität annähert. Unfreiwillig, weil ihnen die Diskussion von der Werbewirtschaft aufgedrängt wird. In Erwartung guter Ratschläge werden nun erstmal prominente Experten aus der traditionellen (off-line) Filmkultur eingeladen. So auch kürzlich zum Mobile World Congress 2008 in Barcelona. Anläßlich einer Kurzfilminitiative des Mobiltelefon-Weltverbands GSMA wurde Robert Redford vom Sundance Institute bemüht. Redford schien nicht besonders beeindruckt von der Möglichkeit Filme auf den neuen innovativen 2.4 inch Handy-Displays zu betrachten. Er betonte hingegen, wie wichtig es jetzt sei bei den Inhalten die Spreu vom Weizen zu trennen. Diplomatisch meinte Redford, »YouTube und ähnliche Werkzeuge finden wunderbare Wege um Filme darzustellen, doch Sie müssen das Thema Qualität angehen.« weiter

Spitze in 2007: "Lampa cu caciulu" ©Radu Jude
Wer die Filmfestivalszene beobachtet und die Entscheidungen von Jurys wahrnimmt, dem ist bestimmt schon durch den Kopf gegangen: es gewinnen überall und viel zu oft dieselben Filme!
Stimmt das wirklich? Auf der Basis einer Auswertung der in unserer Rubrik ‘Auszeichnungen’ im letzten Kalenderjahr registrierten Preisträger wird im Folgenden dieser Frage nachgegangen.
Dabei kommt natürlich auch zu Tage, welche Filme die meisten Preise gewonnen haben. Dies soll jedoch keine Hitparade sein, zumal in dieses Zeitfenster Produktionen aus dem Jahr 2005 hineinragen, die bereits 2006 Preise erhalten haben und andererseits neue Filme am Start sind, die erst im Jahr 2008 ihren Festival-Parcours absolvieren werden.
Interessant sind auch die Zahlen über die Verteilung der Preise bezüglich der Produktionsländer der Filme.
Zwangsläufig stellt sich am Ende die Frage: wie kommt es überhaupt zur Akkumulierung von Preisen? weiter

Kinoprojektion © R. Wolf
Der Aufwärtstrend bei den Produktionszahlen von Kurzfilmen ist weltweit ungebrochen. Festivals, wie die Kurzfilmtage Oberhausen, ergreifen bereits Maßnahmen, um den Ansturm der Einreichungen zu begrenzen, weil die Kapazitätsgrenzen bei Sichtung und Auswahl längst erreicht sind. Manche Langfilmfestivals nehmen aus dem gleichen Grund den Kurzfilm aus dem Programm oder stocken notgedrungen den Mitarbeiterstab auf. Dies belegt, dass die Erhöhung der Kurzfilmproduktion nicht nur der zusätzlichen Nachfrage und Verbreitungsmöglichkeiten im Internet geschuldet ist. Denn, der Ansturm zielt ja auf die Kinoleinwände. weiter

Short Films @ AtomUploads © Screenshot
Neuer Trend der werbefinanzierten Videohoster: Qualität statt Masse
Es ist noch keine drei Jahre her, dass die prominenteste Videohosting-Plattform für Kurzfilme, YouTube, gegründet wurde. Viele Nachahmer folgten inzwischen. Auch wenn noch nicht alle Plattformen schwarze Zahlen schreiben, so kann man dennoch von einer Etablierung sprechen. Dies gilt zumindest bei der Akzeptanz. Denn, Millionen kurzer Videos sind inzwischen hochgeladen und werden milliardenfach gesehen.
Nach dieser ersten Runde wird jetzt die nächste Runde eingeläutet. In Runde zwei geht es nicht mehr nur um Reichweiten, sondern um Diversifizierung des Angebots und Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen. Um dies zu erreichen ist vor allem Qualität gefragt. weiter

'Bij een gekreukte das' © Katelijn Smissaert & Minske Van Wijk
Der folgende Artikel stellt ein sehr interessantes Projekt vor, das in den Niederlanden entwickelt und in Belgien adaptiert wurde. "Dicht/Vorm" ist ein Cross-over-Projekt zwischen Lyrik und Animationsfilm, in dem Filmemacher eingeladen wurden ein Gedicht ihrer Wahl filmisch zu bearbeiten.
Der Artikel erschien zuerst in niederländischer Sprache auf unserer belgischen Partner-Plattform www.kortfilm.be. In ihrem Beitrag stellt Ils Huygens, Redakteurin bei kortfilm.be, das Projekt und seine Entstehung vor. Sie erörtert und dokumentiert dabei insbesondere auch Fragen und Aspekte, die sich aus der Konfrontation von Filmemachern und Dichtern, ergaben und in einer Podiumsdiskussion beim Animafestival in Brüssel von den Beteiligten aufgeworfen wurden. weiter

"Xavinay"(El tigre), Xavi Hurtado © HAMACA
In Spanien hat das Arbeiten mit Video seit Ende der 60er Jahre einen langen, mühsamen Weg beschreiten müssen, um sich als künstlerische Form sichtbar zu etablieren; eine historische Entwicklung, die sich in einem Kraftfeld abspielt, das bestimmt wird von den politischen und wirtschaftlichen Bedingungen der Franco-Jahre und danach, als auch vom Zusammenspiel der Arbeit verschiedener Institutionen wie Museen, Kulturzentren, Kunstmessen, Galerien, Festivals und Fernsehprogramme. In den letzten Jahren hat die künstlerische Arbeit mit Video vor dem Hintergrund der Entwicklung auf dem Gebiet neuer Informationstechnologien einen neuen Aufschwung erfahren, dennoch hat sich immer noch nicht wirklich eine Wirtschafts- und Organisationsstruktur um das Video entwickelt, in die der Markt bereit wäre zu investieren. weiter

„Le film est déjà commencé?“ © Maurice Lemaître
Eine der wichtigsten Heimstätten des Experimentalfilms in Europa, der Light Cone Filmverleih, feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Seit einem viertel Jahrhundert ist Light Cone für Kuratoren, Festivals und Filmemacher ein wichtiger Partner bei der Präsentation von Experimentalfilmen. Im Light Cone Archiv lagern inzwischen mehr als 3.000 experimentelle Filmarbeiten aller Formate, hier finden Liebhaber alles von aktuellen Videoarbeiten über Installationen bis zu den Klassikern der Filmavantgarde. Darüber hinaus sorgt Light Cone durch seine regelmäßigen Screenings dafür, dass der internationale Experimentalfilm in der Öffentlichkeit sichtbar bleibt. weiter

The Grey Album cc
Die ra des klassischen Found-Footage-Film ist zu Ende. Was eine wichtige, aber dennoch marginale, in jedem Fall aber sehr spezielle filmische Methode war, ist im Zeitalter der globalen Massenproduktion und digitalen Verfgbarkeit von Tnen und Bildern selbstverstndlich geworden. Die Nachfolger des Found-Footage-Films bewegen sich als Film-ReMixes und Video-Mashups im Internet in einem Spannungsfeld zwischen populrer Banalitt, Kommerzialisierung und hohen knstlerischen Ansprchen. weiter

Screenshot Jumpcut Video Editor rww
Was in real life schon lange mglich ist, sptestens seit Dada und William S. Burroughs Cut-ups zur Kulturgeschichte und seit Found Footage auch zur Filmgeschichte gehrt, erreicht jetzt den digitalen Film im Internet: die Aneignung und Wiederverwendung von fremdem Material in neuen Kombinationen. Nach Vorlufern zur Bearbeitung von Text, Grafik oder Ton ermglichen neue Tools nun auch den Online-Videoschnitt im Browser-Fenster. Bearbeitet werden kann alles, was digitalisiert ist: Bilder, Grafiken und Filme und zwar eigene, gekaufte, aber auch geklaute! Die Kombination von Online-Tools mit Filesharing macht es mglich und die potentiell weltweite Vernetzung von kreativen Filmemachern von Amateuren bis zu Knstlern in Communities gibt dem Ganzen eine neue sozio-kulturelle Dimension.... weiter

La FlammeRon Dyens
ber das franzsische Frdersystem fr abendfllende Spielfilme wird viel und hufig gesprochen, seltener jedoch ber die Kurzfilmfrderung. Im Groen und Ganzen funktioniert die Frderung fr den Kurzfilm hnlich. Die Produktion und der Vertrieb von Kurzfilmen wird von Strukturen bestimmt, die vor 20 Jahren geschaffen wurden: die Festivals von Clermont-Ferrand, Brest und Grenoble, die Agence du Court Mtrage (Agentur fr Kurzfilm), das Maison du Film Court (das Haus des Kurzfilms), die ersten regionalen Frderungen in Aquitaine, Midi-Pyrnes und den Pays de la Loire, Sendungen mit Kurzfilmen und vieles mehr. Dieses erprobte und stabile Netzwerk hat zum Ergebnis, dass der Bereich des Kurzfilms professionalisiert wurde und viele Filme entstehen konnten.
Heute, nach 20 Jahren, besteht aber die Gefahr den franzsischen Kurzfilm zu mumifizieren, indem man ihm sowohl konomische wie lohnpolitische Zwnge auferlegt und damit gewisse gewagtere, kreative Produktionsweisen blockiert. weiter

TV_monitor2 2005 by Jonathen Darwin
Whrend zurzeit alle Welt von You Tube spricht, wurden in den letzten Wochen und Monaten besonders in Deutschland Angebote geschaffen, die die Prsenz von Kurzfilmen auf ganz andere Weise verbessern wollen. Es sind Angebote fr Werke jngerer Filmemacher, die teils noch am Anfang ihrer professionellen Laufbahn, zumeist aber vor oder mitten in ihrer Ausbildung stecken. shortfilm.de stellt einige der Plattformen vor und untersucht deren Potenziale. weiter

Screenshot kortfilm.be
Seit November 2005 ist Kortfilm.be, eine belgische Website, die ausschlielich dem Kurzfilm gewidmet ist, online. In Rubriken wie Rezensionen, Festival, Interview oder Kurzfilm online berichtet Kortfilm.be in niederlndischer Sprache ber das aktuelle Kurzfilmschaffen. Eine Nutzerforum und ein Festivalfhrer fr Professionelle ergnzt das Angebot. Der Schwerpunkt von Kortfilm.be liegt aber bei der Filmkritik. Kortfilm.be ist damit nicht nur die einzige flmische Website fr Kurzfilm, sondern auch eines der wenigen Magazine weltweit, das regelmig Kurzfilmkritiken verffentlicht. weiter

Filmuhr R.W. Wolf
In der Frhzeit des Kinos waren alle Filme Kurzfilme. Das ist banal und eigentlich nicht weiter bemerkenswert. Interessant ist jedoch, dass nach ber hundert Jahren technischer und sthetischer Entwicklung einige Merkmale und Kriterien fr den Kurzfilm heute noch immer gelten: Der Kurzfilm wird ber seine Lnge definiert. Der Kurzfilm ist ein Medium der Innovation. Der Kurzfilm ist so vielfltig wie das ganze Kino. Unter dieser filmhistorischen Perspektive kann es gelingen die Schwierigkeiten bei der Definition des Kurzfilms zu umgehen. weiter lesen

Die in Europa fhrende Messe fr "interaktive Inhalte" MILIA stand im Mai 2005 ganz im Zeichen von Mobile Content. Neben Konferenzen zum Thema wurden im Palais des Festivals von Cannes vor Vertretern groer Mobiltelefonhersteller und Netzbetreiber erstmals Micromovie-Kurzfilme gezeigt. weiter

Technik sucht Anwendung - Mit der Videofhigkeit mobiler Telefone hat die Industrie ein Gadget entwickelt, von dem sie weder genau wei, ob und wie der Konsument es benutzen mchte, noch welche Inhalte verbreitet werden sollen. Vllig offen ist auch, woher diese Inhalte berhaupt herkommen sollen und wer sie produzieren wird. Gleichzeitig besteht hoher Konkurrenz- und Zeitdruck, um den stagnierenden Mobiltelefonmarkt wieder in Schwung zu bringen. weiter

Arsenal Foyer 2006 @ Forum/Berlinale
In jngster Zeit haben mehrere Filmfestivals nderungen in der Form der Prsentation von Kurzfilmen vorgenommen. Gleichzeitig haben renommierte Festivals eine inhaltliche Orientierung ihres Programms an den Kunstsektor bekannt gegeben oder bereits vollzogen. Es ist anzunehmen, dass die jeweiligen Festivals dabei weniger kompetitiv aufeinander reagieren, sondern vielmehr unabhngig voneinander feststellen, dass eine Art Relaunch aus inhaltlichen Grnden notwendig ist, um sich vernderten Rahmenbedingungen anzupassen. weiter

Immer fter werden Kurzfilme nicht nur digital aufgenommen oder digital postproduziert, sondern auch auf digitalen Trgern verbreitet. Gleichzeitig boomt weltweit die Entwicklung von Breitbandnetzen, die bis zur letzten Meile, also bis zum Endverbraucher, schnelle bertragungen groer Datenmengen zulassen. Deshalb knnen auch digitale Filme in immer besserer Ton- und Bildqualitt ber Telefonleitungen oder Kabelnetze verbreitet werden. weiter

Der Kurzfilm ist per Definition ein brodelndes, innovatives, turbulentes Genre. Das Aufkommen neuer Technologien, die vielen angehenden Filmemachern zur Verfgung stehen, hat das Genre noch komplexer gemacht. Es ist schwierig, den berblick zu behalten und klare Tendenzen fr das Jahr 2004 auszumachen. Es ist dennoch mglich, einige interessante Schlsse zu ziehen, wenn man die Gewinner der groen europischen Filmfestivals etwas genauer betrachtet. weiter

Im ersten Teil des Artikels wurden die jngsten Marktentwicklungen und das Angebot an DVDs mit Kurzfilmen dargestellt. In diesem zweiten Teil geht es um die DVD als Mittel fr Marketing und Vertrieb von Kurzfilmen aus der Sicht der Filmemacher. weiter
Im aktuellen Themenartikel beschftigen wir uns diesmal ausnahmsweise mit uns selbst. Anlass ist ein Relaunch von shortfilm.de, der durch eine Kooperation der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen mit der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, und durch die Untersttzung der Beauftragten der Bundesregierung fr Kultur und Medien (BKM) und der German Films (ehemals: Export-Union des Deutschen Films) mglich wurde. weiter

Neuerdings vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine neue DVD mit Kurzfilmen angeboten wird. Mit der Durchsetzung der DVD als wichtigstem Trgermedium auf dem Consumer-Markt, gewinnt auch die Verbreitung von Kurzfilmen auf DVD immer mehr an Bedeutung. Die Videokassette ist inzwischen als Verbreitungsmedium fr Filme fast vollstndig von der DVD verdrngt worden. weiter

Man stelle sich den Tag vor, an dem man sich in sein Email-Account einloggt und 50 neue Nachrichten vorfindet, von denen keine eine Junkmail ist. Man erfhrt, dass sein Kurzfilm in der vergangenen Nacht von ber 100.000 Leuten im Internet gesehen wurde und reagiert, als htte man einen Oscar gewonnen. weiter

Nische, Minderheitenprogramm, Quotenkiller: Der Ruf des Kurzfilms in der deutschen Fernsehlandschaft ist nicht der Beste. Vor allem die Unbekmmertheit mit der Fernsehredakteure diese wichtige Quelle der Filmkultur den Festivalmachern berlassen haben, ist kritikwrdig. weiter